Zu den ökologischen und gesundheitlichen Aspekten:
Wusstest du…
… dass 80% des Sojas, was größtenteils in der dritten Welt hergestellt wird und dort direkt als Nahrung von Menschen die hungern verwendet werden könnte, die westlichen Länder an Tiere verfüttern?
… dass 7 pflanzliche Kalorien verschwendet werden um eine tierische herzustellen?
… dass man 5 qm Regenwald benötigt um einen Hamburger herzustellen (und somit 90% der Zerstörung des Regenwaldes von Massentierhaltung verursacht wird)?
… dass Fleischproduktion den Treibhauseffekt vorantreibt?
… dass die Milliarden von Tonnen Gülle die täglich abfallen, das Grundwasser stark verschmutzen?
… dass der Verzehr von Milchprodukten zu Osteoporose (Knochenschwund), Krebs, kardiovaskulären Erkranken, Diabetes, Laktoseintoleranz und vorallem bei Kleinkindern und Babys zu ernstzunehmenden Krankheiten führt?
… dass Menschen die einzige Spezies sind, die die Muttermilch einer anderen Spezies trinken, und das sogar im Erwachsenenalter(!!)?
… dass man durch weltweite Studien herausgefunden hat dass Veganer gesünder und länger leben, außerdem im Durchschnitt einen höheren IQ haben (das mit dem IQ gilt auch für Vegetarier)?
Einige Gedanken zu Veganismus (die ethischen Aspekte)
Auf den ersten Blick wirkt die vegane Lebensweise auf viele Menschen – vorausgesetzt diese wissen worum es sich dabei überhaupt handelt – sehr abschreckend und sie entgegnen ihr mit Unverständnis und Unoffenheit. Dies ist teilweise sogar sehr gut nachzuvollziehen, denn wenn sie erkennen was es konkret bedeutet, im Alltag vegan zu leben, ist das erste womit sie diese Lebensweise assoziieren krasser Verzicht und Einschränkung. Allerdings merkt man schnell dass dies nicht wirklich der Fall ist wenn man sich nur etwas intensiver mit Veganismus auseinander gesetzt hat.
Eigentlich läge es gerade an den Menschen, die nicht vegan leben, Rechtfertigungen und Erklärungen bezüglich ihres Tuns, Handelns und ihrer Denkweise abzugeben. Da diese aber leider sichtlich in der Mehrzahl sind und ihnen die Tatsache sich in der “Normalität“ der herkömmlichen Gesellschaft zu befinden (und somit auf der sicheren Seite zu sein) ein behütetes Gefühl gibt, sind es immer Veganer (oder sogar Vegetarier, wie auch alle anderen Minderheiten die sich gegen etwas auflehnen und nicht alles mitmachen oder anders machen), die aufgefordert werden ihre Lebensweise zu rechtfertigen, die belächelt werden, die teilweise sogar diskriminiert werden.
Was heißt denn jetzt “vegan“ ?
Eine Kurzdefinition von “vegan“, sehr ähnlich der von Donald Watson, der in den 40er Jahren die “vegan society“ begründete, ist wie folgt:
“Vegan zu leben bedeutet, alle Tierprodukte, sowohl Fleisch als auch, Tiermilch, -eier und Honig abzulehnen um so jegliches vermeidbare Tierleid zu vermeiden.“
Das ist also, was alle Veganer gemeinsam haben und was sie ausmacht. Verzicht auf tierisches (und natürlich auf “Tier“ selber) in der Nahrung. Je nachdem ob die Motivation zu dieser Lebensweise ethischer, religiöser, gesundheitlicher, ökologischer oder spiritueller Natur ist, verzichten sehr viele Veganer auch auf andere Produkte und Gebrauchsgegenstände für die Tiere ausgebeutet und getötet werden (Wolle, Seide, Leder, Produkte die an Tieren getestet werden in der Kosmetikbranche, im Haushalt, im Pflegebereich etc.).
Aber was genau bewegt Menschen, zu Veganer zu werden?
Wie schon angedeutet sind es fast ausschließlich ethische Gründe. Dass die vegane Ernährung Vorteile auf gesundheitlicher Ebene mit sich bringt, sehen die meisten nur als positiven Nebeneffekt, nur selten ist dies die Hauptmotivation.
Tiere sind leidensfähige Wesen, die sich sehr wohl bewusst sind was mit ihnen geschieht, die genauso Schmerzen empfinden und in Todesangst verfallen wie wir Menschen. Es sind Individuen mit einem Recht auf Freiheit, Leben und Respekt. Durch seine intellektuelle Überlegenheit und seine technischen Möglichkeiten bemächtigt sich der Mensch heutzutage dieser Geschöpfe, betrachtet und behandelt sie nur noch als Produkt, fabriziert sie als ein ebensolches am “Fließband“ (in riesigen Masstbetrieben, Batterien, Boxen, Ställen ohne Sonnenlicht usw.), unterdrückt sie, sperrt sie ein, beutet sie aus und quält sie bis zum Tode. Das alles hat nichts mehr mit der Produktion natürlicher Nahrungsmittel für den Menschen zu tun (soweit man überhaupt behaupten kann, die natürliche Ernährungsform des Menschen sei omnivor, da bei genauerer Betrachtung des Verdauungssystems dies stark anzuzweifeln ist), sondern dient lediglich der Befriedigung der Nachfrage ausgehend von Milliarden von Menschen, die täglich auf ihren “Gaumenschmauß“ bestehen. Deswegen muss das alles als das angesehen werden was es ist, schlicht und einfach Ausbeutung, Qual, Folter und Massenmord leidensfähiger, stummer Kreaturen.
Wir, die Krone der Evolution sollten uns schämen und uns ernsthaft Fragen stellen. Wenn wir es nicht einmal schaffen, den schwächsten und wehrlosesten Mitgeschöpfen den nötigsten Respekt entgegenzubringen, wie sollen wir dies erst bei unseren Mitmenschen fertigbringen??
(“Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben“ Leo Tolstoi).
Aber da Tiere eine für uns unverständliche Sprache sprechen, stumm sind, werden sie als Lebewesen ohne Meinung abgestempelt oder ihnen wird die der Menschen aufgedrängt. Und gerade deswegen, weil sie sich nicht wehren können, weil sie nicht in einer für den Menschen verständliche Weise schreien, weinen oder flehen können, werden sie von Menschen ohne jegliche Skrupel abgemetzelt. Und selbst wenn ein Tier in der Lage wäre klar und deutlich seine Meinung zu äußern, selbst wenn es flehen könnte: “Sperr mich nicht ein, töte mich und meine Kinder nicht, lass mich frei leben!“ , wäre es noch sehr fraglich ob Menschen diese Massenqual und –mord einstellen würden.
Und dann gibt es da nun einige Menschen, die denken, dass Tieren diese Rechte auf Leben in Freiheit und Respekt zustehen, die nicht tatenlos zusehen können und wollen, die dieses System nicht zu unterstützen bereit sind, die sich gegen diese Ausbeutung und Mord auflehnen und ihre Stimme für die Tiere, unsere stummen Brüder und Schwestern, erheben, ohne paternalistisch zu werden. Ella Wheeler-Wicox schildert dies auf eine sehr berührende Art in ihrem Gedicht “Voice of the Voiceless“:
VOICE OF THE VOICELESS
I am the voice of the voiceless:
Through me, the dumb shall speak;
Till the deaf world’s ear be made to hear
The cry of the worldless weak.
[...]
And I am my brother’s keeper,
And I will figth his fight;
And speak the word for beast and bird
Till the world shall set things right.
Diese Menschen nennen sich Veganer. Im Gegensatz zu Vegetariern, verzichten sie nicht nur auf Fleisch, sondern auf alles tierischen Ursprungs, weil sie ausschließlichen Fleischverzicht als unkonsequent empfinden. Denn nicht nur Fleischproduktion ist mit Ausbeutung und Mord verbunden, sondern auch die Milch- und Eierproduktion. Da alles in einem riesigen Netz verstrickt ist, werden auf direkte oder indirekte Weise, früher oder später, irgendwo immer Tiere eingesperrt, gequält und getötet, selbst bei den “ökologischen“ Betrieben, wo der Name an sich schon pervers ist, denn Fleisch, Milch- und Eierproduktion ist global gesehen alles andere als ökologisch.
Was soll dieser Text nun bewirken?
Er soll kein Bekehrungsversuch sein, er soll lediglich Gedanken zusammenfassen die mir persönlich, und wie ich denke auch anderen Veganern, sehr am Herzen liegen, er soll informieren und aufklären und vielleicht sogar zum Nach/Um-denken animieren.
Einige Gedanken zu Veganismus (die ethischen Aspekte)
Auf den ersten Blick wirkt die vegane Lebensweise auf viele Menschen – vorausgesetzt diese wissen worum es sich dabei überhaupt handelt – sehr abschreckend und sie entgegnen ihr mit Unverständnis und Unoffenheit. Dies ist teilweise sogar sehr gut nachzuvollziehen, denn wenn sie erkennen was es konkret bedeutet, im Alltag vegan zu leben, ist das Erste womit sie diese Lebensweise assoziieren, krasser Verzicht und Einschränkung. Allerdings merkt man schnell, dass dies nicht wirklich der Fall ist, wenn man sich nur etwas intensiver mit Veganismus auseinander gesetzt hat.
Veganismus & Ökologie: Wusstest du schon…
… dass 80% des Sojas, was größtenteils in der dritten Welt hergestellt wird und dort direkt als Nahrung von Menschen die hungern verwendet werden könnte, die westlichen Länder an Tiere verfüttern?
Eigentlich läge es gerade an den Menschen, die nicht vegan leben, Rechtfertigungen und Erklärungen bezüglich ihres Tuns, Handelns und ihrer Denkweise abzugeben. Da diese aber leider sichtlich in der Mehrzahl sind und ihnen die Tatsache sich in der “Normalität“ der herkömmlichen Gesellschaft zu befinden (und somit auf der sicheren Seite zu sein) ein behütetes Gefühl gibt, sind es immer Veganer (oder sogar Vegetarier, wie auch alle anderen Minderheiten, die sich gegen etwas auflehnen und nicht alles mitmachen oder anders machen), die aufgefordert werden ihre Lebensweise zu rechtfertigen, die belächelt werden, die teilweise sogar diskriminiert werden.
Veganismus & Ökologie: Wusstest du schon…
… dass 7 pflanzliche Kalorien verschwendet werden um eine tierische herzustellen?
Was heißt denn jetzt “vegan“ ?
Eine Kurzdefinition von “vegan“, sehr ähnlich der von Donald Watson, der in den 40er Jahren die “vegan society“ begründete, ist wie folgt:
“Vegan zu leben bedeutet, alle Tierprodukte, sowohl Fleisch als auch, Tiermilch, -eier und Honig abzulehnen um so jegliches vermeidbare Tierleid zu vermeiden.“
Das ist also, was alle Veganer gemeinsam haben und was sie ausmacht. Verzicht auf tierisches (und natürlich auf “Tier“ selber) in der Nahrung. Je nachdem ob die Motivation zu dieser Lebensweise ethischer, religiöser, gesundheitlicher, ökologischer oder spiritueller Natur ist, verzichten sehr viele Veganer auch auf andere Produkte und Gebrauchsgegenstände für die Tiere ausgebeutet und getötet werden (Wolle, Seide, Leder, Produkte die an Tieren getestet werden in der Kosmetikbranche, im Haushalt, im Pflegebereich etc.).
Veganismus & Ökologie: Wusstest du schon…
… dass man 5 qm Regenwald benötigt um einen Hamburger herzustellen (und somit 90% der Zerstörung des Regenwaldes von Massentierhaltung verursacht wird)?
Aber was genau bewegt Menschen, zu Veganer zu werden?
Wie schon angedeutet sind es fast ausschließlich ethische Gründe. Dass die vegane Ernährung Vorteile auf gesundheitlicher Ebene und für die Umwelt (siehe „Wusstest du schon…“) mit sich bringt, sehen die meisten nur als positive Nebeneffekte, nur selten ist dies die Hauptmotivation.
Veganismus & Ökologie: Wusstest du schon…
… dass Fleischproduktion den Treibhauseffekt vorantreibt?
Tiere sind leidensfähige Wesen, die sich sehr wohl bewusst sind, was mit ihnen geschieht, die genauso Schmerzen empfinden und in Todesangst verfallen wie wir Menschen. Es sind Individuen mit einem Recht auf Freiheit, Leben und Respekt. Durch seine intellektuelle Überlegenheit und seine technischen Möglichkeiten bemächtigt sich der Mensch heutzutage dieser Geschöpfe, betrachtet und behandelt sie nur noch als Produkt, fabriziert sie als ein ebensolches am “Fließband“ (in riesigen Masstbetrieben, Batterien, Boxen, Ställen ohne Sonnenlicht usw.), unterdrückt sie, sperrt sie ein, beutet sie aus und quält sie bis zum Tode. Das alles hat nichts mehr mit der Produktion natürlicher Nahrungsmittel für den Menschen zu tun (soweit man überhaupt behaupten kann, die natürliche Ernährungsform des Menschen sei omnivor*, da bei genauerer Betrachtung des Verdauungssystems, dies stark anzuzweifeln ist), sondern dient lediglich der Befriedigung der Nachfrage ausgehend von Milliarden von Menschen, die täglich auf ihren “Gaumenschmauß“ bestehen. Deswegen muss das alles als das angesehen werden was es ist, schlicht und einfach Ausbeutung, Qual, Folter und Massenmord leidensfähiger, stummer Kreaturen.
Veganismus & Ökologie: Wusstest du schon…
… dass die Milliarden von Tonnen Gülle die täglich abfallen, das Grundwasser stark verschmutzen?
Wir, die Krone der Evolution sollten uns schämen und uns ernsthaft Fragen stellen. Wenn wir es nicht einmal schaffen, den schwächsten und wehrlosesten Mitgeschöpfen den nötigsten Respekt entgegenzubringen, wie sollen wir dies erst bei unseren Mitmenschen fertigbringen??
“Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben“ — Leo Tolstoi
Aber da Tiere eine für uns unverständliche Sprache sprechen, stumm sind, werden sie als Lebewesen ohne Meinung abgestempelt oder ihnen wird die der Menschen aufgedrängt. Und gerade deswegen, weil sie sich nicht wehren können, weil sie nicht in einer für den Menschen verständliche Weise schreien, weinen oder flehen können, werden sie von Menschen ohne jegliche Skrupel abgemetzelt. Und selbst wenn ein Tier in der Lage wäre klar und deutlich seine Meinung zu äußern, selbst wenn es flehen könnte: “Sperr mich nicht ein, töte mich und meine Kinder nicht, lass mich frei leben!“, wäre es noch sehr fraglich ob Menschen diese Massenqual und –mord einstellen würden.
Veganismus & Gesundheit: Wusstest du schon…
… dass der Verzehr von Milchprodukten zu Osteoporose (Knochenschwund), Krebs, kardiovaskulären Erkranken, Diabetes, Laktoseintoleranz und vorallem bei Kleinkindern und Babys zu ernstzunehmenden Krankheiten führt?
Und dann gibt es da nun einige Menschen, die denken, dass Tieren diese Rechte auf Leben in Freiheit und Respekt zustehen, die nicht tatenlos zusehen können und wollen, die dieses System nicht zu unterstützen bereit sind, die sich gegen diese Ausbeutung und Mord auflehnen und ihre Stimme für die Tiere, unsere stummen Brüder und Schwestern, erheben, ohne paternalistisch zu werden. Ella Wheeler-Wicox schildert dies auf eine sehr berührende Art in ihrem Gedicht “Voice of the Voiceless“:
VOICE OF THE VOICELESS
I am the voice of the voiceless:
Through me, the dumb shall speak;
Till the deaf world’s ear be made to hear
The cry of the worldless weak.
[...]
And I am my brother’s keeper,
And I will figth his fight;
And speak the word for beast and bird
Till the world shall set things right.
Diese Menschen nennen sich Veganer. Im Gegensatz zu Vegetariern, verzichten sie nicht nur auf Fleisch, sondern auf alles tierischen Ursprungs, weil sie ausschließlichen Fleischverzicht als unkonsequent empfinden. Denn nicht nur Fleischproduktion ist mit Ausbeutung und Mord verbunden, sondern auch die Milch- und Eierproduktion. Da alles in einem riesigen Netz verstrickt ist, werden auf direkte oder indirekte Weise, früher oder später, irgendwo immer Tiere eingesperrt, gequält und getötet, selbst bei den “ökologischen“ Betrieben, wo der Name an sich schon pervers ist, denn Fleisch, Milch- und Eierproduktion ist global gesehen alles andere als ökologisch.
Veganismus & Gesundheit: Wusstest du schon…
… dass Menschen die einzige Spezies sind, die die Muttermilch einer anderen Spezies trinken, und das sogar im Erwachsenenalter(!!)?
Was soll dieser Text nun bewirken?
Er soll kein Bekehrungsversuch sein, er soll lediglich Gedanken zusammenfassen die mir persönlich, und wie ich denke auch anderen Veganern, sehr am Herzen liegen, er soll informieren und aufklären und vielleicht sogar zum Nach/Um-denken animieren.
Veganismus & Gesundheit: Wusstest du schon…
… dass man durch weltweite Studien herausgefunden hat dass Veganer gesünder und länger leben, außerdem im Durchschnitt einen höheren IQ haben (das mit dem IQ gilt auch für Vegetarier)?
*allesfressend