Journée de proteste au centre fermé 127 bis, Bruxelles

Entre une et deux centaines de personnes se sont rassemblés le dimanche dernier (16/10) devant le centre fermé de Steenokkerzeel, en Belgique, pour montrer solidarité avec les immigrants emprisonnés et exiger la fin des centres fermés.

Un groupe de manifestants a réussi à détruire un peu des grilles extérieures du centre, juste en face de la police d’intervention. Une action directe symbolique, pour “ouvrir une brèche afin que chacun puisse se rendre compte d’une réalité dissimulée derrière des murs et des grilles”, dans ce que sont des “zones de non-droit, inaccessibles aux citoyens comme aux médias”.

Le proteste a rassemblé des movements de sans-papiers, comme l’UDEP, la samba des groupes du réseau “rythmes de résistance”, de Liège, Bruxelles et Gent, des ‘indignés‘ d’Espagne et d’autres pays, venus à Bruxelles pour l’Agora et le proteste du 15 octobre.

“Liberté! Solidarité!”, a été crié ensemble par les manifestants devant le bâtiment et les personnes incarcérés à l’intérieur, qui, par entre les grilles des fenêtres, saluaient et remercient les manifestants.

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Filed under: activism,Discrimination — Tags: — francisco - October 23, 2011 3:02 pm

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Indignados in Brussels: real democracy under eurocrats’ noses

They come mostly from Spain, but also from France, England, Germany, The Netherlands… Several hundreds of people are occupying for one week HUB University, in Brussels. A week of collective living, assemblies, political discussions and workshops – to end up with tomorrow’s big demonstration. On the eve of the October 15th, the indignados are everywhere – and came to Brussels in full strength.


“We are going slow because we are going far!” The motto brought to Brussels hundreds of people, walking from several parts of Europe. They carried the flag of indignation and gathered crowds in the cities they passed by. At the European capital, police repression spoiled the plan of setting up a revolutionary camp in Parc Elisabeth. “They say we are aggressive, but it’s the police who comes with their batons”, says one of the indignados. “We only have two weapons: our hands and our books”.

Despite the disappointment of many, the city proposal for using HUB University, right by the park, was accepted. This has been, from then on, the indignados headquarters. More people arrive every day. There are debates, concerts, direct actions – and the indignation doesn’t go unnoticed in the city.
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Filed under: activism — Tags: , — francisco - October 14, 2011 2:50 am

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…fir e Freiraum an der Staat

Am Freitag um 18h wurde in der Stadt Luxemburg ein seit zahlreichen Jahren leerstehendes Haus besetzt. Etwa 40 Menschen trafen sich dort, es gab Musik, Essen, Getränke und viel Diskussionsstoff. Das Treffen sollte nicht einzig dem Grund dienen gemeinsam zu feiern, sondern hatte als Ziel hier einen neuen selbstverwalteten Freiraum in Luxemburgstadt entstehen zu lassen. Die Initiative „Freespace Luxembourg“ wurde am Anfang dieses Jahres ins Leben gerufen um sich einen Freiraum in der Stadt zu erkämpfen. Unterschiedlichste Menschen sind hier aktiv, eins haben aber alle gemeinsam, sie möchten Raum schaffen für Projekte, Ideen und Austausch die nicht kommerziellen Zwecken dienen soll, wo sich jede_r Interessierte einbringen kann und mitmachen darf, ein Platz der frei von Ausgrenzung und Hierarchien ist, wo Ideen in kreativer Zusammenarbeit verwirklicht werden können. Konkrete Umsetzungen einiger Ideen fanden auch bei der eintägigen Streetparty (12.7.2011, place des bains) statt, so ein Umsonstladen, vegane Volxküche, eine alternative Bibliothek. Außerdem vorstellen kann man sich Lesungen, Filmvorführungen, Diskussionsabende, Workshops, Konzert- und Proberaum, und so weiter… Hier soll kein vorgefertigtes Projekt diktieren was wann passieren soll und muss, sondern ein freier Ort entstehen der für alle Individuen oder Initiativen offen steht und autonom, von all jenen die sich aktiv einbringen möchten, verwaltet wird.
Das Haus wurde um 3h nachts durch einen, vom Besitzer angeleiteten, Polizeieinsatz geräumt. Dieses Vorgehen ist bedauerlich, denn jetzt bleibt das Haus weiterhin unbenutzt.
Die Besetzung soll sogleich als Protest verstanden werden, denn in unserer Hauptstadt stehen etliche Gebäude langfristig leer und die Immobilienspekulation floriert. Kauf- wie auch Mietpreise werden künstlich in die Höhe getrieben damit sich eine Minderheit auf Kosten der Mehrheit bereichern darf. Die Innenstadt ist komplett nach kapitalistischer Verwertungslogik konzipiert, es gibt weder einen Raum für nicht-profitorientierte Veranstaltungen noch für Menschen mit wenig Kaufkraft oder Andersdenkende, die nicht den gesellschaftlichen Normen entsprechen wollen. Luxemburg ist die einzige europäische Hauptstadt (und einziges europäisches Land), wo es keinen solchen Freiraum gibt. Die Forderung ist klar: In einem dieser zahlreichen leerstehenden Gebäude soll alternative Kultur entstehen und leben!!
Filed under: activism,free spaces — Tags: , , — natascha - October 11, 2011 5:11 pm

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Massiven Policasaz fir besatent Haus ze raumen

^Nodeems AktivistInnen geschter owend an der Stat Letzebuerg een seit langem eidelstoend Haus besat haten sin se an der Nuecht an engem massiven Polissasatz geraumt gin. Des Aktioun hat als Ziel endlech erem een selbstverwalteten Frairaum obzemachen an gleichzeiteg geint d’Wunnengsnout ze manifestéieren. Respekt fir des Aktioun fun den Squateuren! Wéider esou.

http://freespacelux.blogsport.de

Filed under: activism,free spaces — Tags: , — farzel - October 8, 2011 10:09 am

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SQUAT OPENING

Pour un complètement autre… (Ouvertement d‘un squat le 7 octobre)

… Ce monde d‘exploitation et de compétition étouffe l‘individu. Le capitalisme nous aliène de notre environnement, et, en fin de compte, aussi de nous-mêmes. Nous vendons nos rêves et nos désirs à un chef quelconque et achetons du bazar consumériste par la suite. Mais est-ce vraiment cela, ce qu‘on peut entendre par une vie épanouissante ?
On nous fait croire que c‘est seulement ainsi, et pas autrement, que « ça » peut fonctionner. On aimerait bien nous voir comme des résignés qui errent aveuglement dans un monde mensonger. Sans scrupules, ils nous présente cet ordre social comme « le meilleur des mondes ».
Mais malgré cela, nous voulons un complètement autre, une vie sans contraintes ni hiérarchies, une vie dans laquelle nous pouvons nous développer librement en tant qu‘individus. Nous ne pouvons pas attendre les miettes que l’État nous pousse de sa haute table. Nous voulons vivre, ici et maintenant. Nos idées ont besoin de lieux pour germer, et, ces lieux, on va nous les pendre nous-mêmes, sans mendier pour une permission auprès d‘une autorité.
C‘est pour cela que, le 7 octobre, nous allons occuper une maison libre à Luxembourg-ville et oser l‘inconnu. Tout le monde est invité de prendre activement part à ce projet. Ce qui résultera finalement, dépend de tous ceux qui participent.
Tout nous est ouvert.

Pour raisons de sécurité, l‘adresse de la maison reste secret jusqu‘au jour-même. Elle sera publiée à temps sur Facebook, le blog et par SMS.

Für etwas ganz anderes… (Squat Eröffnung)

In dieser Welt von Ausbeutung und Konkurrenz ist kein Platz für das Individuum. Der Kapitalismus entfremdet uns nicht nur von unserer Umwelt, sondern letztendlich auch von uns selbst. Wir verkaufen unsere Träume und Wünsche an irgendeinen Vorgesetzten und decken uns dann mit unnützem Konsumschrott ein. Doch ist es wirklich das, was wir uns unter einem erfüllten Leben vorstellen?
Die Herrschenden trichtern uns ein, dass es nur so, und nicht anders, funktionieren kann. Sie würden uns gerne als Resignierte sehen, die blind in einer verkehrten Welt umher irren. Ohne Skrupel präsentieren sie uns diese soziale Ordnung als die beste aller möglichen Gesellschaften.
Dabei wollen wir doch etwas ganz anderes, ein Leben frei von Zwängen und Hierarchien, in der wir uns alle als freie Individuen entfalten können. Wir können nicht auf die Krümel warten, die der Staat uns von seinem Tisch stößt. Wir wollen leben, im Hier und Jetzt. Unsere Ideen brauchen Räume zum sprießen und diese Räume werden wir uns nehmen, ohne dabei bei irgendeiner Autorität um Erlaubnis zu betteln.
Deshalb werden wir am 7. Oktober ein leerstehendes Haus in Luxemburg-Stadt besetzen und das Unbekannte wagen. Jede und jeder (und alle anderen) sind eingeladen, aktiv an diesem Projekt mitzuwirken. Was schlussendlich dabei herauskommen wird, liegt an all jenen, die sich einbringen. Alles steht uns offen.

FREITAG, 7. Oktober
18:00 Eröffnungsparty
-> Musik und Animation (eigene Akkustik-Instrumente sind willkommen!)
-> Volxküche (gegen Spende) /cuisine végétalienne, prix volontaire
-> bring your own beer ;) /ramenez vos bières

SAMSTAG, 8. Oktober
13:00 Volxküche (gegen Spende) /cuisine végétalienne, prix volontaire
15:00 Open Space
-> Haus einrichten/aufräumen/etc  /ranger la maison
-> Idea Sharing /partager des idées
20:00 Party
-> Acoustic Bands

SONNTAG, 9. Oktober
16:00 Diskussion über das Hausprojekt  /discussion sur le projet
19:00 Film

Aus Sicherheitsgründen bleibt die Adresse bis zum Tag selbst der Veranstaltung geheim. Wir geben rechtzeitig über Facebook, Blog, SMS, etc. Bescheid wo es genau stattfinden wird.

SEND US YOUR MOBILE PHONE NUMBER BY E-MAIL OR HERE ON FB IF YOU WANT TO GET THE ADDRESS OF THE LOCATION BY SMS ON FRIDAY!

http://freespacelux.blogsport.de/
freespace.lux@gmx.de

SPREAD THE WORD!

 

Filed under: activism,Housing — Tags: , — natascha - October 5, 2011 7:24 pm

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Call for Articles Dossier “Community”

Da in Luxemburg die Gemeindewahlen anstehen hat sich das Queeschteam gedacht passend dazu, wenn auch mit Verspätung, das sehr weitreichende Thema Gemeinschaften (oder „Communities“) im Dossier zu behandeln.

Unter Gemeinschaft versteht man verschiedene interagierende Individuen die zu einer Einheit, einer Gruppe zusammengefasst sind. Was diese Gruppen zu einer Gemeinschaft verbindet kann allerdings sehr unterschiedlich sein, es kann geografisch bedingt sein, kommerziell, politisch oder ideologisch.

Wie leben in einer Ellenbogengesellschaft wo jeder aufgefordert wird sich seinen eigenen Erfolg rücksichtslos zu erkämpfen, wo Solidarität und Empathie höchstens belächelt werden als gutgemeint, aber nutzlos. Wie entsteht in diesem Umfeld ein Zusammengehörigkeitsgefühl, ein Miteinander, eine Gemeinschaft und welche Werte werden innerhalb dieser Gemeinschaften gelebt? Nach welchen Prinzipien funktionieren sie? Welche Vorteile schafft das Gemeinschaftliche und wo stößt man an Grenzen?

Dieses Dossierthema soll Raum für die zahlreichen positiven und motivierenden Beispiele geben, die vermehrt konkret hier und jetzt umgesetzt werden. Transition Towns, kollektive Gärten, gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten in unterschiedlichen Formen – weltweit und auch in Luxemburg werden neue Formen aufgebaut die das Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft neu definieren. Aus der Krise des aktuellen kapitalistischen Wirtschaftssystems heraus werden neue Wege experimentiert und aus den sozialen, kulturellen sowie politischen Experimente der letzten 20-40 Jahre sind nachhaltig bestehende Alternativen hervorgegangen.

Wir erhoffen uns sehr unterschiedlich interessierte Autoren zu inspirieren ihren Beitrag zu leisten um mit uns ihre Blickweise zum Thema Gemeinschaft zu teilen.

 

Filed under: Queesch News — natascha - October 2, 2011 5:03 pm

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