Forward everyone !
And with arms and heart,
word and pen,
dagger and gun,
irony and curse, theft, poisoning and
arson, Lets make…war on society!…
Déjaque
Seid gegrüßt ihr erlebnisorientierten AktivistInnen. In der folgenden Kolumne mit dem zuversichtlichen Namen „Nächtliche Wartung“, sollen Tips und Tricks aufgezeigt werden, welche weltweit Anklang im Bereich der „Ecotage“, bei TierbefreierInnen und sonstigen NachtschwärmerInnen gefunden haben, und mittels cleverem und effektivem Einsatz schon zu so manchem Erfolgserlebnis verholfen haben. Allerdings dienen folgende Beiträge der reinen Dokumentation und sollen auf keinen Fall irgendwelche Leute zu illegalen Taten anspornen.
Sabotage wurde bereits im Laufe der ersten industriellen Revolution konsequent von den Ludditen als Protestmittel gegen die ausbeuterischen Verhältnisse eingesetzt.
Wir sind eine kleine Armee von über 3000,
zum kämpfen zusammengeschweißt.
Und, verdammt, wir werden’s schaffen,
dass des Königs Armee in die Hosen scheißt.
Wenn König und Parlament nicht besser handeln,
Wollen wir England in einen Abfallhaufen verwandeln.
Und wenn die Dinge nicht billiger werden,
dann, verdammt, zünden wir das Parlament an
und machen alles besser auf Erden.
Über ein jahrhundert später haben AktivistInnen aus den Teilbereichsbewegungen der Tiefenökologie (Earth First!), des Antifaschismus, der Anticastorbewegung, Tierrechts und -befreiungsbewegung…, der Anarchoprimitivisten und und und , welche mehr oder minder alle in der Tradition der sozialen Revolte stehen, die Prinzipien der Sabotage übernommen, allerdings mit dem Zusatz dass jegliche Aktionen gewaltfrei sind, dass also keinen menschlichen und nichtmenschlichen Tieren, physisch Leid zugefügt wird. Materieller Schaden war indes erwünscht. Sabotage hat sich indes als besonders erfolgreich in der Tierbefreiung erwiesen. Unter dem Druck vermehrter Aktionen musste so schon manch eine Pelzfarm schließen, bzw. Grünrocke seinen „Mordsspaß“ aufgeben.
In diesem Sinne wünschen euch die Kinder des Generals gute Unterhaltung beim Lesen dieses Auszuges aus der Tierrechtsbewegung, denn wie ihr alle wisst:
„Kein General außer Ludd
Meint es mit den Armen gut“
Das hauptsächliche Ziel von Sabotageaktionen ist es, bestimmte Projekte/Aktivitäten zu stören oder zu verzögern. Ein gutes Hilfsmittel dafür ist eine Rauchbombe. Einige AbenteuerInnenversandhäuser verkaufen verschiedene Modelle. Die üblichsten dieser Rauchbomben sind entweder mit Reißzündern versehen oder müssen per Hand angezündet werden. (Ideal sind hier natürlich Rauchgranaten wie wir sie aus der Army kennen) Mit ein bisschen Phantasie bieten sie eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten gegen diejenigen Leute, die die Erde aus Profitgier oder Spaß zerstören.
Obwohl ihr Rauchbomben auch selbst basteln könnt, raten wir davon ab: a) sie könnten nicht funktionieren
b) wenn ihr was falsch macht, könnt ihr euch dabei selbst in die Luft jagen.
Am effektivsten sind diese Rauchbomben, wenn sie bei Hinterhalten eingesetzt werden. Das hat auch den Vorteil dass ihr über alle Berge seid, wenn die Dinger losgehen.
BEISPIEL: Rauchgranaten mit Reißzündern könnten beispielsweise unter einem Bagger angebracht werden. Eine Schnur, die an der Schaufel des Baggers und dem Reißzünder der Rauchbombe befestigt ist, wird für jede Menge Konfusion und Chaos sorgen, wenn der Bagger in Betrieb genommen wird.
Die Rauchbomben solltet ihr allerdings niemals bestellen, denn ihr wisst nie ob der/die VerkäuferIn euren Namen speichern bzw. weitergeben wird. Viele Kaufhäuser und Pelzläden sind mit Rauchdetektoren und Sprinkleranlagen ausgestattet. Eine kleine Rauchbombe wird Schäden in enormer Höhe anrichten…
Bis auf ein Nächstes die Kinder Ned Ludd’s
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