Ons Identiteit – Der Film

Die Polit-Satire über patriotische Freiheitskämpfer.

De Film op lëtzebuergesch kucken

Der Film mit deutschen Untertitel

Le Film, sous-titrée en français

Seit dem 1sten Dezember ist der Film “Ons Identitéit” online zu finden, er erfreut sich bereits einer breiten Aufmerksamkeit.

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Filed under: Culture,Discrimination,migration,politics — Tags: , , , — lars - January 11, 2011 2:30 pm

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Reaktion zum neuen Modell der finanziellen Unterstützung für Studierende

Nach heftiger Kritik über den Wegfall des Kindergeldes, antwortet der Minister für Hochschulbildung und Forschung, Biltgen. Der neue Vorschlag sieht vor ein Unterstützungssystem aus 6000€ Darlehen und 6000€ Stipendium einzuführen. Grundsätzlich begrüßt die UNEL dieses neue Modell, doch bleiben noch Fragen zur Umsetzung und zur sozialen Gerechtigkeit offen.
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Filed under: politics — Tags: , , — farzel - April 15, 2010 8:48 pm

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Pressemitteilung der UNEL zum Lissabon-Vertrag

No means Yes means No

Die Europäische Union gibt vor, für Demokratie und Menschenrechte zu stehen. Allerdings scheint für die EU die Meinung des Volkes nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen. Nachdem der europäische Verfassungsvertrag 2005 in Frankreich und den Niederlanden durch Volksabstimmungen abgelehnt wurde, entschloss man sich auf Regierungsebene dazu, eine leicht abgeänderte Version desselben auf parlamentarischem Wege durchzuboxen. Einzig und allein die knapp vier Millionen wahlberechtigten Iren wurden direkt gefragt. Doch auch sie sprachen sich gegen diesen Vertrag aus. Prompt war von Neuwahlen die Rede. Es erweckte den Anschein, als ob das irische Volk solange gefragt werden sollte, bis es endlich mit „Ja“ stimmte. Dies ist nun eingetreten. Grund für Jubel sieht die UNEL darin nicht.

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Filed under: politics — Tags: , , , — Queesch - October 11, 2009 3:55 pm

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5611: Das Interview

Gary Diederich sprach nach den Demos und anderen Aktionen mit Morris Weimerskirch (UNEL) und Youri Geers (Streikkommitee) über Anfang und Ende der Protestbewegung gegen das Gesetz 5611. Einleitend wollte Gary wissen warum sie gegen das Gesetz 5611 Manifestiert und in den Schulen zum Streik aufgerufen haben.

Das ganze hatte mit einer Versammlung im „Ratelach“ begonnen und dann ging alles sehr schnell. Sicher hatten sie sich schon einige Gedanken gemacht, aber Youri hatte noch nicht den kompletten Durchblick und ließ sich vorerst von Morris mitziehen. Schnell aber bemerkte Youri dass es wichtig und richtig sei sich gegen das ominöse Gesetz einzusetzen. Youri: „Das ganze ist eine Sauerei, umso tiefer wir nachgeforscht haben, umso ersichtlicher wurde uns, dass wir (die Jugendlichen) die gesamten Nachteile zu tragen haben.“

„Es war natürlich auch eine ganze Menge Arbeit, die Schüler entsprechend aufzuklären und ihnen klar zu machen, dass die einzige Möglichkeit Gehör zu finden, eine gemeinsame Aktion sei. Wir wurden verstanden und die Streikaktion zum vollen Erfolg. Leider hat die Politik uns nicht hören wollen. Wären wir „Arbeiter“ gewesen, hätten unsere Stimmen bestimmt ein anderes Gewicht gehabt.“

„Wir waren somit auch gegen eine Inhaltsänderung, da dieses das Ganze nur noch unverständlicher gemacht hätte. Doch egal was du tust oder sagst, keiner hört dir zu. So bleibt der Jugend von heute und auch der kommenden Generationen nur die Konsequenzen einer 30jährigen CSV-Politk zu tragen.“

Es wurde richtig erkannt dass dieses – gegen den Willen vieler – Gesetz ein Schritt in die falsche Richtung ist. Für die „Drahtzieher“ aber war es wichtig so viele junge Menschen wie irgendwie möglich zu informieren und über die Hintergründe des 5611 aufzuklären.

Nun fragen sich Youri und Morris wie man dieses Gesetz nun wieder abschaffen kann. Es sei nach einer verlorenen Schlacht natürlich schwer die Leute erneut für den Kampf zu motivieren. Es ist auch nicht die Angst vor der Politik die weitere Aktionen behindert. Politiker haben den Vorteil dass die Jugend noch viele andere, nicht zwingend produktive, Interessengebiete hat (Playstation, SMS, Rumhängen, usw.).

Gary’s Interviewpartner drückten denn auch ihre Bedenken aus, bezüglich der Aktion „Biltgen on Tour“ von Arbeitsminister Francois Biltgen, der sich nicht genierte die Schulen zu besuchen und den Schülern vor Ort sozusagen das Gesetz schmackhaft zu machen. „Der größte Gegner des Schülerstreiks aber waren die Schüler selber. So entseht der Eindruck, man müsse ihnen alles vorkauen. Für die Wäsche gibt es Mutter, der Tagesablauf wird vom Schulprogramm gesteuert, usw… Sie sind sich halt noch nicht bewusst dass der Tag des Eintritts ins Arbeitsleben ein hässlicher sein könnte.“

Auch die Teilnahme der Schüler war unterschiedlich motiviert, aber sicherlich ist jeder einverstanden zu sagen, dass man „so etwas“ einmal miterlebt haben muss. Leider scheint diese Erfahrung nun gemacht und es findet sich keinen die Aktion(en) weiterzuführen. Im engen Kreise aber ist man zufrieden über die Teilnahme, und einigen hat es an Erfahrungsreichtum vieles gegeben. Youri und Morris wollen jedenfalls am Ball bleiben und gegebenenfalls an weiteren Aktionen teilnehmen.

Patrick Kleeblatt

Filed under: Queesch Nr. 17 — Tags: , , , — Queesch - March 15, 2007 9:25 pm

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