30 Menschen leben versteckt im Keller – und niemand fragt warum

Nett gemeint aber stumpf berichtet das Tageblatt über Schlafhandel in Esch.

Die Polizei ermittelt gegen private Schlafhändler in Esch. Eine Sonderkomission ist seit zwei Jahren imEinsatz. Die wahren Hintermänner sind nicht gefasst, wahrscheinlich gehts darum auch gar nicht.

Vater Staat hat mal wieder nur Repression am Start. Dass Leute eher unfreiwillig in Kellern hausen dürfte klar sein. Weshalb haben sie keine anderen Möglichkeiten?

Es mangelt offensichtlich an Einsicht, dass zahlreiche Menschen solche Entbehrungen auf sich nehmen, weil sie keine andere Wahl haben. Ihnen sollte geholfen werden, dann müsste auch der Polizeiapparat nicht aufgebläht werden, aber genau das scheint ja gewollt zu sein, womit dann auch die “katastrophalen Umstände” gewollt wären in denen Menschen hier in Luxembourg hausen.

Davon wird mir schlecht, wenn ich daran denke.

Filed under: Housing,politics — Tags: , — stefan - October 22, 2009 1:34 pm

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1 Comment »

  1. From the Tageblatt: „Da es sich um Privathäuser handelt, können wir nicht einfach reinspazieren und Kontrollen durchführen.” – well, when the police entered into the squatted house in Luxembourg to cut off a group of youngsters from electricity and water, they didn’t seem to have such a respect for privacy…

    I agree with Stefan – so long, as there’s “illegal” immigration, there will be people profiting from it and the State will be limiting itself to liquidating such places, when in the same time two others, new are being open somewhere else…

    Comment by Natalia — October 26, 2009 @ 12:00 pm

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