Dans son numéro de juin, forum se penche sur un sujet qui, à première vue, peut sembler indigeste : l’agriculture. Mais nous avons choisi d’esquiver les disputes et conflits internes au milieu paysan et d’aller droit à l’essentiel. L’on pourra y faire le tour de la question en 40 pages : les mutations économiques, sociales et culturelles de l’agriculture luxembourgeoise, la dialectique entre agriculture et changement climatique, les jeunes paysans, le développement durable, la question des bio fuels, la production bovine, les OGM, l’empreinte écologique, la Politique agricole commune (PAC) de l’Union européenne, les labels, la consom mation des ressources naturelles renouvelables.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift forum widmet sich diesen Monat dem Thema Staatsfinanzen.
Die derzeitige Krise hat deut- lich
gemacht, dass die auf extremem Wachstum beruhende Luxem- burger Budgetpolitik an ihre Grenzen gestoßen ist und der luxem- burgische Staat künftig in seiner Haushaltspolitik umsteuern muss. Die Beiträge, die forum zusammengestellt hat, sind sehr vielfältig und reichen von makroökonomischen Überlegungen, der Nachhal- tigkeit der Finanzen und der Infragestellung der bisherigen Steuer- politik, über europäische und politische Rahmenbedingungen, bis zu den Erfahrungen des diesjährigen Budgetberichtertstatters.
Außerhalb des Dossiers beschäftigt sich u.a. Kyra Fischbach mit dem Aufkommen von Sozialläden in Luxemburg, Fernand Fehlen geht ausführlich auf die Reform des Sprachenunterrichts ein und plädiert für die Alphabetisierung auf Luxemburgisch und Corinne Igel befasst sich mit der Kinderbetreuung durch Großeltern im Wohlfahrtsstaat.
Eine Zeitschrift über Politik, Gesellschaft und Kultur, getragen von einem gemeinnützigen Verein, zusammengesetzt aus Artikeln von freiwilligen Autoren, das klingt doch sehr nach der Queesch? Vielleicht, weil “Forum” so etwas ist wie eine “erwachsene” Queesch. Was aber nicht heißt, dass sie langweiliger oder weniger empfehlenswert als die Queesch wäre. Ein kurzer Überblick über Forum und die neuste Ausgabe.
1976 wurde die Zeitschrift, die aus einem Mitteilungsblatt der christlichen Jugendgemeinde in Luxemburg entstanden ist, auf den Namen Forum getauft und auf ein breiteres Publikum geeicht. Als Gegen-Zeitschrift zum “Zeitungspapst” Luxemburger Wort entwickelt, wurde aus der Zeitschrift kritischer Christen schnelle eine Zeitschrift der Zivilgesellschaft, welche sozialwissenschaftliche Forschung, historische Debatten genauso wie kulturelle Diskussionen enthält. Mehr zur Geschichte gibt es auf dieser Seite. (more…)

