Demo Militärparade – Lëtzebourg ouni Arméi

Am luxemburgischen Nationalfeiertag hat eine Gruppe Studenten und Schüler während der traditionellen Militärparade mit einer Aktion auf die Militarisierung der luxemburgischen Gesellschaft aufmerksam gemacht.

Le groupe a montré ses bannières et met en question la nécessité d’une armée luxembourgeoise ainsi que la participation de cette armée dans des interventions militaires internationales.

(more…)

Filed under: politics,War&Peace — Tags: , , , — lars - June 23, 2010 3:51 pm

Trenner

JL: Für eine entmilitarisierte, sozialistische Republik!

Pressemitteilung der Jonk Lénk über den Nationalfeiertag

Am 23. Juni ist in Luxemburg Nationalfeiertag. Dabei wird der Großherzog, stellvertretend für die Monarchie, mit militärischen Ehren gefeiert.

Dieser Tag ist aber für uns kein Grund, zu feiern. Vielmehr nutzen wir von “Jonk Lénk” die Gelegenheit, die Legitimation der Monarchie in Frage zu stellen. Die angebliche “Stabilität” eines monarchischen “Repräsentanten” kann für uns nicht die demokratische Legitimationsform ersetzen. Auch reine Repräsentation muss demokratisch legitimiert werden.
(more…)

Filed under: politics,War&Peace — Tags: , , — claude_frentz - 8:19 am

Trenner

British refusenik facing prison

Joe Glenton, British soldier who refuses the war

Joe Glenton, British soldier who refuses to serve in Afghanistan

Joe Glenton, 27, British soldier who deserted the army and refused to return to Afghanistan, has been arrested and charged with six offenses. Among others, he has been accused of leading an anti-war demonstration in London, 24th October.

The British refusenik is facing 14 years of prison, four years for desertion and ten years for other charges. Joe’s mother, Sue Glenton, in opposing his arrest said: “You’ve got government ministers, army commanders and MPs speaking every day in support of the war. What’s so scary about a Lance Corporal having his say? My son is only speaking out for what he thinks is right.”
(more…)

Filed under: News,politics,War&Peace — Tags: , , — Natalia - November 17, 2009 5:59 pm

Trenner

„Mir sin um Härebierg, oohhoohh um Härebierg…“ oder ganz einfach „Bin nix, war nix, gib mir eine Uniform“

Nach einer umfassenden Säuberung diverser öffentlicher Plätze (Bahnhofsviertel Lux.) von Obdachlosen und BettlerInnen, dem Gesetzesvorschlag der „Lex Greenpeace“ und der damit geplanten Kriminalisierung jeglicher politischer Opposition, kurzum dem aufhaltsamen Fortschreiten der Schaffung eines sauberen, ordentlichen und disziplinierten öffentlichen Raumes scheint mit der Initiative öffentlicher Militärspektakel einherzugehen.

Öffentliche Gelöbnisse sollen demnach militärische Traditionen in den öffentlichen Raum tragen. Nebst millionenschwerem Militärhaushalt und der Sinnlosigkeit des einheimischen Militärs soll der Diskussionsschwerpunkt nun auf ihre schnieken Uniformen verlagert werden. (sic!) Oder soll die Bevölkerung sich doch nur wieder an den Anblick von Militär gewöhnen, bevor sie auf RTL die nächsten Auslandseinsätze des hiesigen Militärs bewundern darf.

Mit Gelöbnissen, die in der Öffentlichkeit abgehalten werden, zielt das Militär auf die Militarisierung des öffentlichen Raumes. Militärmusik und Militärparaden in der luxemburger Realität gehörten bislang eher zur Ausnahme, umso mehr möchten sie nun den öffentlichen nun erobern.

Das luxemburgische Militär ist auf gesellschaftliche Akzeptanzbeschaffung angewiesen. So musste sie um gesellschaftlichen Konsens herzustellen und neues dringend benötigtes Kanonenfutter anzuheuern, auf aggressive Medienkampagnen setzen. (Mat der Arméi an d’Zukunft) Als wäre dies des Armutszeugnisses nicht schon genüge, setzt sie nun mit ihren Militärspektakeln diese Gewöhnungsstrategie fort.

Institutionen wie das Militär und andere ebensolche Zwangsvereine, in welchen Ideale gelebt werden die in rechtsradikalen, konservativen und einfach strukturierten Gehirnen herumspuken – die da sind: Befehle, Gehorsam, Ordnung, Sauberkeit, Disziplin, Pflichterfüllung, Opferbereitschaft und für sein Vaterland sterben – haben das Problem sich in der Öffentlichkeit ständig selbst legitimieren zu müssen.

Im Gleichschritt gegen die Demokratie

Soldaten sind keine Krankenpfleger und Armeen keine Menschenrechtsorganisationen, sondern frei nach Kurt Tucholsky ganz einfach Mörder, zudem professionell ausgebildete.

Armeen, aufgrund ihrer Funktionen und Geschlossenheit ihres Aufbaus, stellen einen politischen Machtfaktor dar. Zudem besitzt sie bestimmte Organisationsformen die nicht mit den Ansprüchen einer demokratischen Gesellschaft vereinbar sind; ganz im Gegenteil stellt das Militär eine dieser Institutionen dar, welche sich in den unterschiedlichsten Gesellschaftssystemen und zu jeder Zeit auch den stärksten Demokratisierungstendenzen trotzt. Das gesellschaftsfähig machen der Armee formt die Staatsmasse. Unbedingter Gehorsam, Staatsgläubigkeit und das Aufgeilen an Uniformen zeichnet jede Armee aus. Die Tatsache dass möglichst viele Menschen den Zugang zur Armee haben, so z.B. auch Frauen, macht das Militär nicht demokratischer, denn eine Demokratisierung würde zwangsläufig eine Beseitigung autoritärer Strukturen bedeuten und nicht deren Ausweitung auf eine größere Gruppe von Menschen.

Kuul Fiet an d’Wiv de Grand Duq

(Initiative pour l’alphabétisation des soldats)

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 3 — Tags: — Queesch - March 13, 2003 3:24 pm

Trenner

Soldaten braucht der Frieden ??

Gleich in mehrere Schulen ist die Armee dieses Jahr mit Panzerwagen und einem Haufen anderer Kriegspropaganda eingerückt, um die Jugendlichen dort für ihr Handwerk zu ködern.

Wir(das heisst eine Gruppe von Jugendlichen die hauptsächlich aktiv in der „Jugend fir Fridden an Gerechtegkeet“ sind), und mit uns viele andere junge Leute, finden diese Kriegsverherrlichung zum Kotzen. Wir wollen unsere Zukunft auf jeden Fall nicht in Krieg und Bomben sehen. Während täglich Kriegsbilder uns die schrecklichen Folgen für die Zivilbevölkerung und die Soldaten vor Augen führen, probiert die Armee uns zu überzeugen dass sie humanitären Krieg führt und ein Sprungbrett ins Berufsleben bietet. Wie kann ein Krieg mit Toten und Verletzten, Flüchtlingen und Hungernden human sein? Einfach grotesk! Jeden Tag sterben über 30000 Kinder an Unterernährung doch für Aufrüstung werden ohne zu zögern Milliarden flüssig gemacht. Mit der Schaffung der Europa-Armee verpflichtet sich Luxemburg bis zum Jahr 2005 8-10 Milliarden Luf für Militärausgaben zur Verfügung zu stellen. Diese Summe übersteigt damit erstmals mit 1,062% des Jahresbudgets die Entwicklungshilfegelder und macht etwa die Hälfte des Bildungbudgets aus. Die Schule jedoch, die Pisastudie beweist es, hat Nachholbedarf, nicht die Armee. Als Nato-Mitglied trägt auch Luxemburg mit die Verantwortung für alle Kriegsopfer, die durch den Afghanistan-Krieg und andere Kriege der Nato zu beklagen sind. Nach dem Zerfall der Sovietunion hat sich die Nato neue Feinde gesucht um fleissig die Waffenindustrie zu fördern, und ihre Einsätze sind beileibe nicht nur Verteidigung. Wenn die Luxemburger Regierung für seine Jugend nicht mehr zu bieten hat als die Armee als Sprungbrett ins Berufsleben, dann sieht unsere Zukunft ziemlich schlecht aus.

Die Handgranaten, die uns stolz auf der Homepage (www.armee.lu) als « nettoyage maison » (wohl stärker als das hierzulande benutzte Javel) präsentiert werden, explodieren wohl auch nur für humanitäre Zwecke und wissen zwischen Zivilsten und Uniformierten zu unterscheiden…

Nein, für Hilfsfunktionen braucht man mit Sicherheit keine offensive Nato-Armee. Streubomben über Afghanistan, ist das eine der Hilfsfunktionen der Armee?

Die Nato-Armeen werden als Werkzeug eingesetzt, um ein ungerechtes, Wirtschaftssystem zu verteidigen und durch „humanitäre“ Kriege zu festigen.

Wir sagen deutlich nein zur Armee-Propaganda und fordern dringend Gelder für schulische Verbesserungen.

Erst wenn in den Köpfen der Bevölkerung ein radikales Umdenken stattfindet, werden Kriege,Militarismus und Armeen überflüssig werden, auch die Nato.

Einen humanitären Krieg gibt es nicht. Humanismus aber soll in den Schulen gelernt werden.

Für die „Jugend fir Fridden an Gerechtegkeet“,

Gilles Ramponi


Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Tags: , — Queesch - February 1, 2002 1:07 pm

Trenner