Arbeitszwang, Leistungsdruck, Naziterror und soziale Ausgrenzung überwinden!
Gedenkdemo anlässlich des 10. Todestages von Dieter Eich
In der Nacht vom 24. zum 25. Mai 2000 wurde Dieter Eich in seiner Wohnung im Nordostberliner Stadtteil Buch von einer Gruppe junger Neonazis zusammengetreten und anschließend von einem von ihnen, René R, dem Sohn eines ehemaligen Bundesgrenzschutzbeamten, abgestochen. Dieter Eich war in
ihren Augen ein „Schmarotzer am deutschen Volkskörper“, da dieser
Sozialhilfe bezog und aus ihrer sicht auf „Kosten des Staates“ lebte.
10 Jahre später wollen wir an den Mord erinnern und ein gesellschaftliches Klima attackieren, das von „Faulenzer“-Debatten in
Politik, Medien und am Stammtisch geprägt ist, einem Machtverhältnis, das permanent dem Ausschluss ökonomisch schlechter gestellter Menschen zum Ziel und zur Folge hat.
