Bolivia

2La Queesch est fière d’avoir rencontré Madame Silvia Lazarte, présidente de l’Assemblée constituante de

Bolivie. Silvia a voyagé toute la Bolivie avec cette Assemblée, et dans un processus de dialogue avec les différentes populations locales, elle a mis sur pieds une nouvelle constitution pour la Bolivie. Dans la nouvelle constitution bolivienne plusieurs nouveautés, qu’on ne trouve dans nulle autre constitution, sont intégrées.

Elles constituent une prise de conscience de l’histoire et des racines indigènes. La reconnaissance constitutionnelle de la Pachamama, Mère Terre, par exemple, ou l’inscription de l’idéal de la « bonne vie », sans manque ni excès, dans la

constitution, sont une véritable révolution, que le Monde n’a pas encore vue.

Filed under: politics,Queesch Nr. 19,Social — Queesch - January 1, 2009 12:01 pm

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Über das Bewusstsein der Lakota

5Versuch einer Kurzfassung, nach der Konferenz von Dr. Marco Briese, Ethnologe.

Dr. Briese war mehrere Jahre Gast der Lakota, ein « Indianervolk » das in den Great Plains, dem mittleren Westen des Landes, welches heute USA heißt, beheimatet ist. Während seines Aufenthalts hat er viel erfahren über diese Ureinwohner, hat die komplexe Sprache erlernt, und Fragmente ihrer Mythologie gesammelt. Um die Schöpfungsgeschichte der Lakota komplett zu erzählen, braucht es normalerweise 13 Tage und Nächte. Diese komplette Version ist allerdings teilweise in Vergessenheit geraten, weil sie nur mündlich überliefert wurde, und die Lakota und ihre Kultur generationenlang unterdrückt und sogar verboten waren. Der Teil der uns erhalten bleibt, ist niedergeschrieben worden in einem Buch. (siehe « Literatur ») Dieses Buch ist also eine kurze Zusammenfassung, von der ich jetzt wieder eine Zusammenfassung schreibe. Dieser Text hat also keinerlei Anspruch auf

Vollständigkeit, er versucht lediglich die Hauptideen nieder zuschreiben.

Ian, der Felsen

Am Anfang der Zeit gab es Ian, den Felsen. Dieser Felsen teilte sich, in Vater Sonne, die Mondin, Mutter Erde und das Blaue im Himmel, die Luft. Die Mutter Erde gebar die Pflanzen, die Tiere und den Menschen. Die Menschen waren am Anfang schwach und nackt, und waren auf die Hilfe der Pflanzen und Tiere angewiesen. So schlossen sie einen ewigen Pakt mit den Tieren und Pflanzen. Die Vereinbarung war, das die Menschen Pflanzen und Tiere töten dürfen, um sich von ihnen zu ernähren, zu kleiden, zu heilen, Zelte zu bauen usw., aber nur in dem Masse, wie sie es wirklich brauchen.

Akitchita = Krieger

Als Gegenleistung vereinbarten sie, dass die Menschen sich, im Falle einer Gefahr für die Schöpfung, schützend vor diese stellt, und sie mit seinem Leben verteidigt. Dies bringt mit sich, dass es in der Sprache der Lakota kein Wort für Umwelt gibt, es gibt nur so etwas wie die Mit-welt. Die Lakota sehen sich als Teil des Kreises der Schöpfung, nicht mehr oder weniger wichtig als anderen Arten von Lebewesen. In diesem Schöpfungskreis haben sie eine besondere Aufgabe, die des Beschützers des gesamten Kreises. Die Lakota sind also wenn es darauf ankommt, « Akitchita », Krieger, zur Verteidigung der « Natur », der Schöpfung.

Das Volk der Sonne

Eine besondere Rolle im Schöpfungskreis haben auch die Büffel, die als da « Volk der Sonne » gesehen werden. Sie sind für die Lakota die Repräsentanten der Sonne auf der Erde, da sie im Jahresverlauf der Sonne « folgen », im Sommer ziehen sie nach Norden, und im Winter nach Süden, machen also eine natürliche Wanderbeweidung. Da die Lakota in der relativ unfruchtbaren Grassteppe des mittleren Westens Nordamerikas beheimatet sind, sind sie auf die Büffel angewiesen. Fast ihre gesamten materiellen Bedürfnisse (Nahrung, Kleidung, Zeltplanen, Werkzeuge usw.) können sie mit Hilfe des Büffels befriedigen. Die Büffel blieben dabei immer frei und wild, und gemäß dem Ur-Pakt wurden immer nur so viele Büffel getötet, wie zum Leben notwendig waren.

Weg

Während dieses Nomadendaseins passieren die Lakota zyklisch an so genannten « heiligen Orten ». Dieser Weg ist sehr wichtig, und die Lakota müssen laut Mythologie zu bestimmten Konstellationen an diesen Orten erscheinen und Zeremonien durchführen, um Unheil abzuwenden. Man könnte sagen, dass diese erzwungene Abkehr von diesem « Weg » einer der Hauptursachen ist für die kollektive Depression der Lakota. Passieren sie nicht an diesen Orten während des Jahreslaufs, so wird Unheil prophezeit, das Leben ist für 7 Generationen gefährdet. Die zwanghafte Sedentarisierung (sesshaft werden ) der Lakota hat dazu geführt, dass sie den Weg nicht mehr begehen können, ihren Auftrag zum wandern nicht mehr erfüllen können. Die Sesshaftigkeit stellt insofern eine komplette Entfremdung von der ursprünglichen Kultur da.

4 Seelen

Für die Lakota hat der Mensch 4 Seelen, entsprechend den 4 Himmelsrichtungen und den 4 Elementen. Auch existieren 4 Geschlechter, die nicht eindeutig voneinander zu unterscheiden sind : Frauen, Männer, Lesben und Schwule. Für die Lakota ist das Leben ein Traum, in den man zurückkehren kann. Den Tod sehen sie nicht als endgültig, er ist nur ein Verlust über unbestimmte Zeit. Das Leben an sich ist eine Aufgabe, deren Inhalt sich aus der Erkenntnis der Ursprünge ableiten lässt. So sucht man sich seine Eltern aus, man wird zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort von bestimmten Menschen geboren, weil man sich sie ausgesucht hat, weil sie aus einem besonderen Grund zu einem passen.

Okrantranka, Grosser Geist

Der große Geist ist ein Konzept, das in den meisten indianischen Mythologien anzutreffen ist. Er ist sehr wichtig, man kann ihn aber kaum mit orientalischem Monotheismus vergleichen. Er wird auch mit « Großes Geheimnis » übersetzt. Er durchdringt das Universum, und er ist das, was die Menschen niemals begreifen können werden. Insgesamt gibt es noch 7 andere wichtige Konzepte, die schwer in einen Begriff zu gießen sind: Vater Sonne und Mutter Erde, zwischen welchen alles Leben hervor kommt. Die 4 Winde, Himmelsrichtungen, Seelen, Geschlechter. Die Zahl 4 ist in sehr vielen indianischen Philosophien von großer symbolischer Bedeutung.

Der gefleckte Adler. Er ist der Repräsentant des Lebens und des Bewusstseins. Mit seinen ausgebreiteten Flügeln, die er im Gleitflug Richtung Horizont streckt, hält er die Erde zusammen.

Die Lakota heute

Die Lakota sind seit der Eroberung des Westens ein unterdrücktes und kulturell

vergewaltigtes Volk. Sie leben heute in Reservaten wie Pine Ridge, Dakota. In den Jahrzehnten des Verbots ihrer Kultur und ihrer Sprache ist viel vergessen worden, die Lakota sind « amerikanisiert » worden, haben viele ihrer alten Lebensweisen abgelegt oder verlernt. Alkohol, Drogen, Armut und Perspektivlosigkeit haben sich unter den Stammesgenossen breit gemacht.

Die Lakota scheinen verloren zu haben, in einem Krieg mit ungleichen Waffen.

Nichtsdestotrotz haben sie sich behauptet, seit 1973 gibt es die « American Indian Movement ». Im gleichen Jahr fand die Besetzung von « Wounded Knee » statt, die als Wiedergeburt des indianischen Selbstverständnisses gilt. Bei diesem historischen Ereignis hat es die US-Armee nicht geschafft, 50 Leute, die sich mit nur 3 Gewehren verschanzt hatten, zu vertreiben. Heute versuchen die Lakota in den Reservaten langsam neue Wege zu gehen, sich an alte Sachen zu erinnern, und das alte mit dem neuen zu verbinden. So gibt es etwa das « Tribal Lands -Renewable Energy Programme », das versucht, die Energieversorgung der Reservate ökologisch umzustellen. Auch die Büffel kommen zurück, zwar nicht von selbst, aber durch Züchtung. Noch sind sie

wenige und eingepfercht, aber irgendwann, so hoffen die Lakota, wird das Volk der Sonne wieder frei und wild durch die endlosen Steppen des Westens ziehen.

Exklusives Queesch

Gespräch mit

= IYE TUWE SLO WAYA = « HE WHO KNOWS »

zu hören auf

www.myspace.com/queeschmagazine

N.B. Das Interview ist sehr emotionsgeladen, und es wurde mehr als eine Träne vergossen. Dies ist schwierig in Text zu übersetzen.

Deswegen laden wir Euch ein es euch anzuhören. Iye Tuwe Slo Waya ist ein 80jähriger Lakota, heute Traumheiler und -deuter, war zu Gast im Haus der Natur auf Kockelscheuer. Er hat die Geschichte der Erniedrigung der Lakota am eigenen Leibe erfahren. Lange Zeit

entfernte er sich immer weiter von seiner Kultur, bis er sie wieder entdeckte, in einem Traum. Er ist der Schwiegervater des weltberühmten Medizinmannes «Rolling Thunder ».

Literatur

Walker R Koenig, The LakotaMyth, ISBN 0-80329706

Dr. Marco Briese, Die Opferung der Lakota. Soziale und politische Folgend der Indianerrezeption des New Age. König Verlag, 2005.

Links

Native American Friends of Luxembourg asbl.

http://www.nativeamericanfriends.com/

American Indian Movement

http://www.aimovement.com

Tribal Lands = Renewable

energy Programme

http://www.treeswaterpeople.org/tribal/tribal_intro.htm

Filed under: Queesch Nr. 19 — Queesch - 11:53 am

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Mumia Abu-Jamal

Bücher kann man nicht umbringen

Der vom Staat geförderte Autor wird immer nur das schreiben, was die Leute hören wollen: das, was erlaubt ist. Es ist bemerkenswert, dass

sogar in unserer heutigen Zeit Autoren von Satire, Gesellschaftskritik und

Meinungsäusserungen wegen ihrer Worte verfolgt, bedroht und zum Tode verurteilt werden können. Nehmen wir zum Beispiel Salman Rushdie. Wie viele Leute haben seine Werke wirklich gelesen? Ich habe die « Satanischen Verse » und « Harun

und das Meer der Geschichten » gelesen und wenn ich hier auch nicht als Muslim sprechen kann, so finde ich doch, dass er ein faszinierender, humorvoller und

äusserst guter Schriftsteller ist. Ich kann gut verstehen, warum sich der Staat durch seine Werke bedroht fühlt. Ich verstehe nur nicht, warum die Herrschenden alles daran setzen, Rushdies Bücher unsterblich zu machen.

Wenn wir in den vergangenen zweitausend Jahren eine Sache gelernt haben, dann doch wohl die, dass man ein Buch nicht umbringen kann. Einer der besten Science-

Fiction, den ich je sah, trägt den Titel « Fahrenheit 451 » (das ist die Temperatur, bei der sich Papier von selbst entzündet). Der Film beruht auf einem Roman von Ray

Bradbury. Darin wird eine Gesellschaft der Zukunft geschildert, aus der Bücher völlig

verbannt sind, und es den Leuten verboten ist, unorthodoxe Ideen zu haben. In dieser Gesellschaft sind Menschen, die Bücher lesen, « subversive Elemente ». Sie haben

ihre Bücher auf Dachböden, in Kellern und hinter doppelten Wänden versteckt. Im Film erzählt eine alte Frau einem jungen Mädchen davon, dass sie Bücher liebt und auch

einige auf dem Dachboden versteckt hat. Irgendwie spricht sich das herum,

der Alarm wird ausgelöst und die Feuerwehr gerufen. Diese eilt herbei, bricht die Türen mit Äxten auf und legt überall Feuer. Das Haus brennt bis auf die Grundmauern

nieder. Gegen Ende des Films fliehen die Subversiven oder Rebellen aus

diesem Land und gehen an einen Ort, wo Menschen zu Büchern werden, indem

jeder von ihnen eins auswendig lernt. Dieser Film versucht zu zeigen, wie weit der Staat gehe wird, um Bücher und alles, was für ihn gefährlich werden könnte, zu verbieten . Der Film zeigt aber auch, wie sinnlos all diese Massnahmen sind – ein Buch kann man nicht töten.

Aus : M. A-J., Ich schreibe um zu leben – Zeugnisse eines

zum Tode verurteilten,Atlantik Verlag. Selected by Nesta.

* Mumia Abu-Jamal, est un journaliste et militant afro-américain né le 24 avril 1954 à Philadelphie (Pennsylvanie, États-Unis d’Amérique). Il a été condamné en 1982 à la peine de mort pour le meurtre de Daniel Faulkner, un policier de Philadelphie. Une mobilisation internationale a eu lieu en faveur de sa libération et/ou, pour l’organisation d’un nouveau procès. Il est devenu un symbole pour beaucoup d’opposants à la peine

de mort. En décembre 2001, sa condamnation à mort a été annulée par un tribunal fédéral sur la base de certaines irrégularités, tandis que le tribunal refusait de reconsidérer le fond de l’affaire ou d’autoriser un appel. Le procureur et les avocats de Abu-Jamal ont tous deux fait appel de la décision. Le 27 mars 2008, une cour d’appel fédérale américaine a annulé sa condamnation à mort pour un vice de procédure mais confirmé toutefois sa culpabilité dans le meurtre du policier, écartant tout nouveau procès. Sauf appel de l’accusation, la peine devrait être automatiquement commuée en peine d’emprisonnement à perpétuité réelle.

Le 20 octobre 2008, le gouvernement américain fait appel auprès de la Cour suprême des États-Unis contre la décision d’annulation de sa condamnation à mort

La solidarité ne connaît pas de frontières !

La liberté d’expression individuelle est constamment rejetée et an danger d’être réprimée dans nos « Etats de droit ». Les procédures du pouvoir exécutif (police) ont souvent des

conséquences néfastes. Tout en ignorant soigneusement le droit à la vie privée, l’État se donne le droit de décider de la vie d’êtres humains. Des personnes condamnées à de longues peines

d’emprisonnement, des personnes ayant l’obligation de se présenter régulièrement auprès des autorités, des êtres humains (aux États-Unis surtout) condamnés à mort, à attendre leur exécution après de longues années d’emprisonnement dans des couloirs de la mort. Des

jugements faux sont émis, des innocents emprisonnés ou assassinés à cause de leurs opinions ou activités politiques. L’État oublie que la liberté d’expression n’est pas un délit ni un crime, mais un droit humain. Un exemple frappant pour cela est le prisonnier politique afro-américain Mumia Abu-Jamal. Mumia, un ancien activiste du « Black Panther Party » accusé du meurtre du policier Daniel Faulkner en 1981 et condamné à mort par la suite. Par deux fois, son exécution a pu être stoppée en réaction à des vagues internationales de support. Bien que cette peine de mort ait été transformée en prison à vie, Mumia n’a jamais eu de procès équitable lui permettant de prouver son innocence. Aujourd’hui, l’Etat américain demande de nouveau la peine de mort pour Mumia. Nous avons adhéré à l’appel international pour une semaine de solidarité avec Mumia Abu-Jamal afin d’exprimer notre solidarité envers lui et de nombreux autres prisonniers politiques.

Solidarität kennt keine Grenzen !

Die individuelle Meinungsfreiheit wird in den so genannten Rechtsstaaten kontinuierlich abgelehnt und mit den verschiedensten Repressalien bekämpft. Die Vorgehensweise der Polizei hat oft verheerende Konsequenzen. Das Recht auf Privatsphäre missachtend,

werden Menschen jahrelang weggesperrt,zur Meldepflicht bei staatlichen Behörden verurteilt…In den (oft USamerikanischen) Todeszellen sitzen Menschen, die, während Jahren in so genannten Todestrakten eingesperrt, auf ihre Hinrichtung warten. Unschuldige Menschen

werden wegen ihrer politischen Ideen oder Aktionen verurteilt, eingesperrt oder gar hingerichtet.

Die Herrschenden vergessen, dass der Gebrauch der Meinungsfreiheit kein Verbrechen sondern ein Menschenrecht ist. Ein international bekanntes Beispiel hierfür ist die Situation des Afro-Amerikaners und ehemaligen „Black Panther Party“-Aktivisten Mumia Abu-Jamal. Mumia wurde des Mordes an dem Polizisten Daniel Faulkner im Jahr 1981 beschuldigt und zum Tode verurteilt. Zweimal, unter dem Druck international Solidaritätskampagnen, konnte seine Hinrichtung verhindert werden. Zwar wurde seine Todesstrafe in eine lebenslängliche Gefängnisstrafe umgewandelt, doch bekam Mumia nie das Recht auf einen gerechten Prozess, um seine Unschuld zu beweisen. Nun hat der amerikanische Staat erneut die Todesstrafe für Mumia gefordert. Wir haben uns dem internationalen Aufruf zur Aktionswoche für Mumia Abu-Jamal angeschlossen, um unsere Solidarität mit ihm und vielen anderen politischen Gefangenen auszudrücken.

Comité de soutien Mumia Abu-Jamal

Filed under: politics,Queesch Nr. 19,Social — Queesch - 11:44 am

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Colombia: Ultima bastion?

Interview avec Sergio, porte-parole expatrié du Mouvement Etudiant Colombien

Propos receuillis par Nicolas en Octobre 2008.
Aide à la traduction : Maria

Queesch : Sergio, quelle est la situation des étudiants en Colombie?

Sergio : Le mouvement étudiant colombien est, historiquement, une des expressions du mouvement populaire en lutte contre les inégalités imposées par le régime colombien, inégalités qui ont existées tout au long de l’histoire, et qui aujourd’hui s’amplifient. A l’heure actuelle, avec le gouvernement de Álvaro Uribe, qui est un régime autoritaire, le mouvement étudiant est devenu de plus en plus affecté par la

répression. Depuis l’arrivée au pouvoir de Uribe, plus de 40 étudiants ont été assassinés, et il y a eu au moins 4 violations des droits de l’homme par semaine contre des étudiants involvés dans le mouvement étudiant colombien. Pourquoi? Le mouvement étudiant défend le droit fondamental à l’éducation publique gratuite, et cela

transcende dans une lutte contre les circonstances qui continuent à aggraver le panorama économique et politique actuel.

Est-ce qu’il y a une unité entre les étudiants? Sontils unis dans la lutte?

Il y a plusieurs association au niveau de l’état. Une des plus importantes, c’est il’ « Asociacion Colombiana de Estudiantes Universitarios » , fondée en 1998, qui

rassemble des autres associations au niveau local et national. Dans cette association il y aussi des « jeunesses » politiques, entre autres du parti libéral et du parti communiste. Aujourd’hui, toutes ces associations forment une coalition pour répondre plus effectivement face à l’agression brutale du régime et face à l’implantation de politiques néolibérales dans tous les aspects de la vie nationale.

Est-ce que les étudiants sont une source de la contestation, au même titre que par exemple les

campesinos (paysans)?

Le mouvement travaille solidairement avec toutes les expressions de lutte populaire et supporte le mouvement des indigènes, qui, le dernier mois ont réussi à paralyser le pays, les travailleurs qui coupent la canne à sucre dans ouest du pays, qui travaillent dans des conditions de labour propres au modèle esclavagiste, les associations d’enseignants et des fonctionnaires du système judiciaire, et en général toutes les diverses formes d’expression du mouvement populaire. Ce soutien est mutuel, quand il y a des manifestations du mouvement étudiant, celles ci sont en général supporté par les autres parties du mouvement.

Est-ce que les étudiants on la liberté de dire ce qu’ils veulent dire?

Non. On dit que la Colombie est la plus vielle démocratie de l’Amérique latine, mais ce n’est pas réel, c’est faux, il n’existe pas de démocratie, il n’y a pas d’État de droit, il n’y a pas d’État social, comme c’est écrit dans la constitution colombienne. Au contraire, la liberté d’expression et d’association sont violées à maintes reprises. Il y a des dénonciations, en général, et aussi de la part du président de la république, des leaders du mouvement, qui les présententent comme des auxiliaires de la guérilla.

Il y a des violations des droits humains aussi de la part des forces de sécurité de l’État, et des paramilitaires appuyées par les forces de sécurité de l’État. Il n’existe pas de liberté d’expression ni de liberté d’association en Colombie!

Tu habites en Europe, en Espagne. Penses-tu que nous avons une vision médiatique juste de ce qui se passe en Colombie?

Non. Principalement parce que les principaux médias de communication sont des monopoles complets des blocs de pouvoir, tant nationaux que externes. En Colombie, les médias sont complètement contrôlés par des entreprises transnationales de la

communication espagnols, comme le groupe Planeta et le groupe Prisa, qui émettent les nouvelles en Colombie. Il ne montrent pas ce qui se passe, la violation systématique de tous les droit humains. Par exemple, ils n’ont pas diffusé les images des assassinats des populations indigènes par les forces de sécurité de l’état, ni au niveau national, ni au niveau international et européen. La CNN, même si elle n’est

pas totalement impartiale, avait émis un vidéo qui montre comment les forces de l’État éliminent toute sorte d’opposition en Colombie.

Tu penses que les gouvernements européens supportent aussi le gouvernement colombien?

Oui, avec la force et acharnement, parce qu’il y a des intérêt économiques du capital transnational européen. La Colombie est un important point d’échange commercial, qui aide à maintenir le contrôle économique de toute l’Amérique latine. Pour cela ils

supportent le régime terroriste colombien, et ils oublient leurs principes. L’union Européenne vend des armes à la Colombie, appuie la politique de sécurité « démocratique », qui est pour une solution militaire du conflit interne, ce

qui approfondit la crise des droits humains, appuie la loi « justicia y paz » (loi contre les paramilitaires) mais quand même il y des violations des droits de

l’homme et des persécutions des leaders des différents mouvements populaires.

Quels sont les intérêts économiques que tient le Nord mondial en Colombie?

La Colombie est un pays très riche en ressources naturelles. C’est un point

géostratégique de contrôle pour l’Amérique latine. En plus du capital transnational, le

narcotraffic fait partie de l’économie des États-Unis. C’est un élément qui empêche la formation d’un gouvernement progressiste qui pourrait faire face aux politiques des blocs de pouvoir, et aux mesures imposées par le FMI et la Banque Mondiale.

Ainsi, la Colombie devient la pointe de l’épée pour freiner l’ascension des gouvernements de Venezuela, d’Ecuador, de Bolivie etc.

Est-ce que c’est lié à la situation géographique particulière de la Colombie, « porte » de l’Amérique du Sud, ouverte aux Caraïbes, près du canal de Panama?

Effectivement, c’est un point stratégique pour avoir le contrôle de Mésoamérique et de l’Amérique du Sud. C’est pour cela que les États-Unis y ont installé des bases militaires. Il y en avait aussi en Ecuador, mais on y a pris la décision souveraine de les virer.

Est-ce que tu penses qu’il y a de l’espoir, que la situation politique d’Amérique latine et, plus spécialement de la Colombie, va changer, ou est peut-être même en train de changer?

C’est une situation complexe, due à l’autoritarisme et au contrôle étatique des trois pouvoirs démocratiques (exécutif, législatif et judiciaire) et de tous les appareils étatiques. Ce système est pourtant traversé par des failles. Il y a des preuves de l’interconnexion entre des politiciens, les paramilitaires et le narcotrafficants. Il n’arrivent pas à former un parti politique unique, et de maintenir le pouvoir, la

résistance populaire devient de plus en plus forte, et il y a une consolidation du Pueblo Democratico Alternativo (parti d’opposition), qui devient de plus en plus reconnu dans la population colombienne. Il y a de l’espoir, à moyen terme, on réussira à avoir des

changements, s’il y a une unité du mouvement populaire et du mouvement démocratique alternatif.

Cela c’est une perspective démocratique, une autre perspective est le renversement du régime par la force , le mouvement insurgent…

Si, c’est une perspective démocratique pour achever des changements en Colombie, par contre il existe un facteur de la lutte populaire qui sont les mouvements

insurgents, principalement les FARC. Ils sont un acteur très important dans la vie politique nationale, même si l’État ne veut pas les reconnaître. Les FARC sont nés de très profondes inégalités économiques, politiques et sociales, et surtout du au problème de l’appropriation de la terre. Pourtant, ils sont un élément inévitable dans la recherche ad la solution. Pour la vie démocratique, on ne peut trouver de solution sans se mettre sur une table a avec les FARC, et sans changer les choses qui sont les causes de l’émergence des mouvements insurgents.

Le vote démocratique, est il réel en Colombie?

Non. Le système colombien est un système très corrompu, basé sur clientelisme et de l’achat de votes. Lors du vote de 2002, qui a mis Uribe au pouvoir, la population a été dans une large mesure forcé à voter pour lui par des paramilitaires. En plus, une grande partie de la population n’a même pas voté, plus de la moitié de la population ayant le droit de vote ne vote pas en Colombie, il est donc élu par une minorité. Ce

gouvernement est donc illégitime. En 2006, dans le référendum pour la réélection, une grande majorité ont dit non à la réélection de Uribe, qui a voulu changer la constitution pour rester au pouvoir plus longtemps, pourtant cette réforme a été réalisée arbitrairement. Ensuite, la réélection a été réalisée avec le même système : intimidation, répression, chantage, achat de votes, etc.

J’ai entendu que les États-Unis arrivent avec des avions et pulvérisent des pesticides sur les plantations de coca colombiennes, et que cela a des

conséquences graves pour l’environnement et la population. Est-ce vrai?

Oui, dans le cadre de la lutte anti-drogues, les États-Unis ont mis en route le Plan Colombie. Au lieu d’aller contre les trafiquants qui font 99% du bénéfice, ils agissent contre les cultivateurs, les campesinos. Il pulvérisent du glyphosate, un herbicide total, au lieu de les arracher manuellement, comme les cultivateurs l’ont proposé. Cela nuit à toute forme de vie, tue toutes les plantes, les autres cultures et nuit gravement

à la santé de la population, des maladies étranges apparaissent, et contamine la ressource fondamentale, l’eau.

Que penses tu si tu regardes l’Amérique latine en général, les alternatives émergentes? Qu’est-ce que tu espères pour l’Amérique latine?

L’Amérique latine est une espérance de changement dans le Monde entier. C’est un laboratoire d’expérimentation de gouvernements progressistes, et même révolutionnaires. Cela partout pour les mêmes raison : la contradiction du système capitaliste et de son modèle néolibéral implique que les peuples se sont relevés et luttent pour leur souveraineté, leur dignité et la défense de leurs ressources naturelles, et ils agissent par les voies démocratiques et élu des gouvernement qui défendent réellement les intérêts des majorités historiquement exploitées. Ce que j’espère, c’est que cela s’approfondit, que le changement continue, transcende dans le bloc impérialiste et que les processus d’unification et d’intégration de l’Amérique latine sont fortifiées.

(ALBA, UNASUR)

Cela non seulement pour l’Amérique latine, mais aussi dans le but de trouver, pour le Monde, un système économique et politique alternatif au système capitaliste actuel.

Qu’est ce que tu penses que nous, ici en Europe, pouvons faire, pour aider a changer la situation en Colombie?

C’est ce qu’on essaye actuellement : De créer un vaste mouvement de solidarité active pour la dénonciation de la grave situation politique, sociale et économique, qu’on fait vivre à la population colombienne. Des Colombiens en Europe se sont investis dans des associations sociales et politiques et ont créé un projet qui s’appelle « Campaña Europea por la Paz y Justicia Social en Colombia », qui montre la réalité du conflit et la responsabilité des gouvernements de l’UE dans l’intensification du problème. Pour cela nous avons présenté une pétition au parlement européen. Nous exigeons à l’UE une position claire, reconnaissant l’existence d’un conflit armé interne, et qu’il faut une solution politique négociée pour celui-ci, pour que il existe une garantie des principes fondamentaux pour la population, qui sont la démocratie et un État social de droit.

4

Zones d’influence des mouvements insurgents.
Ils se situent surtout en zone montagneuse, et moins dans le bassin amazonien. L’État Colombien n’existe plus que dans les hautes vallées et plaines. Le Nord constitue,
à cause de l’ouverture aux caraïbes une des régions les plus densément militarisés.
La situation colombienne est stratégique pour les États du Nord parce qu’elle constitue le point de passage entre l’Amérique du Sud et l’Amérique centrale. Aussi le canal de Panama doit rester sous contrôle, ainsi que l’accès aux ressources naturelles colombiennes
Filed under: politics,Queesch Nr. 19,Social — Neckel - 11:42 am

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PORONGA: Une nouvelle ecole pour  l’Amazonie

Interview avec Chantal, anthropologue, présidente du réseau, parle sur l’école, la forêt, le brésil et l’Amérique du Sud.

Queesch:

Le réseau Poronga, c’est quoi?

Chantal:

C’est un réseau d’écoles rurales dans l’état du Para, au Nord du Brésil, en Amazonie. Il discute les conditions de l’enseignement dans les régions rurales. Nous avons élaboré ce projet ensemble avec une ONG environnementale et différentes communes.

Quelle est la situation générale des habitants

d’Amazonie?

Je ne peux parler que des situations que je connais. Dans les villages ou j’ai travaillé, qui se situent en général soit au bord de la rivière, soit le long des routes, dans des « hamais », des rentrées dans la forêt. Dans ces villages, ou il n’y a pas d’électricité, les

gens vivent surtout de l’économie de subsistance, de ce qu’ils produisent eux mêmes. Ils cultivent le manioc, ils pêchent, ls chassent, quand il reste de la forêt pour chasser, car, surtout le long des routes, il n’y a plus de forêt. Ils cultivent toujours plein de

plantes différentes, ils élèvent quelques animaux. Quand ils ont des excédents, ils les vendent aussi, surtout lors de la récolte des fruits. Il y en a qui

produisent du miel.

Voilà, je sais que dans beaucoup de régions d’Amazonie, c’est à peu près comme ca que les gens vivent. On appelle ces habitants les « cabocles », une population métisse, comme quasiment tous les brésiliens. Il ya une forte descendance indigène, métissée avec les influences portugaises et africaines.

Il y a aussi une critique sur la dénomination « cabocles », car eux mêmes ne se nomment pas de cette façon, et qu’il y a beaucoup de différences entre les différentes régions. C’est un mot de l’extérieur, utilisé pour nommer les habitants, et il faut avouer

qu’il y a une certaine ressemblance, une unité dans la culture et les modes de vie des habitants d’Amazonie.

Est ce qu’il existe ce que l’on appelle la « pauvreté » en Amazonie?

C’est assez difficile de définir la pauvreté. En général, les gens n’ont pas de revenu, alors, normalement, comme le concept de pauvreté se définit par rapport au revenu, par rapport à la monnaie, et c’est pas un endroit ou la monnaie circule beaucoup. Donc, si tu prends cette définition, la plupart des cabocles sont considérés « pauvres ».

Mais si tu comprends, anthropologiquement, la façon dont ils vivent, alors ils n’ont pas besoin d’argent pour bien vivre.

C’est une région riche donc, du point de vue naturel, luxuriante?

Oui, il n’y a pas beaucoup de gens qui ont faim en Amazonie. J’ai jamais vu.

Mais, manger c’est pas l’unique nécessité humaine. Alors, si tu parles à ces gens là, il y a beaucoup de choses qu’ils désirent, à savoir qu’ils désirent parce qu’il y a la télé qui dit qu’ils doivent désirer, et tout le contact avec le Monde capitaliste etc. Ou alors, ce

sont parfois vraiment des désirs véritables, c’est parfois difficile de les distinguer. Une chose dont ils sont pas contents, c’est que les services publics n’y arrivent pas, en tout cas pas dans la quantité et la qualité nécessaires. Les écoles, par exemple, ne marchent pas bien, c’est pour cela qu’on travaille là dessus. Mais il ya des améliorations. Depuis 2001 et jusqu’à 2007, le Brésil a réussi à mettre presque tous les

enfants à l’école, presque tous mais pas tous. L’éducation n’est dès lors plus un problème de quantité d’offerte, il y a toujours un enseignant, presque toujours.

Aujourd’hui, 98% des enfants sont à l’école déjà, au Brésil. Mais, la qualité de l’enseignement, ca vient pas avec. C’est pour cela qu’on a travaillé sur les

programmes scolaires pour aboutir à des programmes adaptés. A côté de l’éducation, l’autre service public important sont les services de la santé. Il y a un ou deux médecins par commune, et une commune c’est quelque chose de très, très grand en

Amazonie. En voiture, ca prend plusieurs heures pour traverser une commune, et, si tu n’as pas de voiture, tu dois attendre le bus, sinon c’est à pied, et dans certains cas, tu peux mettre jusqu’à une semaine pour atteindre le médecin au centre de la commune. Belterra par exemple, est une commune de 50 000 habitants.

Si on parle maintenant du secteur éducatif, donc du sujet sur lequel tu travailles, qu’est ce qui manque aux écoles d’Amazonie?

Un problème principal est l’éloignement. Il manquent des écoles bien faites, près des communautés. Il y a des écoles, mais il y a beaucoup de précarité. Les écoles manquent d’infrastructures et de matériel didactique. A côté de cela, il y a le manque de formation des enseignants et des éducateurs. La grande partie n’a pas pu faire des études supérieures. C’est proposé maintenant, mais par des université privées, ils doivent donc payer pour avoir une formation. En général, ces formations prennent lieu tous les 15 jours, ou ils rejoignent donc le centre de la commune, et il s’agit souvent de

programmes à distance, parce qu’il n’y pas de professeurs pour venir, alors c’est des DVD, avec des enseignements, alors ils ne peuvent pas poser des questions, il n’y a pas d’interaction, c’est une formation très superficielle. C’est issu d’une politique de l’état pour faire arriver de la formation dans ce coin « un peu perdu » du pays. On a donc l’infrastructure, la formation, et puis c’est les cours dispensés, les programmes scolaires, ce qui rejoint un peu le problème de la formation, parce qu’on ne va pas

dessiner un programme dans comme ça dans un bureau, on va faire ça ensemble avec les enseignants.

Comment voulez-vous changer l’éducation avec le réseau Poronga?

Ce réseau, au départ n’était pas la pour changer, mais déjà pour créer. C’était la première fois que dans cette région on a parlé de l’éducation rurale. Parce que

normalement, le « rural » est vu par les politiciens comme quelquechose qui doit disparaître (!), on ne veut pas trop y penser, on dit que ces gens vont venir

un jour ou l’autre à la ville, et ça va finir. Il ne veulent pas trop en discuter, ils savent que la situation des écoles est précaires, mais ils pensent que ça va finir

magiquement. C’était la première fois donc, qu’on a assumé, qu’on a osé parler de l’éducation rurale, qu’on a dit que la vie rurale ne va pas finir, que ces gens veulent vivre là, ou ils sont, et on doit réfléchir à comment faire une bonne école, une école adaptée aux modes de vie. Ce n’est pas parce qu’une école n’a pas d’électricité

qu’elle ne peut pas être une bonne école. Ce réseau était là donc, au départ, pour discuter, et les trois problématiques, infrastructure, formation des enseignants et programme scolaire sont les choses qui ont émergé des discussions avec tous les partenaires. On a donc lancé des programmes formation à ‘éducation rurale, et on discute avec les professeurs sur leurs réalités.

Du point de vue du contenu, qu’est ce qui est spécial

pour cette éducation rurale?

On n’est pas encore arrivé là. On a juste pris conscience qu’il y a un besoin pour cela. D’avoir quelque chose plus proche de la réalité. C’est pour cela que nous sommes en train de nous poser cette question, pour ne pas proposer n’importe quoi. Des exemples sont de faire étudier les cycles des plantes locales, d’ajuster le calendrier scolaire aux saisons culturales, par exemple, quand c’est la cueillette de la manioc, on a pas d’école pendant une semaine. Mais on peut aussi utiliser ces occasions pour discuter les sujets, les mathématiques par exemple: combien ils on cueilli? Comment ils on fait pour mesurer, etc. On peut résumer l’enjeu de la façon suivante : Rapprocher ce qui s’étudie à l’école à ce qui se passe dans la vie. Il y a donc aussi la question de l’environnement. Si nous, ici, on entend des nouvelles de l’Amazonie, ce sont souvent des histoires de déforestation, d’exploitation de la forêt, de perte de biodiversité. Est-ce que cette éducation doit aussi aider aux enfants de connaître et donc de protéger l’environnement? La question « ambientale » fait partie de la réalité amazonienne. Il y a beaucoup de choses, au niveau technique, des expériences très interessantes, très

localisées ecore, de vivre ensemble avec la forêt, économiquement viables etc. Mais il n’y a pas de transformation de ces réflexions là pour les écoles. Les réflexions sur l’environnement n’arrivent pas sous une forme cohérente, et en parlant d’Amazonie, dans les écoles. Parfois ca arrive sous forme sporadique, on fait une semaine de l’environnement, alors on plante des arbres, et après c’est fini. Des questions

comme « Qu’est-ce que c’est l’Amazonie? Qu’est quelle est pour nous, pour le Monde? Qu’est ce qu’on pourrait faire? » n’arrivent pas dans les écoles, cette discussion n’arive pas dans les écoles. Et ce sera un aspect de ce programme scolaire plus adapté. Il y a

déjà quelques initiatives qui commencent à faire ca. Est ce qu’il y a aussi un essai de prendre en compte le savoir et la culture des populations indigènes? Oui, il y en a, au Brésil, il ya des lois sur l’éducation indigène, et il y a des projets très intéressants,

notamment un projet réalisé par l’ISA (Institut Socio-Ambiental). Ça arrive pas toujours dans les écoles des communautés indigènes, mais il y a beaucoup d’écoles dans les communautés indigènes, qui sont déjà bilingues, et qui font des efforts pour faire une

éducation plus adéquate (culture, environnement etc.). On est en contact avec eux,on a par exemple déjà réalisé des séminaires avec ISA. C’est très intéressant mais c’est très localisé, c’est des communautés indigènes considérées comme officielles, alors ce sont des parcs ou ce sont des réserves, et nous on travaille plutôt dans une région ou il ya une grande diversité de populations.

La population du Brésil est très mélangée par son origine. Est-ce que l’éducation que vous proposez est un retour au racines?

Je ne sais pas si on peu parler de retour. Un retour vers quoi? La question de l’origine de la population est très compliquée, donc il est difficile de chercher cette origine. C’est vraiment une population très métisse, et le peuplement de l’Amazonie date d’il y a

très longtemps. Tu pourrais chercher cette origine par exemple en Afrique, parce qu’il y a beaucoup d’influence des populations esclavagées anciennement. Ensuite, au Portugal, parce qu’il y a beaucoup de Portugais. En Hollande, parce qu’il ya beaucoup d’Hollandais. Si tu parles de racines, on a tendance à penser aux racines indiennes, mais ce sont pas les uniques, il y en a vraiment beaucoup. Alors, je ne pense pas qu’on peut parler de retour aux racines. C’est plutôt une approche de la vie quotidienne d’aujourd’hui qu’on essaye d’intégrer de prendre en compte pour l’éducation. Aujourd’hui, ils plantent le manioc, par exemple, alors on pourrait parler de cela à l’école. Aujourd’hui, ils vivent de l’agriculture et de la cueillette, etc. Alors on pourrait parler de cela à l’école. C’est plutôt : Approcher l’école de la vie quotidienne.

Le problème environnemental n’est il pas plus issu de l’agriculture « industrielle » que de l’agriculture de subsistance pratiquée par les habitants?

Oui, il y a des études qui montrent que les endroits les plus préservés de l’Amazonie sont les endroits ou la population traditionnelle habite. Alors, eux ils vivent avec leur agriculture de subsistance, ils ont des petits champs, sur lesquels ils font des rotations de cultures et élèvent quelques animaux. Ils ont une façon de vivre qui détruit peu la forêt. Les endroits déforestés, ce n’est pas la ou les cabocles habitent. C’est plutôt la ou on détruit des grandes surfaces, pour faire pâturer du bétail, pour faire des grandes

cultures comme le soja et le riz, pour faire du fourrage pour les animaux ici en Europe ou aux Etats-Unis.

En Amazonie, y-a-il un lien fort entre la société et l’environnement, la forêt?

Il y a des controverses là dessus. Moi, je suis de cette opinion. Mais par exemple mon ami Maurizio, un sociologue, qui travaille là, il est de cette opinion aussi. Mais il y a des gens qui étudient l’Amazonie, qui disent que ces populations là détruisent aussi la

forêt. Parce que c’est vrai qu’ils coupent des arbres, pour planter du manioc, ou pour mettre leur bétail, mais à une échelle qui reste relativement petite. C’est un débat, et il n’y a pas de consensus là dessus. Maurizio a fait une étude de photos satellites, dans

laquelle il montre que les endroits ou habitent les populations traditionnelles sont les tâches de forêt, par rapport au reste.

Tu parles de qui exactement quand tu dis « populations traditionnelles »?

Je parle de la population des cabocles, une population métisse qui s’est installé il y a au moins trois générations. Leur caractéristique principale est la pratique de l’agriculture dite « de subsistance ».

Ces populations, sont-elles les cibles uniques de votre projet?

Oui, mais il faut différencier, les populations amazoniennes sont assez diverses. On ne sait justement pas combien on peut généraliser. On espère quand même de pouvoir la faire, parce que sinon cela va prendre beaucoup plus de temps. On ne sait pas

encore. Déjà on va bien étudier, essayer de comprendre les modes de vie des différentes communautés, et après on pourra développer un projet un peu général pour l’Amazonie. Et on pourrait dire que le rêve ce serait cela, mais ce n’est même pas encore l’intention, l’intention est de comprendre d’abord. Le rêve c’est d’avoir un jour

tellement de gens en train d’étudier les différentes communautés de ces régions là, qui sont un mosaïque, et de faire des programmes plus adéquats pour chaque région.

En Amazonie, il y a aussi des grandes villes, comme Belem ou Manaus. Quelle est la situation dans ces grandes villes?

Qu’est ce que tu veux savoir exactement?

Par exemple, j’ai vu une photo aérienne de Manaus, et l’aspect c’est comme si la ville mangeait la forêt autour.

Oui, tout a fait, c’est comme ca. Mais toutes les agglomérations humaines en Amazonie mangent la Forêt.

Est-ce que le phénomène de l’exode rural, (de la

migration de la campagne vers la ville) est fort en

Amazonie?

Je saurai pas te dire cela avec certitude. Au Brésil, on a eu une période, des années 70 à 90, qui était une forte période d’exode rural. Depuis la fin des années 90 cela a diminué pourtant, mais je ne peux pas te dire combien. La plus grandes partie des villes comme Manaus se sont construite dans cette période. Aujourd’hui, on ne voit plus une croissance extrême de la ville de Manaus. Je te dis cela sans avoir

beaucoup lu sur ce sujet précis. Mais alors les villes de l’Amazonie sont comme toutes les villes du Brésil. Il y a toujours des inégalités très grandes. Une ville brésilienne, c’est toujours un microcosme de la société du pays, c’est le pays qui est comme ça. L’inégalité est choquante, il y a des grandes, grandes maisons, des choses très somptueuses, et puis des favelas, des slums, ce genre de pauvreté urbaine.

C’est vrai que la pauvreté dans la ville est plus dure que la pauvreté rurale?

Oui, mais ca dépend beaucoup des priorités personnelles. Si on veut étudier par exemple: Peut être en ville on ne mange pas de la même qualité qu’à la campagne, mais sur la campagne il n’y a pas d’université. Bien sur, la vie dans la ville est beaucoup plus dure, si tu n’as pas d’argent, tu ne peux pas aller pêcher quelque part pour manger. Ou bien tu gagnes de l’argent, ou bien tu es pauvre. Tandis que à la campagne, tu peux ne pas gagner de l’argent ET ne pas être pauvre. Tu as une alimentation plus complète et une vie plus tranquille. Ça dépend donc aussi des valeurs et des désirs de chacun.

Dans les villes la malnutrition et la famine existent?

Ça existe. Je ne sais as si ça arrive vraiment jusqu’à la famine, mais dans les habitants des favelas ont pourtant une condition très difficile. Il y beaucoup de problèmes hygiéniques, des maladies qui seraient facile à combattre tuent des gens.

Mais comment est-il explicable que un pays comme le Brésil, un des plus grands pays agricoles connait la malnutrition? Le Brésil est le pays avec la plus grande biocapacité, et produit énormément de nourriture.

Oui, mais c’est qui au Brésil qui produit? Il y a des énormes fazendas, qui vendent et exportent la plupart de leurs productions. On dit « Le Brésil produit », mais ce n’est pas le Brésil, c’est des gens. Alors, s’il y a des gens qui produisent énormément ils ne vont pas forcément donner à leurs voisins qui ne produisent rien, ils vont vendre ça. Les problèmes que tu vas trouver à l’ATTAC c’est son cheval de bataille, la réforme agraire pour mieux distribuer les terres.

Il existe au Brésil « le mouvement des sans terre », si on regarde la taille du Brésil on pourrait se dire que c’est une abération totale qu’il y ait des gens qui n’ont pas de terre pour cultiver. On dit souvent qu’avec le Président Lula, il pense plus au social, y a

t -il un changement au Brésil?

C’est très personnel. A mon avis, il y a des choses qui ont changé en mieux. Il a fait des programmes pour distribuer, mais toutes les personnes de gauche qui ont fait la

campagne pour lui, ont été déçues tellement déçues qu’elles pensent qu’il est de droite. Je n’arrive pas à ce point là mais il pourrait faire bcp plus, n’as pas fait

autant que ce que nous pensions. Il n’a pas fait de division de terres. Il n’a pas agi dans la quantité demandée, et pour l’éducation, je pense que cela va mieux, il fait des investissements dans les universités publiques pour le salaire des professeurs. Ca pourrait être mieux encore. la partie la plus marquante, c’est la partie économique, on souhaite une réforme plus profonde.

Il veut faire du Brésil une puissance économique?

Oui, il va plutôt dans cette direction, pas nécessairement une puissance mais avoir une

agriculture compétitive, il fait plus que le gouvernement précédent: l’amélioration des services publics, les familles, la distribution des rentes, il veut faire du Brésil une puissance sociale.

Comment vois tu le futur de l’Amazonie? On parle du poumon vert, je crois qu’il reste 86%, est ce que ça va rester comme ça?

Je ne sais pas, mais en tout cas, moi je travaille pour ça, pour que les gens qui vivent là puissent continuer à y vivre et aient le droit à un service public de qualité, y compris l’éducation, ma partie. On ne connait pas les enjeux économiques, qui aura le plus

de pouvoir.

Qui aurait intérêt à voir disparaître l’Amazonie?

Les gens qui vont planter et avoir de l’argent. Les politiques au Brésil sont capables de détourner l’argent qui est prévu à acheter de la nourriture aux enfants. Ils font ça pour raisons économiques, ils ne sont pas pauvres mais veulent plus d’argent. Les gens

les plus pauvres sont ceux qui respectent le plus la forêt. Il y a des notions d’ambivalence entre richesse et pauvreté. La richesse de la forêt, la diversité des

plantes, celui qui les connait sait avec lesquelles il peut se nourrir. La richesse financière devient très relative, que vaut un Dollar quand tu es en pleine

forêt? Pas grand chose.

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Filed under: Queesch Nr. 19,Social — Queesch - 11:33 am

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Neue Denkweisen  für neue  Selbstverständlichkeiten

Für die meisten Menschen wird die Ungerechtigkeit gegenüber nichtmenschlichen Tieren unbewusst zur Selbstverständlichkeit. Zum Beispiel wird ein Stück Fleisch eher mit einem Gaumenschmaus, als mit der Leiche eines Tieres verglichen. Wer denkt schon, wenn er im Zoo einen Affen sieht, dass dieser lieber in seiner natürlichen Umgebung seinen eigenen Interessen nachgehen will?

Tiere werden für menschliche Interessen zu Waren degradiert.

Durch die Speziesgrenze legitimiert der Mensch, zu Unrecht, die Ausbeutung und Tötung von Induvidien. Das speziesistische Denken und Handeln ist in keiner Form gerechtfertigt, denn die Überlegung, dass menschliche Tiere über nicht-menschliche Tiere bestimmen können, ist irrational. Speziesismus ist mit den Diskriminierungsformen Rassismus

und Sexismus zu vergleichen. Beim Rassismus wird ein Mensch aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer anderen Ethnie, beim Sexismus aufgrund eines anderen Geschlechtes diskriminiert. Speziesismus ist die Diskriminierung von Induvidien aufgrund ihrer Spezies.

Diese Denkweisen dienen nur als Rechtfertigung für die unmoralischen und egoistischen Bedürfnisse des Menschen. Beim Speziesismus werden die willkürlichen Interessen von menschlichen Tieren über die der nicht-menschlichen Tiere gestellt. Verschiedene Menschen schlagen auch enorm Profite durch die Unterdrückung von Tieren und weil Tiere durch die Speziesgrenze keine Rechte haben, ist diese Unterdrückung legitim. Auch wenn Mensch und Tier körperlich verschieden sind, haben auch Tiere Mund, Nase, Ohren, Augen,etc. Aber das Wichtigste ist: Tiere können genauso Schmerz, Leid, aber auch Glück und Freude empfinden, wie wir Menschen. Wie ist es dann möglich, dass wir den Tieren immer noch Rechte vorenthalten, wenn es doch keinen vernünftigen Grund gibt, ihnen ein Recht auf Selbstbestimmung und ein Leben, frei von menschlicher Gewalt, abzusprechen? Tierausbeutung durch Menschen in jeglicher Form gibt es nur, da diese brutalen Machenschaften durch das Konsumieren von Fleisch, Eiern, Milch und Honig, aber auch durch Tragen von Pelz, Leder, Wolle und Seide, bewusst oder unbewusst von Menschen hingenommen und unterstützt werden. Der Kauf von Produkten und Medikamenten, die an Tieren getestet sind, sowie auch das Besichtigen von Zoos und Zirkussen mit

sind weitere Beispiele. Also ware die Lösung für die Tierbefreiung logisch

gesehen einfach: Wer nicht Teil des Problems ist, ist Teil der Lösung. Wir

müssen den Tieren endlich ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse anerkennen. Tieren muss das Recht auf Freiheit, Unversehrtheit und Leben anerkannt werden. Der Mensch muss aufhören Tiere zu konsumieren, zu verwerten und zu benutzen. Tiere leben für sich selbst und nicht für uns Menschen.

Ein anti-speziesistisches Denken muss zur Gewohnheit werden. Ein Induvidium muss sich keinen Respekt verdienen, es soll ihn

von Geburt an zugesprochen bekommen. Moralisch-verantwortliches Denken und Handeln soll zur Selbstverständlichkeit werden. Tiere sind keine Waren.

Filed under: Queesch Nr. 19 — kevin - 11:26 am

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EINE WELT ODER KEINE

EINE WELT
ODER KEINE
Ein Plädoyer für
einen globalen
Bewusstseinswandel
REZENSION
HANS JECKLIN
Einerseits interessierte mich das Thema, andererseits befürchtete ich aber, dass das Buch zu viel des Auflistens bekannter Probleme oder Lösungsvorschläge beinhalte, die theoretisch gut klingen, praktisch aber nicht umgesetzt werden. Nein, Hans Jecklin geht einen anderen
Weg! Er beschreibt einige interessante Beispiele von bestehenden Problemen und so manches aus seiner eigenen Erfahrung, die aber sicher in vielen Aspekten nicht nur die seine ist. Wer kennt sie nicht, die
Ängste, die Projektionen auf Sündenböcke, die inneren Kritiker…Ein Plädoyer für

Ein Plädoyer für

einen globalen

Bewusstseinswandel

REZENSION

HANS JECKLIN

Sem título

Einerseits interessierte mich das Thema, andererseits befürchtete ich aber, dass das Buch zu viel des Auflistens bekannter Probleme oder Lösungsvorschläge beinhalte, die theoretisch gut klingen, praktisch aber nicht umgesetzt werden. Nein, Hans Jecklin geht einen anderen

Weg! Er beschreibt einige interessante Beispiele von bestehenden Problemen und so manches aus seiner eigenen Erfahrung, die aber sicher in vielen Aspekten nicht nur die seine ist. Wer kennt sie nicht, die

Ängste, die Projektionen auf Sündenböcke, die inneren Kritiker…

Der Autor plädiert für einen Bewusstseinswandel, nämlich die hellen

und dunklen Aspekte der Welt im Innern und Außen aus dem Blickwinkel der unbedingten Liebe wahrzunehmen. Aus der Perspektive des „offenen Herzens“ , die Konditionierungen überwindend, können wir Verantwortung übernehmen als Bürger und Konsumenten. Eigenverantwortung aus Weitsicht nicht reaktiv als Widerstand. Und dabei ist Achtsamkeit gefragt, der innere Zeuge, offen für alle Irritationen des Unbewussten, damit ein freier Raum entsteht für die Stimme der Weisheit. Methoden wie das Yoga Nidra zur Übung des wachen Geistes oder der Big-Mind Prozess zur Integration der Teilpersönlichkeiten im umfassenden Einen werden kurz vorgestellt. Das Potential für einen Veränderungsprozess ist in jedem angelegt. Das ist alles sehr

stimmig.

Stimmig ist allerdings der Vorschlag einer„Weltregierung“ der bewusstseinsmässig Fortgeschrittenen in meinen Augen aber dann gar nicht mehr. Einig sind wir uns sicher noch, dass jeder Einzelne Verantwortung für das Ganze mittragen soll, helfen soll gemeinsam Lösungswege im Dialog zu suchen und sicher auch Fehler machen muss, aus denen ein Lerneffekt entsteht. Doch das ist der Weg der direkten Demokratie und nicht der, irgendeiner machtausübenden Elite und wenn sie noch so weise ist. Ob Herr Jecklin als Schweizer vielleicht abgeschreckt ist von den Volksabstimmungen in seiner Heimat, wird

sein Geheimnis bleiben.

Wieso denkt er nicht konsequent weiter, wenn er im Kapitel der Mitgestaltung der Welt von der Magie des Kreises spricht

und als Beispiel eine holarchische Organisationsform vorstellt? Alle sollten doch durch die Integration aller unbewussten Anteile die Freiheit erlernen können und dies geschieht am effektivsten in der täglichen Praxis der gesellschaftlichen Mitgestaltung. Zusätzlich zur Selbsterfahrung, Selbstentwicklung und deren Umsetzung, weist der Autor dann noch auf das intelligente Wirtschaften hin, an dem wir alle mitarbeiten können. „Geist ist geil“ soll wohl das Motto „Geiz ist geil“ ersetzen? Es geht Hans Jecklin schlussendlich darum, die globale Gemeinschaft mit dem Reichtum der vielen Kulturen der Weltgemeinschaft als umfassenden Organismus betrachten zu lernen. Weiter entwickelte Menschen und Kulturen müssen den weniger entwickelten auf ihrem Weg beistehen und vor allem dabei die richtige Sprache finden und unerfüllbare Anforderungen vermeiden, denn es können keine Ebene übersprungen werden. Damit dürfte auch Ken Wilber einverstanden sein.

Am Ende des Buches träumt Hans Jecklin von einem Tsunami der Liebe und der Weisheit, des Mitgefühls und der Solidarität. Die vielen schönen Impulse dieses Buches regen an, sich dem Autor anzuschließen, um aus seinem Traum unsere Wirklichkeit der EINEN Welt zu gestalten.

Filed under: Culture,Queesch Nr. 19 — alfred - 11:14 am

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Le « American  Way of Life »  et le Monde

Le « American
Way of Life »
et le Monde
Essai
Pour débuter ce sujet, qui comprend une notion américaine, un slogan, il s’agira de le définir, ce qui est une tâche non facile.
L’ « américain » est quelque chose vieux de trois à cinq siècles. Si nous parlons de american way of life nous pensons immédiatement aux États-Unis. Il s’agit donc d’un slogan relatif au style de vie étasunien, et aussi relatif à un état d’esprit « pionnier », qui constitue la racine de la construction de ce pays.
Si ce slogan transportait longtemps un message « positif », de liberté, d’opportunité et de style de vie opulent, il est en train de se fabriquer une image de plus en plus négative.
L’Amérique était par rapport à l’Europe, d’où venaient ses colonisateurs et immigrants, très grande, semblait infinie. C’est surement parmi les origine qui ont fait que le style de vie européen importé augmentait d’opulence. Les valeurs protestantes, le travail, l’économie libérale, le mérite, la rigeur et la rationalité faisaient partie de l’esprit fondateur même de ces Etats-Unis.
Vue que les ressources du « Nouveau Monde » étaient très abondantes, il s’est développé , à partir de cet esprit entrepreneur, donc une activité
économique très dynamique, avec une forte production, toujours avide de croissance, et sa contrepartie : Le forçage nécessaire d’un style de vie à consommation élevée, et ceci pour l’ensemble de la population croissante
tout au long de son histoire. Une origine est aussi le modèle industriel
fordiste, qui rentabilise fortement toute production de marchandise, et ouvre les tapis roulants de la culture de masse.
Dès l’entrée au XXe siècle, de plus en plus de secteurs d’activité (agriculture, artisanat) sont introduits dans le domaine industriel. Aussi la culture devient une marchandise, et se concentre ainsi essentiellement sur l’« entertainment », le divertissement des gens. Cette culture de masse ne reste pas sur le continent américain, mais regagne aussi le vieux continent et, avec le développement des moyens de transport, progressivement sur l’ensemble de la face de la terre = où nous serions au deuxième volet = les Etats Unis et la construction du « Monde ».
Le modèle productiviste/ consumériste s’étend, dans un processus que nous nommons « mondialisation économique » sur l’ensemble de la face de la Terre. L’ensemble des cultures planétaires sont donc affectées et
progressivement transformées en marchandises. De même, la notion de
marchandise, s’étend sur de plus en plus de domaines de la vie. Une chose ne peut plus se faire si elle ne peut pas être vendue ou achetée (rentabilité), et de plus en plus de choses doivent être vendues ou achetées. (eau potable, génome végétal et animal, culture, etc.)
Maintenant, il devient de plus en plus évident qu’il est (thermodynamiquement) impossible que tous les habitants de la
planète peuvent mener ce style de vie, et c’est pour cette raison que le « Monde » est divisé en deux parties, surtout en occident:
Le « Nord » et le « Sud ». Cette division est maintenue par des moyens politiques et sécuritaires (Mur des Tortillas, main de fer en Colombie pour
l’Amérique, Espace Schengen et camps d’expulsion en Europe).
L’une partie est débitrice, l’autre créditrice de ressources naturelles, mais l’une partie a inventé et détient la monnaie et a réussi a convaincre l’autre qu’elle aurait une dette…mais cela, c’est une autre histoire.
L’illusion de ce système est maintenu manu militari, aussi à travers de instance de « régulation » du commerce international (WTO, FMI, Banque Mondiale) et un cartel politique international (G8).
Il force les États voulant accéder au commerce international à ouvrir leur pays à ce système marchandisant. Dans de nombreux pays, notamment dans les pays agricoles « pauvres » du Sud, cette marchandisation de la terre et de la culture a des conséquences néfastes: elle gomme le mode de vie initial et le savoir ancestral, force l’exploitation industrielle des ressources naturelles, industrialise l’agriculture,générant l’exode rural et
l’urbanisation massive et rapide. Toute autre façon de travailler et d’échanger est détruit par le diktat de la rentabilité.
Le « American way of life » n’était jamais exclusivement américain. Il est devenu un système qui se reproduit de matière rétroactive. Et c’est exactement ce phénomène de rétroaction qu’il ignore depuis des siècles,
qui est en train de lui retomber dessus. Il a alimente aussi sa critique, surtout depuis les dernières attaques pétromaniaques au Moyen-Orient. L’ère Bush était en quelque sorte, son apogée.

Essai

Pour débuter ce sujet, qui comprend une notion américaine, un slogan, il s’agira de le définir, ce qui est une tâche non facile.

L’ « américain » est quelque chose vieux de trois à cinq siècles. Si nous parlons de american way of life nous pensons immédiatement aux États-Unis. Il s’agit donc d’un slogan relatif au style de vie étasunien, et aussi relatif à un état d’esprit « pionnier », qui constitue la racine de la construction de ce pays.

Si ce slogan transportait longtemps un message « positif », de liberté, d’opportunité et de style de vie opulent, il est en train de se fabriquer une image de plus en plus négative.

L’Amérique était par rapport à l’Europe, d’où venaient ses colonisateurs et immigrants, très grande, semblait infinie. C’est surement parmi les origine qui ont fait que le style de vie européen importé augmentait d’opulence. Les valeurs protestantes, le travail, l’économie libérale, le mérite, la rigeur et la rationalité faisaient partie de l’esprit fondateur même de ces Etats-Unis.

Vue que les ressources du « Nouveau Monde » étaient très abondantes, il s’est développé , à partir de cet esprit entrepreneur, donc une activité

économique très dynamique, avec une forte production, toujours avide de croissance, et sa contrepartie : Le forçage nécessaire d’un style de vie à consommation élevée, et ceci pour l’ensemble de la population croissante

tout au long de son histoire. Une origine est aussi le modèle industriel

fordiste, qui rentabilise fortement toute production de marchandise, et ouvre les tapis roulants de la culture de masse.

Dès l’entrée au XXe siècle, de plus en plus de secteurs d’activité (agriculture, artisanat) sont introduits dans le domaine industriel. Aussi la culture devient une marchandise, et se concentre ainsi essentiellement sur l’« entertainment », le divertissement des gens. Cette culture de masse ne reste pas sur le continent américain, mais regagne aussi le vieux continent et, avec le développement des moyens de transport, progressivement sur l’ensemble de la face de la terre = où nous serions au deuxième volet = les Etats Unis et la construction du « Monde ».

Le modèle productiviste/ consumériste s’étend, dans un processus que nous nommons « mondialisation économique » sur l’ensemble de la face de la Terre. L’ensemble des cultures planétaires sont donc affectées et

progressivement transformées en marchandises. De même, la notion de

marchandise, s’étend sur de plus en plus de domaines de la vie. Une chose ne peut plus se faire si elle ne peut pas être vendue ou achetée (rentabilité), et de plus en plus de choses doivent être vendues ou achetées. (eau potable, génome végétal et animal, culture, etc.)

Maintenant, il devient de plus en plus évident qu’il est (thermodynamiquement) impossible que tous les habitants de la

planète peuvent mener ce style de vie, et c’est pour cette raison que le « Monde » est divisé en deux parties, surtout en occident:

Le « Nord » et le « Sud ». Cette division est maintenue par des moyens politiques et sécuritaires (Mur des Tortillas, main de fer en Colombie pour

l’Amérique, Espace Schengen et camps d’expulsion en Europe).

L’une partie est débitrice, l’autre créditrice de ressources naturelles, mais l’une partie a inventé et détient la monnaie et a réussi a convaincre l’autre qu’elle aurait une dette…mais cela, c’est une autre histoire.

L’illusion de ce système est maintenu manu militari, aussi à travers de instance de « régulation » du commerce international (WTO, FMI, Banque Mondiale) et un cartel politique international (G8).

Il force les États voulant accéder au commerce international à ouvrir leur pays à ce système marchandisant. Dans de nombreux pays, notamment dans les pays agricoles « pauvres » du Sud, cette marchandisation de la terre et de la culture a des conséquences néfastes: elle gomme le mode de vie initial et le savoir ancestral, force l’exploitation industrielle des ressources naturelles, industrialise l’agriculture,générant l’exode rural et

l’urbanisation massive et rapide. Toute autre façon de travailler et d’échanger est détruit par le diktat de la rentabilité.

Le « American way of life » n’était jamais exclusivement américain. Il est devenu un système qui se reproduit de matière rétroactive. Et c’est exactement ce phénomène de rétroaction qu’il ignore depuis des siècles,

qui est en train de lui retomber dessus. Il a alimente aussi sa critique, surtout depuis les dernières attaques pétromaniaques au Moyen-Orient. L’ère Bush était en quelque sorte, son apogée.

Filed under: politics,Queesch Nr. 19 — Queesch - 10:25 am

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* C U B A:  La bio contre l’embargo

* C U B A
La bio contre
l’embargo
Parce qu’il fallait trouver une réponse pour nourrir la population, Cuba a mis en pratique un mode de développement agricole réellement alternatif à notre mode de production basé sur la cuncurrence mondiale, le développement des transports et une agriculture intensive ruinant les sols et la santé.
A l’époque du « camp socialiste », Cuba se caractérisait par un modèle agricole axé sur les productions destinées à l’exportation (tabac, canne à sucre), avec un système de grandes fermes d’Etat en agriculture intensive utilisant massivement les pesticides et les engrais chimiques importés. Par contre, l’île était dépendante à 66% des importations du bloc de l’est pour nourrir sa population. L’effondrement du bloc soviétique en 1989, puis la
disparition du COMECON (Conseil d’assistance économique mutuelle, organisation économique du bloc soviétique), suivis du renforcement de l’embargo américain en 1992, puis en 1996 ont créé une situation catastrophique. Les importations d’engrais et de pesticides diminuèrent de 80%, la récolte de canne à sucre est passée de 7,8 millions de tonnes au début des années 80 à 4,2 millions en 93. Très vite, les transports ont été paralysés, la faim est apparue. En 1989 et 1992, la ration alimentaire moyenne a diminuée de 20% en calories et de 27% en protéines. Il fallait réagir d’urgence. Puisqu’il n’y avait plus d’engrais on décida de recourir aux ancinennes méthodes. Puisqu’il n’y avait plus de carburant, on développa la traction animale et l’agricuture de proximité.
Les coopératives relocalisent
l’alimentation
Une organisation cubaine pour l’agriculture est créée, faisant le lien entre recherche gouvernementale et producteurs. 80% des fermes d’Etat on fait place à des Unités de Base de Production Coopératives, gérées par ceux qui y travaillent. Un département d’agiculture urbaine, au sein du Ministère de l’Agriculture, redistribuait les terrains non cultivés en zone urbaine.
La Havanne devient alors une priorité dans le programme alimentaire national, qui prend la forme de organoponicas (jardins de recherche) et de huertos populares (jardins cultivés publics). Dès ’95, on compte 26 600 de ces jardins à La Havane et en ’96 un decret autorise les méthodes agricoles biologiques pour l’alimentation à La Havane. (exclusivement).
En 1996/97, Cuba réalise sa plus grosse production historique de dix cultures de base. Les productions de légumes ont considérablement augmentées depuis la crise de 1994, et arrivent à 1,4 millions de tonnes par an, pour atteindre la norme nutritionnelle de 300g par jour et par
personne de légumes frais. Les cultures urbaines produisent maintenant 80 à 100% des légumes consommés dans les agglomérations cubaines, mais seulement 50% de ceux consommés à la Havane, le complément étant assuré par des coopératives de la province de La Havane. Cuba consomme désormais 21 fois moins de pesticides chimiques qu’avant la fin de l’aide soviétique. Des pesticides et des fertilisants biologiques sont désormais produits à grande échelle et une partie est même exportée vers des pays latinoaméricains
Agriculture biologique cubaine
Un nouveau modèle agricole s’est ainsi développé: Agriculture de proximité, compostage et culture associées, remplacement des engrais de synthèse par des engrais biologiques et des pesticides bio non toxiques, intégration d’animaux de pâturage, rotation des cultures, utilisation des plantes améliorantes pour supprimer les mauvaises herbes, augmentation de la diversité végétale, intégration des prédateurs, protection des sols et de l’eau, développement du troupeau bovin nation et de la traction animale ou encore vermicompostage des déchets verts. Maintenant, 20% de la surface cultivée à Cuba est protégée par des méthodes biologiques. Par contre, la grande culture d’exportation
(tabac) reste largement productiviste, avec OGM, traitements, et engrais chimiques.
Comment ceci se manifeste-t-il sur le
terrain?
J’ai pu en percevoir des aspects au cours d’un voyage récent à Cuba. La Coopérative de Crédit et de Service Orlando Lopez réunit 60 agricuteurs à La Lisa, quartier périphérique de La Havane, urbanisé sur 50% de sa superficie. Elle produit des légumes, des fruits, et élève aussi des porcs. Une partie de sa production est destinée aux jardins d’enfants, écoles, polycliniques, le reste est vend aux particuliers sur le marché. La coopérative possède aussi une petite unité de production de conserves (tomates, concombres, piments); les recettes sont redistribuées et réinvesties dans la production. D’autres coopératives existent dans la ville, dont l’une exploite des terrains le long d’une grande rue près du centre; elle possède une unité de lombricompostage.
Au milieu d’une cité : Un jardin individuel à usage familial, devant un appartement de rez-de chaussée. D’autres cultivent en pots ou containers, sur les toitures-terrasses, nombreuses en région tropicale. Une boutique, au centre de la cité, à certaines heures, sert de point de vente pour une autre coopérativede La Lisa située à Valle. Grande, la coopérative Leonor Perez. Deux points de vente dans une rue du centre de la capitale distribuent la production de deux coopérative différentes – des anciennes fermes d’Etat reconverties – de plus grande taille, situées hors de la ville, dans la province de la Havane. Elles fournissent des organismes d’Etat (écoles, hôpitaux), le surplus est vendu au public
dans ces boutiques. L’Etat fournit des crédits pour financer l’outil de production de ces coopératives. Travailler dans une coopérative, surtout urbaine, peut procurer un revenu parfois plusieurs fois supérieur au revenu d’un salarié de l’Etat.
Certes, l’expérience cubaine s’est développée dans le contexte très particulier de l’embargo. On peut se demander si, en cas d’ouverture totale, l’agriculture bio cubaine pourrait résister à la concurrence d’aliments importés non-biologiques, et si elle ne connaîtrait pas le sort des agricultures africaines ruinées par le lait ou les poulets européeens subventionnés, ou celui des producteurs mexicains ruinés par le maïs ou les haricots états-uniens subventionnés. En tout cas, l’exemple agricole cubain commence à se diffuser, avec par exemple la naissance de l’agriculture urbaine à Caracas.
Daniel Hofnung
avec l’amiable permission du journal
« L’âge de faire », ou cet article est paru
dans le numéro 24 (Octobre 2008)
www.lagedefaire.org
Parce qu’il fallait trouver une réponse pour nourrir la population, Cuba a mis en pratique un mode de développement agricole réellement alternatif à notre mode de production basé sur la cuncurrence mondiale, le développement des transports et une agriculture intensive ruinant les sols et la santé.

A l’époque du « camp socialiste », Cuba se caractérisait par un modèle agricole axé sur les productions destinées à l’exportation (tabac, canne à sucre), avec un système de grandes fermes d’Etat en agriculture intensive utilisant massivement les pesticides et les engrais chimiques importés. Par contre, l’île était dépendante à 66% des importations du bloc de l’est pour nourrir sa population. L’effondrement du bloc soviétique en 1989, puis la

disparition du COMECON (Conseil d’assistance économique mutuelle, organisation économique du bloc soviétique), suivis du renforcement de l’embargo américain en 1992, puis en 1996 ont créé une situation catastrophique. Les importations d’engrais et de pesticides diminuèrent de 80%, la récolte de canne à sucre est passée de 7,8 millions de tonnes au début des années 80 à 4,2 millions en 93. Très vite, les transports ont été paralysés, la faim est apparue. En 1989 et 1992, la ration alimentaire moyenne a diminuée de 20% en calories et de 27% en protéines. Il fallait réagir d’urgence. Puisqu’il n’y avait plus d’engrais on décida de recourir aux ancinennes méthodes. Puisqu’il n’y avait plus de carburant, on développa la traction animale et l’agricuture de proximité.

Les coopératives relocalisent

l’alimentation

Une organisation cubaine pour l’agriculture est créée, faisant le lien entre recherche gouvernementale et producteurs. 80% des fermes d’Etat on fait place à des Unités de Base de Production Coopératives, gérées par ceux qui y travaillent. Un département d’agiculture urbaine, au sein du Ministère de l’Agriculture, redistribuait les terrains non cultivés en zone urbaine.

La Havanne devient alors une priorité dans le programme alimentaire national, qui prend la forme de organoponicas (jardins de recherche) et de huertos populares (jardins cultivés publics). Dès ’95, on compte 26 600 de ces jardins à La Havane et en ’96 un decret autorise les méthodes agricoles biologiques pour l’alimentation à La Havane. (exclusivement).

En 1996/97, Cuba réalise sa plus grosse production historique de dix cultures de base. Les productions de légumes ont considérablement augmentées depuis la crise de 1994, et arrivent à 1,4 millions de tonnes par an, pour atteindre la norme nutritionnelle de 300g par jour et par

personne de légumes frais. Les cultures urbaines produisent maintenant 80 à 100% des légumes consommés dans les agglomérations cubaines, mais seulement 50% de ceux consommés à la Havane, le complément étant assuré par des coopératives de la province de La Havane. Cuba consomme désormais 21 fois moins de pesticides chimiques qu’avant la fin de l’aide soviétique. Des pesticides et des fertilisants biologiques sont désormais produits à grande échelle et une partie est même exportée vers des pays latinoaméricains

Agriculture biologique cubaine

Un nouveau modèle agricole s’est ainsi développé: Agriculture de proximité, compostage et culture associées, remplacement des engrais de synthèse par des engrais biologiques et des pesticides bio non toxiques, intégration d’animaux de pâturage, rotation des cultures, utilisation des plantes améliorantes pour supprimer les mauvaises herbes, augmentation de la diversité végétale, intégration des prédateurs, protection des sols et de l’eau, développement du troupeau bovin nation et de la traction animale ou encore vermicompostage des déchets verts. Maintenant, 20% de la surface cultivée à Cuba est protégée par des méthodes biologiques. Par contre, la grande culture d’exportation

(tabac) reste largement productiviste, avec OGM, traitements, et engrais chimiques.

Comment ceci se manifeste-t-il sur le

terrain?

J’ai pu en percevoir des aspects au cours d’un voyage récent à Cuba. La Coopérative de Crédit et de Service Orlando Lopez réunit 60 agricuteurs à La Lisa, quartier périphérique de La Havane, urbanisé sur 50% de sa superficie. Elle produit des légumes, des fruits, et élève aussi des porcs. Une partie de sa production est destinée aux jardins d’enfants, écoles, polycliniques, le reste est vend aux particuliers sur le marché. La coopérative possède aussi une petite unité de production de conserves (tomates, concombres, piments); les recettes sont redistribuées et réinvesties dans la production. D’autres coopératives existent dans la ville, dont l’une exploite des terrains le long d’une grande rue près du centre; elle possède une unité de lombricompostage.

Au milieu d’une cité : Un jardin individuel à usage familial, devant un appartement de rez-de chaussée. D’autres cultivent en pots ou containers, sur les toitures-terrasses, nombreuses en région tropicale. Une boutique, au centre de la cité, à certaines heures, sert de point de vente pour une autre coopérativede La Lisa située à Valle. Grande, la coopérative Leonor Perez. Deux points de vente dans une rue du centre de la capitale distribuent la production de deux coopérative différentes – des anciennes fermes d’Etat reconverties – de plus grande taille, situées hors de la ville, dans la province de la Havane. Elles fournissent des organismes d’Etat (écoles, hôpitaux), le surplus est vendu au public

dans ces boutiques. L’Etat fournit des crédits pour financer l’outil de production de ces coopératives. Travailler dans une coopérative, surtout urbaine, peut procurer un revenu parfois plusieurs fois supérieur au revenu d’un salarié de l’Etat.

Certes, l’expérience cubaine s’est développée dans le contexte très particulier de l’embargo. On peut se demander si, en cas d’ouverture totale, l’agriculture bio cubaine pourrait résister à la concurrence d’aliments importés non-biologiques, et si elle ne connaîtrait pas le sort des agricultures africaines ruinées par le lait ou les poulets européeens subventionnés, ou celui des producteurs mexicains ruinés par le maïs ou les haricots états-uniens subventionnés. En tout cas, l’exemple agricole cubain commence à se diffuser, avec par exemple la naissance de l’agriculture urbaine à Caracas.

Daniel Hofnung

avec l’amiable permission du journal « L’âge de faire », ou cet article est paru dans le numéro 24 (Octobre 2008)

www.lagedefaire.org

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OPEN LETTER TO THE  PRESIDENT ELECT

OPEN LETTER TO THE
PRESIDENT ELECT
Greenland,
December 6,
2008
Dear Barack Obama,
I believe you are a conscient man.
You have not yet sold your soul to
weapon and petroleum
corporations, like mister W. But I
do not believe in the devil.
I believe there is a historical
chance for you and your country to
dramatically change what it has
represented until now.
Last week you said: «We will
strengthen our possibilities to
defeat our enemies and to support
our friends.»
Now I ask you : Who are your
enemies? Who are your friends? I
believe you are your own enemies
and your own friends.
With respect, the global hegemonic
empire is a sad and sick industrial
monster. A monster that has not
even recognized that it is a
monster. This monster is
consuming the Earth that it is built
on, for the profit of a few, exploiting
the many, and especially the «rest»
of the World, the three quarters of
humanity.
Call me a pessimist, but I don’t
believe even you can CHANGE this.
But, Mister Obama, I believe that
you can WORK on some things :
TELL THE CHILDREN THE TRUTH.
The USA needs a new perspective
on its history, still seen as mostly
glorious. It needs to recognize that
it is built on genocide, land
robbery, slavery and economic
imperialism. The pioneers were not
heroes.
This will never be forgotten.
To give respect to Native
Americans, recognize
constitutionally Mother Earth
equally to the Father in the Sky.
We are in-between.
John Lennon sings : No hell below
us, above us only sky.
TAKE BACK YOUR ARMIES and
ask forgiveness from every country
you are occupying. Violence implies
counter-violence.
FREE ALL POLITICAL PRISONERS
by a presidential amnesty. Shut
down Guantanamo! Free Mumia
Abu-Jamal and his brothers and
sisters! Books cannot be killed,
they can only be turned immortal.
ABOLISH DEATH PENALTY,
TORTURE AND POLITICAL
TERRORISM.
STOP BIOTECHNOLOGICAL AND
CHEMICAL WARFARE ON
BIODIVERSITY!
US-Corporations like Monsanto are
irreversibly destroying biodiversity,
all over the planet. They are one of
the biggest threats to every living
thing and the equilibriums of the
biosphere. Actively work on the
preservations of species and
ecosystems. They can never be
bought back! Transform to organic
agriculture!
DECONSTRUCT THE TORTILLA
WALL,
or it will fall by itself under the
growing pressure. A human being
cannot be more illegal than any
merchandise traded inside the
NAFTA.
GIVE HEALING TO MAMA AFRICA!
We are all Africans, as we all
descend from the same roots,
Australopithecus afarensis, grown
up 4 million years ago in the
paradise of Eastern Africa.
Abolish all debts on an
international level, as a historical
recognition that Africa cannot be
due anything.
Africa needs auto-development !
Leave her ressources !
Allow everyone to produce cures
against Aids, Malaria,
Tuberculosis, etc.
DECREASE PRODUCTION,
CONSUMPTION,
TRANSPORTATION. Stop building
monster cars. We have already
consumed too much. A continuous
growth is a thermodynamic
impossibility on a planet with
constant ressources, a
mathematical evidence.
RESPECT CUBA! You can learn
from them, too.
RESPECT THE PEOPLE OF
COLOMBIA.
Take back CIA terrorists and
assassins. Stop destroying crops.
Legalize Coca Leaves to shortcircuit
the cocaine market.
RESPECT RASTAFARI.
Legalize Ganja.
Herb is the healing of a nation, Bob
Marley says, and your people need
healing, as their bodies and souls
are wounded by war.
If you achieve these things, Mister
Obama, the World will see you as
the greatest US president of all
times.
Mister Obama, Man,
do these things and your country
has a chance to get off with a
scratch.
Otherwise it will decompose, as
any other empire before.
Good energy, guidance and
protection for your life and
presidency.
Love, Peace and Respect!
Yours sincerely,
NicolasGreenland,
Greenland,

December 6,

2008

Dear Barack Obama,

I believe you are a conscient man.

You have not yet sold your soul to

weapon and petroleum

corporations, like mister W. But I

do not believe in the devil.

I believe there is a historical

chance for you and your country to

dramatically change what it has

represented until now.

Last week you said: «We will

strengthen our possibilities to

defeat our enemies and to support

our friends.»

Now I ask you : Who are your

enemies? Who are your friends? I

believe you are your own enemies

and your own friends.

With respect, the global hegemonic

empire is a sad and sick industrial

monster. A monster that has not

even recognized that it is a

monster. This monster is

consuming the Earth that it is built

on, for the profit of a few, exploiting

the many, and especially the «rest»

of the World, the three quarters of

humanity.

Call me a pessimist, but I don’t

believe even you can CHANGE this.

But, Mister Obama, I believe that

you can WORK on some things :

TELL THE CHILDREN THE TRUTH.

The USA needs a new perspective

on its history, still seen as mostly

glorious. It needs to recognize that

it is built on genocide, land

robbery, slavery and economic

imperialism. The pioneers were not

heroes.

This will never be forgotten.

To give respect to Native

Americans, recognize

constitutionally Mother Earth

equally to the Father in the Sky.

We are in-between.

John Lennon sings : No hell below

us, above us only sky.

TAKE BACK YOUR ARMIES and

ask forgiveness from every country

you are occupying. Violence implies

counter-violence.

FREE ALL POLITICAL PRISONERS

by a presidential amnesty. Shut

down Guantanamo! Free Mumia

Abu-Jamal and his brothers and

sisters! Books cannot be killed,

they can only be turned immortal.

ABOLISH DEATH PENALTY,

TORTURE AND POLITICAL

TERRORISM.

STOP BIOTECHNOLOGICAL AND

CHEMICAL WARFARE ON

BIODIVERSITY!

US-Corporations like Monsanto are

irreversibly destroying biodiversity,

all over the planet. They are one of

the biggest threats to every living

thing and the equilibriums of the

biosphere. Actively work on the

preservations of species and

ecosystems. They can never be

bought back! Transform to organic

agriculture!

DECONSTRUCT THE TORTILLA

WALL,

or it will fall by itself under the

growing pressure. A human being

cannot be more illegal than any

merchandise traded inside the

NAFTA.

GIVE HEALING TO MAMA AFRICA!

We are all Africans, as we all

descend from the same roots,

Australopithecus afarensis, grown

up 4 million years ago in the

paradise of Eastern Africa.

Abolish all debts on an

international level, as a historical

recognition that Africa cannot be

due anything.

Africa needs auto-development !

Leave her ressources !

Allow everyone to produce cures

against Aids, Malaria,

Tuberculosis, etc.

DECREASE PRODUCTION,

CONSUMPTION,

TRANSPORTATION. Stop building

monster cars. We have already

consumed too much. A continuous

growth is a thermodynamic

impossibility on a planet with

constant ressources, a

mathematical evidence.

RESPECT CUBA! You can learn

from them, too.

RESPECT THE PEOPLE OF

COLOMBIA.

Take back CIA terrorists and

assassins. Stop destroying crops.

Legalize Coca Leaves to shortcircuit

the cocaine market.

RESPECT RASTAFARI.

Legalize Ganja.

Herb is the healing of a nation, Bob

Marley says, and your people need

healing, as their bodies and souls

are wounded by war.

If you achieve these things, Mister

Obama, the World will see you as

the greatest US president of all

times.

Mister Obama, Man,

do these things and your country

has a chance to get off with a

scratch.

Otherwise it will decompose, as

any other empire before.

Good energy, guidance and

protection for your life and

presidency.

Love, Peace and Respect!

Yours sincerely,

Nicolas

Filed under: politics,Queesch Nr. 19 — Neckel - 10:05 am

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