Interpol @ Rockhal

Sie kommen nach Luxembourg – die kontemporären Indierock-Helden meiner Altersgruppe.

Die düster angehauchte Stimmung wird gern mit Bands wie Joy Division und The Smiths verglichen, wovon man natürlich mehr oder minder agetan sein kann. Eine Orientierung am britischen New Wave Sound ist jedenfalls rauszuhören.
Dazu: Wenig hoffnungstragende Texte sowie schleppende Melodien sind tragendes Element des 2010 veröffentlichten Albums “Interpol”, ein wenig melancholischer als beispielsweise der bekannte Titel “The Heinrich Manoever”, zu dem wir in den Diskotheken rumhüpften.
Es hat sich im großen und ganzen nicht viel getan im altbekannten Interpolsound, bekanntermaßen schätzen wir jedoch Gewohntes. So ist es auch in diesem Fall.

Man erwartet keine Überraschungen, aber zweifelohne existiert eine intensive Vorfreude auf die US-amerikanische Band, welche mit dunkler Mystik, wundervoller Melancholie und den seichten Leiden der Zwischenmeschlichkeit überzeugt.

Macht euch also auf, liebe Freunde der Dramatik, der Melancholie und des Dahinträumens, die Türen der Rockhal in Esch/Alzette öffnen sich am 11. März 2011 um 19.00 Uhr. Veranstaler ist denAtelier.

Filed under: Concerts,Culture,Music — Tags: , , , , — Laura - March 1, 2011 8:00 pm

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Magnetic spring session

Ein Musikfestival der anderen Art

„Den Atelier“ versucht hier eine Alternative zu dem Konzept der Indie-Rock-Alternative Musik anzubieten, welche man ansonsten meistens in ihrem Club zu hören bekommt. Man setzt hier den Akzent diesmal eher auf elektronische Musik, egal ob es sich nun um Djs oder um andere Musik mit elektronischen Einflüßen handelt. Inwiefern man nun den Soundmix aus Balkanmusik, RnB und elektronischen Beats von der Ausnahmekünstlerin Miss Platnum, den puren,sehr tanzanregenden Elektrosound von dem französischen Dj Vitalic oder die sehr rythmische, New Wave angehauchte, Poprock Musik von der Gruppe Phoenix bevorzugt, für Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt!

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Filed under: Culture,Music — Tags: , — max - February 22, 2010 4:54 pm

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OJOS DE BRUJO: 28/10/2009 @ ATELIER

Deutsch / Français

Barcelona, Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten: Wo sonst liegen tradierte Gitano-Musik, elektronische Clubkultur und alternatives Lebensgefühl derzeit so nahe beieinander wie in der katalanischen Metropole? Kein Wunder, leben alteingesessene Gitano-Gitarristen, durchreisende DJs, die auf dem Weg nach Ibiza hängen geblieben sind, und politisch engagierte Hausbesetzer doch häufig Tür an Tür im gleichen Barrio. Und aus der räumlichen Nähe in diesem fruchtbaren Biotop erwachsen zuweilen musikalische Hybride, die für erfrischend neue musikalische Impulse sorgen. Ojos de Brujo – zu deutsch: Die Augen des Zauberers (oder des Hexers) – sind so ein Fall. Sie kommen vom Flamenco und dessen kleiner Schwester, der katalanischen Rumba, und erweitern deren überkommenes Vokabular um Elemente aus dem globalen Esperanto von HipHop, Funk und Reggae.

Depuis 1996, le groupe espagnol Ojos de Brujo (« Yeux de sorcier ») diffuse son flamenco métissé aux influences du reggae, du hip hop et du rock à travers les albums Vengue (1999), Bari (2002), Techarí (2006) et l’actuel Aocaná (2009). La formation évolue au fil des disques pour se stabiliser autour de Ramón Giménez (guitare), Marina Abad (« La Canillas » au chant), Panko (claviers et platines), Paco Lomena (guitare), Javi Martin (basse), Sergio Ramos (batterie, cajon), Xavi Turullet Maxwell Wright (percussions), et d’autres collaborateurs. (more…)

Filed under: Concerts — Tags: , , , — farzel - September 28, 2009 11:02 am

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