Das Cid-femmes und die Stadt Luxemburg veranstalten am 10. November ab 18.30 eine Podiumsdiskussion zum Thema “Feministische Medien und Popfeminismus”.
Eingeladen sind Sonja Eismann vom Missy Magazine, der Zeitschrift für Frauen und Popkultur, sowie Svenja Schröder, einer Bloggerin, als Expertin für Feminismus im Web 2.0.
Feminismus hat heutzutage neue Maße angenommen: junge Frauen streiten noch immer um die Gleichberechtigung, gegen Schönheitswahn und für sexuelle Selbstbestimmung, wie es auch schon ihre Vorgängerinnen vor fünfzig Jahren Taten – doch die Form hat sich gewandelt. Alte Dogmen werden nicht mehr bloß hingenommen, sondern infrage gestellt: Feminismus und Männer? Kann Pornografie unter gewissen Umständen von Feministinnen als akzepabel erachtet werden?
Um dieses soziokulturell relevante Thema des “modernen Feminismus” zu betrachten, stellen sich zwei junge Journalistinnen zum Gespräch zur Verfügung:
Sonja Eismann ist Mit-Herausgeberin des deutschen “Missy Magazine”, Popkultur für Frauen. Der “Popfeminismus” beschäftigt sich mit Politik, Musik und Mode aus einem modern-feministischen Blickwinkel. Außerdem arbeitete sie von 2002 bis 2007 als Redakteurin bei der Kölner “Intro”, forschte zu Grrrl Zines und Craftivism , veröffentlichte 2007 ihr Buch “Hot Topic – Popfeminismus heute” und schreibt weiterhin in der Wiener “an.schläge”.
Der Aspekt des Feminismus Online wird von der Web 2.0- Forscherin Svenja Schröder gedeckt. Mit ihrem “Mädchenblog” schuf sie ein offenes Medium, mit der Möglichkeit für jeden z.B. auch zu queer-feministischen Themen zu diskutieren.
So entsteht eine für die heutige Gesellschaft signifikante Diskussion zur Erscheinung des modernen (Pop-)Feminismus, über Genderaspekte 2.0 und die Möglichkeiten der kontemporären Medien.

Nun, so lange frau Pornographie als sexualisierte Gewaltdarstellungen definiert – wie das jetzt übrigens auch ein männlicher Autor zugegeben hat (Peter Redvoort: “Pornos machen traurig”), so lange ist Pornographie aus feministischer Sicht NICHT akzeptabel. “Normale” sexuelle Darstellungen könnten ja dann durchaus wieder “Sexfilme” heißen …
Laura
Comment by Laura — February 19, 2011 @ 8:34 am