Lait : l’Europe est vache avec l’Afrique !

une campagne pour la souveraineté alimentaire

Peu aidés par leurs gouvernements ni par l’aide internationale au développement, les agriculteurs africains en général et les producteurs de lait en particulier sont généralement dans l’incapacité d’investir afin de répondre aux besoins croissants des consommateurs. En outre, ils sont souvent livrés à la concurrence déloyale des importations de lait que l’Europe écoule à coup de subventions.

C’est la raison pour laquelle la campagne « Lait : l’Europe est vache avec l’Afrique» demande le respect du principe de souveraineté alimentaire. La souveraineté alimentaire, c’est le droit pour un pays ou d’un groupe de pays de mener une politique agricole et alimentaire adaptée à ses besoins, sans dommages pour les pays tiers. Ces politiques doivent bien entendu être menées de manière à préserver l’emploi agricole. Elles doivent également garantir un accès de tous aux moyens de production et préserver l’environnement. Cela implique donc de pouvoir se protéger des importations qui concurrencent la production locale.

C’est pourquoi, le Collectif AlimenTerre regroupant le CFSI, SOS Faim Belgique et SOS Faim Luxembourg, a lancé une campagne de sensibilisation et de mobilisation de l’opinion publique autour d’une pétition demandant à la Commission européenne ainsi qu’aux gouvernements français, belge et luxembourgeois :

  • l’arrêt de toutes les formes directes et indirectes d’aide à l’exportation des produits agricoles ainsi que l’élimination des excédents par la mise en place de mesures de maîtrise de l’offre en adéquation avec la demande;
  • la reconnaissance et le respect du principe de souveraineté alimentaire. Cela signifie notamment que chaque pays africain doit pouvoir protéger son agriculture. Ce principe doit être pris en compte dans le cadre des négociations en cours d’Accords de partenariat économique (APE) entre l’Union européenne et les pays d’Afrique, des Caraïbes et du Pacifique (ACP) ;
  • l’augmentation de l’aide de l’Union européenne et des Etats membres en faveur de l’agriculture des pays ACP et, en particulier, des agriculteurs familiaux. Les projets financés doivent associer de manière effective les bénéficiaires et leurs représentants.

SOSFaim

Filed under: Queesch Nr. 17 — Tags: , — Queesch - March 15, 2007 10:10 pm

Trenner

Niger crise alimentaire de 2005 un mauvais souvenir

La crise alimentaire sans précédent qu’a connue le Niger n’aura pas lieu cette année, ni les années à venir. Devant la gestion catastrophique de 2005, le gouvernement nigérien prend des mesures…

12% de la superficie totale du Niger (1 267 000 km²) sont propices à l’agriculture, 16% à l’élevage. Le reste du pays est désertique et pourtant l’agriculture et l’élevage ont toujours été des activités économiques stratégiques. Après l’uranium (qui avec le pétrole et le charbon constitue une entrée de devises significative pour le pays), l’élevage est la deuxième mamelle du pays. Près de 80% de la population active vit de l’agriculture ou d’activités étroitement liées, on y cultive à la daba et on irrigue, dans le meilleur des cas, avec des motopompes. L’agriculture fait partie des traditions, c’est un héritage qui date de la nuit des temps.

Le secteur agricole doit faire face à un véritable désengagement de l’Etat. La disparition des services publics va de paire avec les programmes d’ajustement structurels orchestrés par la Banque Mondiale et le FMI. Par ce que les investissements publics sont dérisoires, il n’y a pas de système d’approvisionnements en intrants, ni d’appui à la commercialisation. Les bas salaires, voire les arriérés, démotivent les fonctionnaires chargés de conseiller et de former les paysans en matière agricole. Les paysans se retrouvent livrés à eux-mêmes.
(more…)

Filed under: Queesch Nr. 17 — Queesch - 10:03 pm

Trenner

Foucault: The power of mind over minds

Michel Foucault, born in 1926, was one of the most popular and influential French philosophers and one of the most radical critics of the modernity.

When did the discipline start?
In his book Discipline and Punish, published in 1975, based on a research of modern penitentiaries and his own experience of working in prisons and Parisian mental hospital, he produces a thesis that at the end of seventeenth century the nature of power in Western societies started to change, becoming the kind of power we still have now, one that can be called a disciplinary power.

Earlier in the times the king (with few others to whom he transmitted his forces) used to have a sovereign power over people living at the territory under his (or occasionally her) domination, which he or she exercised in a violent and unexpected, discontinuous way. When the sovereignty of the king was in danger or when he wanted to expand his territory, strengthen his forces or just manifest his power to assure it among the population, he used to undertake steps such as drafting men into the army, confiscating goods, introducing laws, etc. This, however, until the seventeenth century never was something that we could call state administration, because, except of this situations, the power of the king was not very much present in peasants or craftsmen lives. (more…)

Filed under: Queesch Nr. 17 — Tags: , — Queesch - 9:54 pm

Trenner

Die Zeit aufsprengen

Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muss so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, dass der Engel sie nicht mehr schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir den Fortschritt nennen, ist dieser Sturm

So lautet die berühmteste der 18 Thesen Walter Benjamins „Über den Begriff der Geschichte“ aus dem Jahre 1940. Es ist dieser Text einer, dem das Schicksal widerfuhr, überall zitiert, aber selten wirklich in seiner Tragweite verstanden worden zu sein. Da Walter Benjamin, ein Zeitgenosse und Freund u.a. von Theodor Adorno, Bertold Brecht und Hannah Arendt, sich wenig später, auf der Flucht vor den Nazis an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien die Enge getrieben, selber umbrachte, umrankt den Text bis heute das Flair eines Vermächtnis, das es erst noch zu enträtseln gilt. Das handschriftliche Manuskript, ursprünglich nie zur Veröffentlichung bestimmt, erschien erst nach dem zweiten Weltkrieg in gedruckter Form. Darin breitet Benjamin auf knappen 20 Seiten eine merkwürdige Verbindung aus historischem Materialismus und jüdischem Messianismus aus, die für hartgesottene Marxisten genauso schwer zu verdauen ist wie für jene, die Benjamin nur in seiner Rolle als Theoretiker der Kunst und Ästhetik rezipierten. (more…)

Filed under: Queesch Nr. 17 — Tags: — Queesch - 9:53 pm

Trenner

Zeitarbeiter

Zeitarbeiter – Tagelöhner des Kapitals

Es ist, so scheint es zumindest, kaum ein Zeitzeuge auffindbar, der zum Thema « Zeitarbeit » eine positive Einstellung hat. Und es ist richtig, dass viele Vorteile dieser Lebenserwerbsform zugunsten der Arbeitgeber gehen. Der Faktor « Zeitarbeit » steigert die Flexibiltät des Arbeitsmarktes, denn er ermöglicht den Arbeitgebern « nach Bedarf » sich die Arbeitskraft zu mieten. Auch das « Entlassen » überflüssiger Arbeitskraft ist recht mühelos. Alles eine Sache des Angebots und der Nachfrage. Es gibt aber auch Einzelfälle, wo sich Arbeitgeber dieses Werkzeugs bedient haben um die Arbeitskraft zu prüfen und eine feste Arbeitsstelle geschaffen haben.

So stellt sich also die berechtigte Frage, ob die Vorteile dieser Arbeitsform für die Arbeitgeber ausreichen, um die Nachteile der Zeitarbeit insgesamt aufzuwiegen. Hätten die Arbeitgeber alleinige Entscheidungsgwalt, würde das Arbeitsgesetz auf den Inhalt eines Zeitarbeitvertrages reduziert. Allgemein mag es sein, dass man die Unannehmlichkeiten herunterspielt, aber die Betroffenen stehen ständig unter Druck, müssen oftmals um das « Morgen » bangen.

Die Nachteile sind bekannt. Der Verdienst ist geringer (dies beeinflusst die Beitragszahlungen und somit die Leistungen); nur wenig bezahlte Urlaubstage; unklare Rechtslage im Krankheitsfall; geringe Arbeitslosengeldvergütung; kaum Zugangsmöglichkeiten zur Weiterbildung; ständiger Arbeitsplatzwechsel; usw. Nicht selten ist es ein Übergang zum Sozialfall, selten aber der Weg nach Oben.

Für die Zeitarbeitsfirmen scheint trotzdem die Zeit gesegnet zu sein. Sowohl Nachfrage als Angebot stehen hoch im Kurs. Da wird gleich zweimal verdient, denn die Preise für beide – Arbeitgeber/Arbeitnehmer – richten sich nach diesen marktwirtschaftlichen Kriterien. Zudem werben Zeitarbeitfirmen nicht nur bei Kunden, sondern auch bei den Arbeitsuchenden. In den Werbespots zeigen sie höchst zufriedene Zeitarbeiter, in Hochglanzbroschüren werden die Vorteile gepriesen… In den Firmen, wo nebst Festangestellten auch Zeitarbeiter tätig sind, ist der Unterschied in Sachen « Zufriedenheit am Arbeitsplatz » gering. Man betrachtet sich auch nicht als Gegner, auch wenn es im Sinne der Arbeitgeber ist, dass ein gewisses Konkurrenzdenken vorhanden ist.

Die « Unzufriedenheit » beim Zeitarbeiter drückt sich vowiegend aus folgenden Gründen aus: man kann sie leicht zu unregelmässigen Arbeitszeiten motivieren, sie sind leichter zu überzeugen, dass Sicherheitsvorschriften nicht zu streng genommen werden, sie murren auch kaum bei anstrengender oder monotoner Arbeit… Das im Worte wiederzugeben aber, ist für den Zeitarbeiter höchst gefährlich. Er hat eben nur seine Arbeitskraft zu verkaufen, und da hilft es nicht, sich zu beschweren.

Als Vorteil par excellence, wird der Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit gepriesen, und sicher ist etwas an der Geschichte dran. Wenn man aber von vielen Einzelfällen absieht, so ist der Weg in die Zeitarbeit nichts anderes als eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme in eigener Initiative. Es ist also keinesfalls ein greifendes Argument zur Verallgemeinerung eben dieser Zeitarbeit. Abschliessend bliebe dann auch noch zu beweisen, dass diese Arbeitskraft nur mit Zeitarbeitvertrag benötigt werde. Im Grunde aber ist es die moderne Fassung des Tagelöhners, die hier geschaffen wird. Der Mensch wird wieder zur Ware…

Kleiblad

Filed under: Queesch Nr. 17 — Tags: , — Queesch - 9:50 pm

Trenner

Interview with Selma James

Women’s housework must be paid, not the military – an interview with Selma James

Wages for housework
Kasia: When you think of the Wages for Housework campaign, what is its ultimate goal? Is it to improve women’s situation, to give them security, to give recognition for the work they do, etc.? Or is it aimed at a major change of the system? Is it aimed at overthrowing capitalism in a way?

Selma:
It aimes, first of all, at improving women’s situation, if they fight for it. It will not change anything if women don’t fight to have a wage. But in fact it aimes to show that women have been fighting for a wage. It aimes to give a name to all kinds of struggle that women have been engaged in: for welfare, for services, for pay equity, so that their hosework does not indentify them as the people who get lower wages, which is true now. It aimes at women coming together about what they have in common in the way of work and what they have in common in the way of struggle, which is often individual women struggling in individual homes or individual families. Wages for housework says that this struggle that you are engaged in, she also is doing this work, she’s also trying to refuse some of it and get it acknoledged.

Once it aimes at making the struggle visible and bringing the women together, it aimes at changing the world. Because once you say that the work we as women are doing is crucial to the society, is crucial to humanity’s survival, is crucial for creating the workforce, and therefore is crucial to the economy, you are also saying that the concentration on industry and on profit making is absolutely not what we want in the society. The Global Women Strike, which we coordinate, sums it up by saying: invest in caring not in killing. So it’s not either it changes women’s situation, or it changes the world. You cannot change the world overnight. It’s not the way our lives are, that’s not the way our organization develops. As you fight to improve your situation, you are building a movement for a change. And when women are consered, it’s the most basic change. It’s the change in the way we relate, and it’s the change in the way we reproduce ourselves as the human race. Women are central to that.

K: What are some of the arguments that you use, why housework should be paid?

Selma: Because it isn’t. Fundamentally, housework should be paid because it’s work, it’s important work. Because if we don’t have the money it makes us financially dependent, it makes the women very weak . Because if we are not able to refuse the employers, the whole society is expecting us to be in some way or another financially dependent on others, first of all men, but sometimes also our families. Therefore we get a much lower rate of pay.

Not having money means that we are vulnerable to all kinds of injustices. You know, men are expecting us to be at their service and we do that including in bed, including on the street, including demanding, as the feminists so aptly put it all those years ago, that a woman smile… The whole weakness of women is founded on, A, that we do the reproductive work, and B, that it’s unwaged and therefore that this reproductive work that we do is less important. What employers, what capital said, is: when you work for me, I will give you money. That what you are doing at home, you can do it or not do it, we don’t care if your children survive, it’s of no importance to us once we have other workers we can call on if your children die. That’s really quite crucial because if you look at the history of the labor fource, you will see that women got money every time they were short of workers or soldiers. Every time the question of the reproduction of the workforce couldn’t be left to us, they gave us money.
(more…)

Filed under: Queesch Nr. 17 — Tags: , , , — Queesch - 9:43 pm

Trenner

Le Droit au Logement en régression au Luxembourg ?

Se loger est un besoin élémentaire dont la satisfaction relève d’une nécessité vitale qui justifie sa reconnaissance en tant que droit. Mais c’est également un élément qui conditionne l’accès à d’autres droits fondamentaux.

Le Ministère du Logement se vante sur son site Internet d’un Droit au Logement au Luxembourg alors qu’en réalité un véritable Droit au Logement reste un vœu pieu.

Ce droit n’est ni inscrit dans la constitution, ni dans la législation luxembourgeoise. Cependant le Luxembourg reconnaît ce droit dans des traités internationaux, par conséquent, dire que le droit au logement à été reconnu par le Luxembourg et qu’il n’est pas appliqué est exact. Se contenter de cette affirmation rend cependant mal compte des évolutions et des enjeux autour de la qualification juridique d’un droit au logement.

La Déclaration Universelle des Droits de l’Homme de 1948 mentionne le logement dans son article 25 : “Toute personne a droit à un niveau de vie suffisant pour assurer sa santé, son bien-être et ceux de sa famille, notamment pour […] le logement […]” .

Mais il s’agit d’une résolution et elle n’a aucun caractère contraignant

Il existe un ensemble de textes internationaux mentionnant le droit à un logement décent visant des populations spécifiques : les réfugiés (Organisation internationale du travail, 1951), les enfants (Nations Unies, 1959, 1989), les travailleurs âgés ou migrants (Organisation internationale du travail, 1961, 1980, 1990), les minorités (Nations Unies, 1991) etc.

Mais là encore, ces textes souffrent des mêmes ambiguïtés quant à la reconnaissance de leur caractère contraignant par les Etats.

La Charte des droits fondamentaux de l’Union européenne signée à Nice en 2000 n’a pas admis l’inscription d’un droit au logement, mais elle “reconnaît et respecte le droit à une aide sociale et à une aide au logement destinée à une existence digne à tous ceux qui ne disposent pas de ressources suffisantes”.
(more…)

Filed under: Queesch Nr. 17 — Tags: , — Queesch - 9:39 pm

Trenner

Revenu de base!

Selon les recherches de certains politiciens un taux de chômage de 40% est inévitable ce qui a pour conséquence qu’on doit remettre en question la politique d’aujourd’hui au lieu de proposer des solutions d’hier. Un revenu de base inconditonnel serait une méthode (entre autres) et est un des sujets principal dans ce texte ci.

A quoi sert nous un droit au travail quand il n’y en a plus assez pour beaucoup de gens? Et si en extiste, est-il encore humain? Pouvons-nous y développer notre potentiel ou est-ce qu’il est comme disait déjà Albert Einsteint, qu’un “droit au travail” serait un “droit à la maison de réclusion”?

Le revenu de base inconditionnel pour tous

Nous ne vivons plus dans un âge d’autoravitaillement, mais dans un siècle d’économie mondialisée, ou la plupart des gens travail pour les autres. Nous créons ensemble une richesse qui est à la mercie des innovations, d’automatisation et de la productivité qui ne cesse pas d’augementer, à base des trésores naturelles gratuits de notre terre et du travail des gens, Bien entendu, nous pensons encore comme dans le vieux temps. Le développement de consience opportun n’est pas encore arrivé auprès de la majorité des gens. Il est temps de diviser travail et revenu. Un premier pas est le revenu de base inconditionnel qui se charactérise par les points suivants :

Cette référence est un droit pour tout citoyen ! Il y a un contrôle de nécessité ! Ce droit existe individuellement pour tout le monde !

Il n’y a ni des obligations ni des contraintes de travail, ni telles qui sont cachées derrière un revenu trop bas, qui est par exemple au dessous d’une extrémité de pauvreté européenne. Ce-ci pourrait être fixé p.ex. à un certain pourcentage du BIP. Quand la richesse augmente, tout le monde en profite et les cisailles de distribution entre peu de gens énormément riches et beaucoup de gens très pauvres, n’augmente toujours. (L’idée d’argent populaire de cercles libéraux n’y résistera pas, mais demande un contrôle de nécessité, il n’appartient alors pas pour tous et demande dans la plupart du temps seulement le réduction social)

(more…)

Filed under: Queesch Nr. 17 — Tags: , — Queesch - 9:35 pm

Trenner

Grundeinkommen

Recht auf Einkommen statt Recht auf Arbeit !
Was nützt uns ein Recht auf Arbeit, wenn es für viele Menschen keine mehr gibt ? Und wenn es welche gibt, ist sie noch menschengerecht ? Können wir dabei unsere Potentiale entfalten oder ist es so wie schon damals Albert Einstein meinte, dass „ein Recht auf Arbeit“ ein „Recht auf Zuchthaus“ sei.

Das bedingungslose Grundeinkommen für alle
Wir leben nicht mehr in einem Zeitalter von Selbstversorgung, sondern in einem Zeitalter der globalisierten Wirtschaft, wo fast alle Menschen für die Andern arbeiten. Wir erschaffen gemeinsam, auf Grund der kostenlosen Schätze dieser Erde und der Arbeit der Menschen, einen Reichtum, der Dank der Innovationen, der Automatisierung und der Produktivität ständig zunimmt. Allerdings denken wir aber noch wie in alten Zeiten. Der zeitgemäße Bewusstseinssprung lässt bei der Mehrheit auf sich warten. Es ist an der Zeit, Arbeit und Einkommen zu trennen! Ein erster Schritt dazu ist das bedingungslose Grundeinkommen, das folgende Merkmale aufweist (Definitionen zum Vergleich: www.wikipedia.de siehe Grundeinkommen, Bürgergeld, Negative_Einkommenssteuer und Grundsicherung):

  • Der Bezug ist ein Bürgerrecht
  • Es gibt keine Bedürfnisprüfung
  • Das Recht steht jedem individuell zu
  • Es gibt weder Verpflichtung noch Zwang zur Arbeit, auch kein verdeckter, in dem das Grundeinkommen nämlich zu tief angesetzt wird, etwa unterhalb der europäischen Armutsgrenze. Dieses könnte z.B. an einem gewissen Prozentsatz des Bruttoinlandproduktes festgemacht werden. Wächst der Reichtum, profitieren alle davon und die Verteilungsschere nimmt nicht dauernd zu (Bürgergeldsideen aus liberalen Kreisen halten diesem Punkt nicht stand, fordern dazu eine Bedürfnisprüfung, es steht also nicht jedem zu und fördert meistens nur den Sozialabbau)

(more…)

Filed under: Queesch Nr. 17 — Tags: , — Queesch - 9:31 pm

Trenner

Le mouvement contre le CPE

XAVIER, LE PORTE-PAROLE DU MOUVEMENT CONTRE LE CPE, RACONTE SA LUTTE BIEN GAGNÉE

L’instabilisation sociale depuis 2002
Je vais d’abord évoquer le contexte social et politique dans lequel a eu lieu le mouvement contre le CPE Ensuite, puis donner les grandes étapes du déroulement du mouvement et dans un troisième temps essayer d’en tirer les principales leçons politiques. Depuis 2002, on a une droite très dure au pouvoir en France, avec des attaques contre la protection sociale, le droit du travail, les droits démocratiques, les étrangers. Il y a aussi les divisions au sein de la classe dirigeante et au sein du gouvernement, entre Chirac et Sarkozy. Dans ce contexte, après des attaques violentes, une instabilité sociale et politique, il y a eu depuis 2002 et surtout depuis 2003 des luttes importantes des salariés. La grande grève en juin 2003 pour la défense des retraites a impliquée principalement les travailleurs du service public. En 2004 et 2005, grèves dans le secteur privé, offensives victorieuses, notamment sur la question des salaires. Mais, sur les grandes questions et sur les grands mouvements, comme les retraites, la sécurité sociale, le mouvement des ouvriers et des salariés ont connu des défaites.

La situation précaire de la jeunesse
Dans cette situation un peu contradictoire, ce qui risque de tout basculer, c’est la jeunesse. Une jeunesse dont la situation sociale est réellement dégradée. Plus de la moitié des étudiants sont obligés de se salarier pour financer leurs études. D’une certaine manière, l’action contre le CPE et la précarité était une synthèse de quatre mouvements de la jeunesse: le mouvement du travailleurs précaires (notamment chez McDonald, Pizza Hut, la FNAC); le mouvement lycéen l’année dernière qui a revu les blocages des lycées par centaines; une grève dans un tiers des universités en novembre/décembre 2003; et les émeutes de novembre/décembre 2005, dans les quartiers populaires, suite auxquels le gouvernement avait décrété l’état d’urgence.
(more…)

Filed under: Queesch Nr. 17 — Tags: , , — Queesch - 9:27 pm

Trenner
« Newer PostsOlder Posts »