Tariq Ali: “Neo-liberalism and war”

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The fate of the USA and the European Union?

Auf Einladung des Luxemburger Instituts für Europäische und Internationale Studien (LIEIS) spricht der Historiker und politische Aktivist Tariq Ali am Dienstag, den 16. November 2010 um 18.15 Uhr im Kulturzentrum Tramsschapp, 49 rue Ermesinde in Luxemburg-Limpertsberg zum Thema “Neo-liberalism and war: The fate of the USA and the European Union?”.

Sur invitation de l’Institut d’Etudes Européennes et Internationales du Luxembourg (IEEI) l’historien et activiste politique Tariq Ali donnera le mardi 16 novembre 2010 à 18.15 h. au Centre Culturel Tramsschapp, 49 rue Ermesinde à Luxembourg-Limpertsberg une conférence intitulée “Neo-liberalism and war: The fate of the USA and the European Union?”
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Filed under: Conferences,News — Tags: , — farzel - October 14, 2010 11:12 pm

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D’Arméi geet erem an d’Schoulen…

Muar, den 20ten Mee, waert d’Armei erem probéieren Schüler ze rekrutéieren. Fir esou Aktiounen an néi Homepagen huet den Staat also nach emmer Suen, fir Kannergeld (dass d’Lait vlait kennen studéieren an net mussen an d’Arméi goen) – anscheinend jo nët méi.

Check hiir néi Homepage, www.armei.lu – et lount sech! Du kanns och direkt deng Meenung soen!

Filed under: politics,War&Peace — Tags: , , — farzel - April 19, 2010 3:35 pm

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Soirée film le 7 mai: The Sari Soldiers

Documentaire de Julie Bridgham
Projection au Centre culturel Edward Steichen
le vendredi 07 mai 2010 à 19h30
Salle Family of Man
2, rue de Bettembourg
L-3324 Bivange (commune de Roeser)

Veuillez réserver vos places au téléphone 47 21 55 ou bien par email à aeilux@pt.lu.

L’entrée est gratuite.

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Filed under: Culture,politics,War&Peace — Tags: , — farzel - April 3, 2010 5:27 pm

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British refusenik Joe Glenton jailed for nine months

Joe Glenton, sentenced for nine months for refusing to kill

Joe Glenton, British soldier who refused to stay in Afghanistan, was sentenced by the martial court to nine months imprisonment.

Glenton joined the army at the age of 22, in 2004. According to his defence counsel, Nick Wrack, Glenton was persuaded that the military was helping the local population in Afghanistan. The reality of the conflict soon undermined this belief. After his base in Helmand province had come uder rocket attack, Glenton developed a post-traumatic stress disorder.

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Filed under: War&Peace — Tags: , , , , — Natalia - March 9, 2010 1:38 pm

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Gaza-Strophe: le jour d’aprés

Un an et un mois après la fin de la dernière guerre contre Gaza et cinq mois après la
publication du rapport /Goldstone/, le/ Comité pour une Paix Juste au Proche-Orient/ en
association avec la Cinémathèque de la Ville de Luxembourg présentent

*Gaza-strophe**, le jour d’après

jeudi 11 février à 20h

À la Cinémathèque de Luxembourg

Un film documentaire de SAMIR ABDALLAH & KHERIDINE MABROUK

Tourné avec l’aide du Centre Palestinien des Droits de l’Homme

Débat en présence du réalisateur Samir Abdallah

Une soirée organisée par le Comité pour une Paix Juste au Proche-Orient

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Filed under: Culture,News,politics,War&Peace — Tags: , , , — paula - January 27, 2010 2:10 pm

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Scars of Guatemala

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On its campaign “Guatemala, les défis des femmes Mayas”, the NGO Frères des Hommes, presented on the 19th of November 2009 the film “Descubriendo Dominga” (directors Mary Jo McConahay and Patricia Flynn) at the Cinémathèque de la Ville du Luxembourg.

Na sua campanha “Guatemala les défis des femmes Maias”, a ONG Frères des Hommes, apresentou no dia 19 de novembro de 2009, o filme “Descubriendo Dominga” (realisadores Mary Jo McConahay e Patricia Flynn) na Cinémathèque da cidade do Luxemburgo.

Sur sa campagne ” Guatemala, les défis des femmes Mayas”, l’ONG Frères des Hommes, a présenté le 19 Novembre 2009, le film “Descubriendo Dominga” (réalisatrices Mary Jo McConahay et Patricia Flynn) à la Cinémathèque de la Ville du Luxembourg.

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Filed under: Discrimination,feminism,Gender,Human Rights,News,politics,War&Peace — Tags: , , , , — paula - November 21, 2009 10:40 pm

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British refusenik facing prison

Joe Glenton, British soldier who refuses the war

Joe Glenton, British soldier who refuses to serve in Afghanistan

Joe Glenton, 27, British soldier who deserted the army and refused to return to Afghanistan, has been arrested and charged with six offenses. Among others, he has been accused of leading an anti-war demonstration in London, 24th October.

The British refusenik is facing 14 years of prison, four years for desertion and ten years for other charges. Joe’s mother, Sue Glenton, in opposing his arrest said: “You’ve got government ministers, army commanders and MPs speaking every day in support of the war. What’s so scary about a Lance Corporal having his say? My son is only speaking out for what he thinks is right.”
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Filed under: News,politics,War&Peace — Tags: , , — Natalia - November 17, 2009 5:59 pm

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NO WAR BUT CLASS WAR

Häufig wird der Begriff der “Friedensbewegung” simplizistisch benutzt. Vergebung statt Rache, Nächstenliebe, notorischer Gewaltverzicht und die Versöhnung von Gegensätzen sollen angeblich die prägenden Momente dieser Bewegung sein.

Unserer Meinung nach aber sollten nicht alle Gegensätze unbedingt versöhnt werden. Wir sind der Überzeugung, Frieden läßt sich nicht erreichen in dem mensch “Appelle” an die Regierungen richtet, in denen die internationalen Kriegsführer um Besonnenheit gebeten werden.

Denn Frieden ist weit mehr als die Abwesenheit von Krieg. Echter Frieden wird nur dort gedeihen, wo militaristische, mackerhafte und autoritäre Strukturen verschwunden sind. Ein solcher genuiner Friede erwächst aus dem Schoße der Freiheit. Das neoliberale Wirtschaftssystem aber, die Hetze um die Innere Sicherheit, die Diskriminierung von nicht-europäischen Menschen usw. , das ist genau das Gegenteil davon. Diese “unsere” Regierung, die solche opressiven Bestrebungen vorantreibt, ist von ihrem Charakter her unfähig einen Frieden zu schließen, wie wir ihn uns wünschen. Und deswegen werden wir auch mit dieser Regierung keinen Frieden schließen.

Niemand wollte angeblich den Krieg – Trotzdem ist er da ! Daß wir nicht lachen…..

Ein Staat, der in Schulen und öffentlichem Raum derart aggressiv für Polizei und Militär wirbt, wie das in Luxemburg [und den meisten anderen NATO-Staaten] gemacht wird, verliert jede Glaubwürdigkeit und Grundlage, um von Frieden und Freiheit überhaupt zu reden. Die Freiheit nämlich, die wir meinen , ist dort zu finden, wo es keine Regierungszwänge, keine Repression und kein militaristisches Gehabe mehr gibt, und keinesfalls dort, wo ebensolche vorherrschen.

Solche Kriege, wie sie jetzt geführt werden, sind Auseinandersetzungen zwischen Eliten und Despoten auf beiden Seiten. Am meisten zu leiden haben natürlich wieder die ärmsten und „einfachen“ Menschen.

Einen chirurgischen sauberen Krieg zu fordern, der keine Kollateralschäden fordert, ist eine Illusion.

Genauso wie es Unsinn ist, in politischen Aussagen darauf zu beharren, dass die “Schuldigen” für die Attentate vom 11/9 bestraft werden müssen. Unsinn ist dies nicht, weil wir irgendeine Sympathie für diese kranken Taten empfinden würden. Aber wir sind der Meinung, Eliten gehören generell abgeschafft, denn sie und ihre politische Unkultur von Herrschaft und Barbarei sind die Ursache für solche Kriege. Und es kann keine fortschrittliche politische Forderung sein, von einer reaktionären Clique die Bestrafung einer anderen reaktionären Clique zu verlangen. Wir sprechen der rassistischen militaristischen US-Regierung, jede Legitimation ab, über Gerechtigkeit und Freiheit zu urteilen. [Die USA haben mit Freiheit ungefähr genausowenig zu tun wie der Millionär Bin-Laden mit den echten Unterdrückten der dritten Welt]

Es kann nicht nur darum gehen, irgendeinen Terrorismus “nur” mit zivilen und “effektiven” Mitteln zu bekämpfen. Worum es geht ist , daß die These “Sozialismus oder Barbarei” aktueller ist denn je, sowohl hier in den Metropolenstaaten wie auch in Afghanistan und dem Rest der Peripherie.

Die Herrschenden dieser Welt erzählen uns immer wieder, es gäbe keine Alternative zum Krieg und zur “Inneren Sicherheit”. Wir hingegen erklären, dass, wenn es zu etwas keine vernünftige Alternative mehr gibt, dann zur sozialen Revolution und einer gewaltfreien und herrschaftslosen Gesellschaft!

In diesem Sinne unterstützen wir am 1 Dezember die Protestaktionen in Luxemburg-Stadt und in Trier Dies kann aber allenfalls ein Anfang sein. Es ist an der Zeit….

Gegen Herrschaft, Sicherheitswahn und elitäre Barbarei!!

Fédération Anarchiste
http://kiss.to/anarchy
federationa@hotmail.com

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Tags: — Queesch - February 2, 2002 2:14 pm

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Stoppt Krieg und Terror – Eine andere Welt ist notwendig und möglich!

Wir, Schüler verschiedener luxemburgischer Schulen, sind gegen den Krieg! Warum?

Wir haben einfach genug davon, von Politikern vollgedröhnt zu werden, dass Krieg human sei und dass man mit der Armee in die Zukunft blicken könne. Was ist das denn für eine Zukunft, die Krieg, Bomben und Tod mit sich bringt?

Das Problem des Terrorismus kann nicht mit Bomben gelöst werden. Von dieser Taktik profitieren höchstens Bin Laden und seine Gesinnungsbrüder. Täglich wächst der Hass auf die USA und die gesamte westliche Zivilisation. Mit jeder Bombe, die in Afghanistan explodiert, wird neuer Nährboden für Extremismus gesät.

Und überhaupt, was versprechen sich die USA von einer eventuellen Gefangennahme Bin Laden’s? Wollen sie diesen nun auch noch zum Märtyrer emporstylisieren? Wusstet ihr, dass die USA eine Ölleitung durch Afghanistan bauen wollten und dass die Taliban damit nicht einverstanden waren? Es ist doch nun eine gute Gelegenheit für die USA die Taliban – deren Taten durch keine Ideologie oder Religion der Welt zu rechtfertigen sind – aus dem Weg zu räumen, indem sie Afghanistan, eines der ärmsten Länder der Erde, bombardieren. Die „Entmachtung“ der Taliban wird als Rechtfertigung für die massiven Bombardierungen, bei denen auch manchmal ganz „zufällig“ eine Schule oder ein Spital getroffen wird, angeführt. Es wird hierbei jedoch wohlweislich verschwiegen, dass die eigentlichen Ziele der Bombardierungen seitens der USA wohl eher darin bestehen, diese Oelleitung bauen zu können und das westliche Grosskapital so nun auch in Afghanistan seine schmutzigen Geschäfte treiben zu lassen, indem dort eine sogenannte „Demokratie“ errichtet und eine Regierung plaziert wird, die sich den wirtschaftlichen „Supermächten“ nicht widersetzt. Das Ganze unter dem Deckmantel des humanen Einsatzes und der Hilfe für Afghanistan! Nicht zuletzt ist das Waffenlager der USA nun von rostigen Bomben und Raketen geräumt und es können fleißig neue Waffen hergestellt werden, natürlich im Dienste der Menschlichkeit!

Nein ! Zu viele unschuldige Menschen lassen ihr Leben! Die wahre Ursache des religiösen Fundamentalismus liegt in der extremen Armut, durch die täglich schätzungsweise 30.000 Menschen an Hunger und heilbaren Krankheiten krepieren. Für diese Toten werden keine Kerzen angezündet. Und es hat nicht den Anschein, dass die USA und auch Europa sich ehrlich darum bemühen dies zu ändern. Es wird Zeit, dass wir einsehen, dass Kriege und Terrorismus nur entstehen, weil 20 % der Menschheit 85 % der Reichtümer und Ressourcen besitzen, während sich die ärmsten 20 % weniger als 2% derselben teilen. Die Verschuldung der sogenannten Dritten Welt blutet ganze Kontinente aus. Ein ungleiches Handelssystem bewirkt, dass mehr Geld vom armen Süden in den reichen Norden fließt als umgekehrt. Dabei wurden die Schulden der Dritten Welt meist von Diktatoren gemacht, die sich mit diesem Geld ein Leben in Luxus leisteten. Heute, mehr als 30 Jahre danach, zahlt die Zivilbevölkerung die Rechnung. Dort, wo es den Menschen schlecht geht, ist der Nährboden für Terrorismus vorhanden, dort, wo es den Menschen gut geht, ist der Nährboden für Frieden gegeben. Es liegt nun an uns, ob wir das Spiel der Großmächte mitspielen und wirklich glauben, dass man Frieden durch Krieg herstellen kann, oder ob wir uns der wirklichen Ungerechtigkeit widersetzen und uns einsetzen für eine andere, bessere Welt in der keine Menschen mehr ausgebeutet werden, keine Menschen mehr an Hunger sterben müssen und in der Frieden herrscht. Es ist Zeit, die Spirale der Gewalt und der Gewissenlosigkeit zu brechen.

Überlassen wir die Welt nicht denen, die sie zerstören wollen, ob durch religiösen oder wirtschaftlichen Terrorismus! Stopp dem Krieg und der Ausbeutung!

Filed under: Uncategorized — Tags: , — Queesch - 1:46 pm

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GLobalise Resistance        2001 : a War Odissey

« Nach dem 11. September ist nichts mehr so wie es war…. »

Diese Aussage haben wir über die letzten Wochen und Monate immer wieder in den Medien, Debatten und Aussagen von Ministern und anderen Politikern gehört. Eine Floskel, die einem mal einfach so als „Tatsache“ entgegengestellt wird. Grund genug für uns zu fragen, was hat sich denn wirklich geändert, wie genau sieht diese neue Zeit, die angebrochen sein soll, aus?

Doch fragen wir uns zuerst, welche Zeitspanne zu Ende geht. Die Zeitspanne von 1989 (Fall der Berliner Mauer) bis zum 11. September 2001 war, in der Hauptsache, gekennzeichnet durch eine Homogenisierung (Vereinheitlichung) der Welt. Ein Gesellschaftsmodell – der Kapitalismus – wurde in einer weltweiten ideologischen Offensive, nicht nur als Bestes, sondern ebenfalls als einzig real mögliches, präsentiert. Die Unmöglichkeit jeglicher Alternativen lässt der Politik nur noch einen sehr geringen Handlungsspielraum, nämlich: eine bestimmte Fläche Land zu verwalten. Die Regulierungsapparate der Wirtschaft (Weltbank, WTO, IWF) wurden in dieser Zeit zu sehr einflussreichen, doch nicht demokratisch kontrollierbaren Apparaten ausgebaut (wer hatte z.B. vor Seattle überhaupt schon mal was von der WTO gehört ?). In diesem Kontext ist das Motto der heutigen Bewegung gegen die kapitalistische Globalisierung : «Eine andere Welt ist möglich» in seinem aufbrechendem Optimismus revolutionär. Trotz alledem muss man die Zeitspanne zwischen 1989 und 2001 auch als eine Zelebration des Rechtsstaates, der bürgerlichen Demokratie (« alle vier Jahre ein Kreuzchen malen ») sowie der Gleichheit vor dem Gesetz sehen. Diktaturen wie die in Südafrika und in Südamerika wurden durch, wenn auch schwache, Demokratien ersetzt.

Kriminalisierung sozialer Bewegungen

Doch gerade diese Freiheiten werden heute mehr oder weniger offen angegriffen, eingeschränkt, abgeschafft. Diese Entwicklung zeigt sich wohl am krassesten in den USA. Es scheint, als ob die amerikanische Rechtsregierung gerade auf diesen Augenblick gewartet hätte um eine Politik durchzusetzen, die noch vor 4 Monaten politisch nicht durchsetzbar gewesen wäre. Bush besitzt heute so viel Macht wie Roosevelt während des 2. Weltkriege … und nutzt diese aus. Nicht weniger als 1200 Ausländer (meist Muslime) wurden in den USA festgenommen, noch heute sitzen mehr als 600 in amerikanischen Isolierzellen, ohne Beweise, ohne Recht auf Verteidigung durch Anwälte.

In Europa ist eine ähnliche Entwicklung festzustellen. Das von der EU verabschiedete Anti-Terror-Gesetz setzt politische Auseinandersetzungen, «visant à menacer et à porter gravement atteinte ou à détruire les structures politiques, économiques et sociales d’un pays», mit Terrorismus gleich. Jegliche Linkspartei, Gewerkschaftssektion, Feministen-, Pazifisten- und Antiatombewegung fällt in diese Kategorie. Jeglicher Versuch kritischer Auseinandersetzung, sit-ins, unangemeldete Demos, RTS oder andere Formen zivilen Ungehorsams, könnten theoretisch mit 2 bis 20 Jahren Gefängnis geahndet werden. Natürlich wird diese Gesetzgebung heute noch nicht angewendet; sonst wäre wahrscheinlich auch «Jugend fir Fridden a Gerechtegkeet» eine Untergrundorganisation, die im Untergrund arbeiten würde. Dies heisst jedoch nicht, dass in Momenten politischer Auseinandersetzung mit Zuspitzung sozialer Konflikte (Streiks, sit-ins) diese nicht appliziert werden könnte ; eine etwaige rechtsextreme Regierung (siehe Italien, Österreich) könnte diese präfabrizierten rechtlichen Repressionswerkzeuge ohne weiteres einsetzen…

Islamischer Fundamentalismus

Unter den Kriegsgegnern gab es einige, die eine Niederlage der USA, ähnlich wie die der Sowjetunion in den 80ern, prohezeiten. So kam die plötzliche Niederlage des Talibanregimes für viele recht unerwartet. Doch diese war keine militärische. Die durch und durch korrupten Anführer der Talibanregimente wurden nicht mit Waffengewalt bezwungen, sondern mit saftigen Schmiergeldern zum Einlenken überredet. Da die pakistanische Regierung, aufgrund internationalen Druckes, ihre bisherigen Unterstützungsgelder für das Talibanregime eingestellt hatte, war dies ein recht einfaches Unterfangen. Die alten afghanischen Talibankämpfer, Kriegsverbrecher und Mörder, haben sich heute fast alle wieder in ihren alten Heimatdörfern häuslich eingerichtet. Doch das Phänomen der Islamisierung (Verbreitung des fundamentalistischen Islamismus) bleibt. Auch nach dem 11. September hatte es nicht den Anschein, als ob die Politik auf diese Frage ehrlich nach Antworten suchen würde. Dabei ist Fundamentalismus, für Millionen von Muslimen eine Art Schutzreflex, auf die Kolonialisierung ihrer Länder, ob durch Israel, BP oder EXXON. Diese Entwicklung wurde durch die kapitalistische Globalisierung verstärkt und viele Menschen in den arabischen Ländern fühlten sich in ihrer kulturellen Identität bedroht. Vielen dieser Menschen erscheint der islamische Fundamentalismus als einzig effektive Antwort zur Wahrung ihrer kulturellen Identität und gegen die Ausbeutung der Ressourcen in ihrem Land, durch fremde Firmen. Das tragische dabei ist, dass sie durch diese Einstellung gerade den Rattenfängern in die Arme laufen, denen wenig am Glück der Menschen liegt. Im Rahmen theokratischer (auf Religion aufbauender) Staaten verschaffen sich die lokalen Religionsführer, Macht und Geld, die sie durch extreme Unterdrückung der Menschen (besonders der Frauen) abzusichern versuchen. Dies zeigt eindeutig, dass die durch den Kapitalismus hervorgerufenen Probleme fundamentalistische, nationalistische und faschistische Tendenzen auf den Plan rufen können (siehe Aufkommen des Faschismus im Deutschland der 30er Jahre), die wir mit allen Mitteln bekämpfen müssen – indem wir für eine Globalisierung des Widerstandes eintreten und konkret nach Gesellschaftsalternativen ausserhalb des Kapitalismus suchen.

Die EU zieht in den Krieg…

Die Aussage, Krieg sei nichts weiter als „Politik mit anderen Mitteln“, scheint wieder für einen Grossteil der Bevölkerung als tragbar zu sein. Galt früher der Konsens, militärische Aktionen nur im Kader der UNO (die ebenfalls alles andere als ein Musterbeispiel an Demokratie und Gleichberechtigung ist), durchzuführen oder ihnen wenigstens diesen Anschein zu geben, so war der Afghanistankrieg eine Aktion der USA. Schon einige Tage nach den Anschlägen auf New York und Washington erklärten die USA Krieg gegen Unbekannt. Da die EU aber spätestens seit der Schaffung der europäischen Eingreiftruppe ebenfalls Anspruch auf militärische Interventionen, auch ohne die USA, angekündigt hat, überschlug sie sich mit Floskeln von « uneingeschränkter Solidarität  mit den USA », sah die gesamte westliche Zivilisation in Gefahr, kurz, wollte an der Seite der Vereinigten Staaten am Abenteuer Krieg teilnehmen. Nach der Einführung der Einheitswährung Euro, verkündigte die EU ebenfalls Anspruch auf eine tragende Rolle als weltweite militärische Supermacht. Nicht zuletzt wegen der enormen Ölreserven in Afghanistan und der geopolitisch wichtigen Lage, rücken heute europäische Panzer in Afghanistan ein. Die EU hat halt, als treibende Kraft der Globalisierung, auch spezifische Interessen, die sie versucht durchzusetzen. Wenn’s sein muss mit Waffengewalt. Diese bittere Erkenntnis des Afghanistankrieges muss sich auch in einer erweiterten Kritik an der Kriegspolitik widerspiegeln. Für die europäische Pazifistenbewegung bedeutet dies: verschärfte Kritik an der Kriegspolitik des eigenen Landes und eine (teilweise) Abkehr vom Mythos der «bösen» USA und der «guten» EU.

Bernard Thomas

Filed under: PapierQueesch,politics,Queesch Nr. 0 — Tags: , — Queesch - 1:02 pm

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