SQUAT OPENING

Pour un complètement autre… (Ouvertement d‘un squat le 7 octobre)

… Ce monde d‘exploitation et de compétition étouffe l‘individu. Le capitalisme nous aliène de notre environnement, et, en fin de compte, aussi de nous-mêmes. Nous vendons nos rêves et nos désirs à un chef quelconque et achetons du bazar consumériste par la suite. Mais est-ce vraiment cela, ce qu‘on peut entendre par une vie épanouissante ?
On nous fait croire que c‘est seulement ainsi, et pas autrement, que « ça » peut fonctionner. On aimerait bien nous voir comme des résignés qui errent aveuglement dans un monde mensonger. Sans scrupules, ils nous présente cet ordre social comme « le meilleur des mondes ».
Mais malgré cela, nous voulons un complètement autre, une vie sans contraintes ni hiérarchies, une vie dans laquelle nous pouvons nous développer librement en tant qu‘individus. Nous ne pouvons pas attendre les miettes que l’État nous pousse de sa haute table. Nous voulons vivre, ici et maintenant. Nos idées ont besoin de lieux pour germer, et, ces lieux, on va nous les pendre nous-mêmes, sans mendier pour une permission auprès d‘une autorité.
C‘est pour cela que, le 7 octobre, nous allons occuper une maison libre à Luxembourg-ville et oser l‘inconnu. Tout le monde est invité de prendre activement part à ce projet. Ce qui résultera finalement, dépend de tous ceux qui participent.
Tout nous est ouvert.

Pour raisons de sécurité, l‘adresse de la maison reste secret jusqu‘au jour-même. Elle sera publiée à temps sur Facebook, le blog et par SMS.

Für etwas ganz anderes… (Squat Eröffnung)

In dieser Welt von Ausbeutung und Konkurrenz ist kein Platz für das Individuum. Der Kapitalismus entfremdet uns nicht nur von unserer Umwelt, sondern letztendlich auch von uns selbst. Wir verkaufen unsere Träume und Wünsche an irgendeinen Vorgesetzten und decken uns dann mit unnützem Konsumschrott ein. Doch ist es wirklich das, was wir uns unter einem erfüllten Leben vorstellen?
Die Herrschenden trichtern uns ein, dass es nur so, und nicht anders, funktionieren kann. Sie würden uns gerne als Resignierte sehen, die blind in einer verkehrten Welt umher irren. Ohne Skrupel präsentieren sie uns diese soziale Ordnung als die beste aller möglichen Gesellschaften.
Dabei wollen wir doch etwas ganz anderes, ein Leben frei von Zwängen und Hierarchien, in der wir uns alle als freie Individuen entfalten können. Wir können nicht auf die Krümel warten, die der Staat uns von seinem Tisch stößt. Wir wollen leben, im Hier und Jetzt. Unsere Ideen brauchen Räume zum sprießen und diese Räume werden wir uns nehmen, ohne dabei bei irgendeiner Autorität um Erlaubnis zu betteln.
Deshalb werden wir am 7. Oktober ein leerstehendes Haus in Luxemburg-Stadt besetzen und das Unbekannte wagen. Jede und jeder (und alle anderen) sind eingeladen, aktiv an diesem Projekt mitzuwirken. Was schlussendlich dabei herauskommen wird, liegt an all jenen, die sich einbringen. Alles steht uns offen.

FREITAG, 7. Oktober
18:00 Eröffnungsparty
-> Musik und Animation (eigene Akkustik-Instrumente sind willkommen!)
-> Volxküche (gegen Spende) /cuisine végétalienne, prix volontaire
-> bring your own beer ;) /ramenez vos bières

SAMSTAG, 8. Oktober
13:00 Volxküche (gegen Spende) /cuisine végétalienne, prix volontaire
15:00 Open Space
-> Haus einrichten/aufräumen/etc  /ranger la maison
-> Idea Sharing /partager des idées
20:00 Party
-> Acoustic Bands

SONNTAG, 9. Oktober
16:00 Diskussion über das Hausprojekt  /discussion sur le projet
19:00 Film

Aus Sicherheitsgründen bleibt die Adresse bis zum Tag selbst der Veranstaltung geheim. Wir geben rechtzeitig über Facebook, Blog, SMS, etc. Bescheid wo es genau stattfinden wird.

SEND US YOUR MOBILE PHONE NUMBER BY E-MAIL OR HERE ON FB IF YOU WANT TO GET THE ADDRESS OF THE LOCATION BY SMS ON FRIDAY!

http://freespacelux.blogsport.de/
freespace.lux@gmx.de

SPREAD THE WORD!

 

Filed under: activism,Housing — Tags: , — natascha - October 5, 2011 7:24 pm

Trenner

Den Infoladen virun der Dir?

No 8 Joer soll et also ferdeg sin mam Infoladen Schréibs an der Kulturfabrik Esch, ex-Schluechthaus. Den Infoladen as eng Plaz wou Leit sech kennen begeinen, wou ech och selwer Leit begeint sinn, elo schwetzen ech vu mir. Ech hun emmer font, dat des Plaz eng speziell Aura hat, eng Atmospher, an der villes meiglech as, an eng Art lescht Bastioun vun der sozial- an kulturkritescher Jugend, an der een op Ideen kennt an des och emsetzen kann. Bestemmt hun vill Leit dat ähnlech emfont.

Nodeems mer eis als Queesch Gedanken gemaach hun iwwert d’Wunnen, an eis dobai Gedanken gemaach hun iwwert de Raum an seng sozioekonomesch Topologie, mengen ech datt et hei erem eng Keier net aanescht as, wei an allen aaneren groussen Stied get den ehemols besaatenen Frairaum vun der Jugend an der Konscht iergendwann akkapareiert vun der Bourgeoisie, zu der des selwecht Jugend ginn as, an dei elo hei an engem schicken Restaurant kann zu metteg iessen. Den Dilemma as awer, dat et an desem Land op manst net mei vill Flecken gin, dei nanet akkapareiert gi sin.

(more…)

Filed under: Fric Machine,Housing — Tags: , , — Neckel - April 30, 2010 1:30 pm

Trenner

Social cleansing before FIFA 2010 World Cup

The relocation camp known as Blikkiesdorp will house relocated homeless people from Cape Town city centre during the World Cup. Photo (c) Wiki-user Frombelow used under a Creative Commons 3.0 License, source: http://antieviction.org.za/

The Independent described yesterday another case of evictions being part of the “preparations” to the FIFA World Cup taking place this summer in South Africa.

150 people, most of them women were evicted from a hostel neighboring the new mega-stadium at Cape Town. Many of the hostel’s residents have been living there for several years. Since the eviction some of the women, at least one of them eight months pregnant, have been sleeping on the streets.

(more…)

Filed under: Discrimination,Housing — Tags: , , , , — Natalia - March 23, 2010 7:44 pm

Trenner

What the fuck is Gentrification?

Einleitung

Dieser Text stellt einen ersten Versuch der Theorie AG der Wir bleiben Alle – Kampagne(1) dar, den Prozess der Gentrification (=Gentrifizierung) verständlich zu machen. Dies erscheint uns notwendig, denn die diversen Kämpfe um die Nutzung von Städten im Neoliberalismus sind mit begrifflicher Klarheit einfacher und hoffentlich erfolgreicher zu führen. Einige Stellen des Textes beziehen sich unterschwellig auf Erfahrungen aus Berlin. Der Begriff Gentrification ist in den 1960er Jahren von Ruth Glass zum ersten Mal in die wissenschaftliche Debatte eingeführt worden. (more…)

Filed under: Housing — Queesch - November 25, 2009 9:01 am

Trenner

30 Menschen leben versteckt im Keller – und niemand fragt warum

Nett gemeint aber stumpf berichtet das Tageblatt über Schlafhandel in Esch.

Die Polizei ermittelt gegen private Schlafhändler in Esch. Eine Sonderkomission ist seit zwei Jahren imEinsatz. Die wahren Hintermänner sind nicht gefasst, wahrscheinlich gehts darum auch gar nicht. (more…)

Filed under: Housing,politics — Tags: , — stefan - October 22, 2009 1:34 pm

Trenner