Hallo lieber Leser, vor dir liegt die Queesch N2.

Diese Ausgabe ist dem Thema Utopie gewidmet. An sich schon fast utopisch diesen Begriff konsensual definieren zu wollen, der Grund weshalb ich dies hier auch gar nicht erst versuchen werde. In den folgenden Beiträgen werden Ideen, Projekte und Erfahrungen dargestellt die sich jeweils an dem Begriff Utopie reiben und dementsprechend zum Ziel haben verschiedene persönliche und kollektive Utopie zu vermitteln.

Utopie, der Gedanke anders zu leben.

Wahrscheinlich einer der Hauptgedanken denen LIFE seine Entstehung verdankt und der mich seit ich anfing bei Life mitzuwirken stark geprägt hat.

Die Inspiration des anderen Wegs, hat Organisationen wie Act4Life, den Infoladen hervorgebracht, Mensch dazu verleitet ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und wahrscheinlich auch dazu beigetragen daß die Kultur der Wohngemeinschaften sich auch in Luxemburg langsam aber sicher Fuß fasst. Einige Beiträge werden diese konkreten Beispiele vertiefen und natürlich kannst du lieber Leser auch weitergehende Reflektionen, Beispiele und Denkanstöße auf den folgenden Seiten finden.

Utopie, wieso?

Ist unsere Welt noch zu retten oder müssen wir sie überhaupt retten?

Ist unsere oft beschworene profitorientierte Gesellschaft der Idividualisten am Ende oder durchschreitet sie gerade ein vorübergehendes Tal der Depression? Fügen wir uns dem von der Allgemeinheit beschriebenen Weg des Mitmaches so dürfte es wohl nicht gelingen, Nachhaltigkeit einen gebührenden Platz in unserem Handeln zu schaffen und zukünftigen Generationen etwas von den Schönheiten des Planeten Erde übrigzulassen.

Die damit zusammenhängende Entfremdung von Mensch und Natur hat nicht nur fatale ökologische Konsequenzen, sondern beraubt auch die Menschheit ihres geistigen Reichttums, welcher durch materielles Besitztum ersetzt wird.

Nicht wenige fristen ihr Darsein eingepferscht in kleinen Mietwohnungen vom Leistungsduck blockiert und gestatten ihren isolierten Seelen nicht die Phantasie und den Mut von einer anderen Welt zu träumen, ja sie zu fordern.

Ich denke, dass es nicht unbedingt notwendig ist ein komplex-detailliertes Bild solch einer Gesellschaft zu haben, bevor wir uns von der Stelle bewegen können, ohne dass dies aber in blinden Aktionismus verlaufen soll. Das Bild einer anderen Welt sollte keine intellektuelle Kraftanstrenung voraussetzen, nur menschliche Vorstellungskraft wird benötigt um den Lauf der Dinge beeinflussen zu können.

Zusammen leben und Freundschaft teilen, Menschen lieben, Umwelt achten sind allzu praktische Ansätze, für jeden auch in seiner kleinen Welt umsetzbare Schritte, eine eigene Utopie zu schaffen.

Es geht nicht darum alle Menschen nach einem Muster zu formen, weiter Kategorien von „richtig und falsch“ zu fördern, sondern den eigenständigen Gedanken freien Lauf zu lassen ohne andere einzuschränken. Am vorläufigen Höhepunkt des „Ich-Wesens“ wird uns erklärt kollektives Handeln lohne sich nicht und so sollt die Idee des solidarischen Zusammenlebens zu Grabe getragen werden. Doch in einer Welt in der es mehr Möglichkeiten gibt denn je ist immer noch alles möglich.

Der Weg ist das Ziel

Da die Gefahr besteht, dass Mensch nach jahrelanger Arbeit im „alternativen“ Bereich wahrscheinlich irgendwann mangels sichtbarer Veränderungen frustriert oder von der Macht besessen die Handschuhe an den Nagel hängt, ist es wichtig sich realisierbare Etappenziele zu setzen und den Zeitraum des menschlichen Leben in Bezug auf gesellschaftliche verÄnderungen nicht zu überschätzen.

Deshalb wollen wir nicht wohlklingende Reden über große Veränderungen halten, andere bevormunden, sondern selbstbestimmt leben und zeigen, dass mensch das Leben lieben kann und und er Traum des respektvollen friedlichen Jetzt noch nicht ausgeträumt ist

Utopie selbst leben, ein Weg mich glücklich machen kann“ ist eine Erkenntnis die sich langsam in meinem Kopf durchsetzt und mir jedesmal ein lächeln übers Gesicht huschen lässt wenn ich dran denke.

Wie steht es eigentlich mit deiner Utopie?

Vielleicht können den Weg ja gemeinsam beschreiten, lass es uns wissen und nun viel Spaß beim lesen.

Pol

post scriptum

Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weitem, endlosen Meer.

Anton Saint-Expory

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 2 — Queesch - October 8, 2002 2:53 pm

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LIFE – die ecoCreActive Plattform

ist ein Zusammenschluss von Menschen, meist Jugendlichen, die sich für ihre Umwelt, Kreativität und Freundschaft einsetzen.

Die Plattform an sich will Aktivismus im Allgemeinen unterstützen und ermöglichen. Von der Plattform und den einzelnen Menschen und/oder Arbeitsgruppen gehen Aktionen, Projekte und Initiativen aus, die westliche Konsumgesellschaft in Frage stellen und auf deren soziale und ökologische Konsequenzen hinweisen. Wir wollen aber nicht nur kritisieren sondern auch Alternativen entwicklen und möglichst leben und konkret umsetzen.

Kasten:

Es war einmal …und ist jetzt LIFE

LIFE ist als Jugendinitiative des Mouvement Ecologique (Friends of the Earth Luxemburg), der seit 1968 besteht und vor allem Arbeit im umweltpolitischen Bereich leistet, entstanden. « Jeunes et Environnement » die damalige Jugendgruppe des Mouvement Ecologique hat sich im Juni 1999, nach dem „LIFE Project, Nature and Culture“ neu definiert. Während dem „LIFE Project“ haben wir in 10 Workshop zu Umwelt- und Kulturthemen Workshops organisiert und am letzten Tag in einer Veranstaltung und Infoständen die Resultate vorgestellt. Die Atmosphäre die wir mit den 50 TeilnehmerInnen in der Kulturfabrik aufgebaut haben hat uns und die TeilnehmerInnen motiviert weiterzumachen. So enstand « LIFE – die ecoCreActive Plattform », deren Ziel es ist, Aktivismus, Freundschaft, Kreativität und Umweltbewusstsein zu fördern. Idee einer „Plattform“ ist es die nötigen Ressourcen zur Verfügung zu haben damit Jugendliche, autonom in Gruppen, selbst Projekte verwirklichen können. Diese Idee einer offeneren Struktur und auch das Interesse an Themen die über reine Umweltthemen herausgehen haben im Oktober 2001 dazu geführt, dass bei LIFE aktive Jugendliche die „LIFE asbl.“ als Trägerverein für die Plattform gegründet haben und somit nicht mehr als Jugendiniative beim Mouvement Ecologique aktiv sind. Sein Büro hat LIFE im Jugendressourcezentrum in Schifflingen (Infos auf Seite 14).

Kasten:

Die Idee der Plattform am Beispiel der Friedensbewegung

Im Herbst 2001, als der Afghanistankrieg drohte waren viele Menschen dagegen. Bei LIFE waren wir jedoch so mit uns selbst und bisherigen Projekten beschäftigt, dass wir gesagt haben, dass wir und nicht „um alles kümmern können“. Dann ist die Initiative jedoch von Jugendlichen gekommen, die LIFE durch die Wette kennengelernt haben und im Lycée R. Schumann im Wettteam waren. Sie haben uns kontaktiert, weil sie etwas machen wollten und wir wussten wie sie es handhaben können. Schlussendlich haben wir dann mit ihnen zusammen eine erste kleine Demo organisiert auf der bereits 100 Menschen, hauptsächlich Jugendliche waren. Auf dieser Demo wurde zu einer Versammlung aufgerufen auf der sich die Friedensbewegung neu geformt hat. Hier enstand die Friddensinitiative und die Jugend fir Fridden a Gerechtegkeet. LIFE und eher noch die Menschen bei LIFE unterstützen die Friedensbewegung wie es nur geht, doch muss LIFE dafür nicht gross mit seinem Namen überall stehen. Und das Ziel wurde erreicht: Menschen ermöglichen aktiv zu werden und so etwas für eine freundlichere, also friedlichere Welt zu machen.

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nach een kasten oder soss eppes fir dass et net chronologesch am text ass:

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Waat mësst du dann esou“Die Frage wird wohl immer gestellt um einen besser kennezulernen…deshalb hier einen kleinen Überblick über das was LIFE macht und/oder gemacht hat:

d’Wett-The Bet

Wolltest du nicht acuh schon immer mal mit Juncker wetten? Wir haben es gemacht…und leider verloren. Wir haben gewettet, dass wir in 8 Monaten 8% CO2 sparen anstatt den 8 Jahren die, die EU dafür benötigt. Europaweit haben wir sie jedoch gewonnen und auch in Luxemburg war die Kampagne ein Erfolg, denn sie hat bewiesen, dass viele Jugendliche aktiv werden, wenn die Bedingungen stimmen. www.wett.infoladen.lu

Infoladen „Schréibs“ – Queesch – infoladen.lu

Zusammen mit anderen Gruppen und Menschen haben wir uns stark dafür engagiert, dass eine Infoladen, in einer ersten Zeit der Raum in der KUFA und jetzt auch alternative Medien wie die Queesch und www.infoladen.lu enstehen.

Critical Mass

Seit 2000 beteiligen wir uns aktiv an der monatlichen Critical Mass – der alternativen Fahrradtour um auf die miserable Verkehrssituation in Luxemburg aufmerksam zu machen. www.carfree.infoladen.lu

Initiativ fiir eng tolerant Cannabispolitik an eng éierlech Suchtpräventioun

Die Initiative für eine tolerante Cannabispolitik ist dabei alle Organisationen und Parteien anzuschreiben um mit diesen einzeln über ehrliche Suchtprävention und die aktuelle Drogenpolitik Luxemburgs zu diskutieren.

Bisherige Treffen mit der Jeunesse Socialistes und den „Jonk Gréng“ waren sehr positiv. Wir planen wieder eine Aktion am 3. Mai dem Internationalen Cannabistag zu machen wie dies schon letztes Jahr in Form einer Flugblattaktion der Fall war.

Die Queesch 01 die sich haupsächlich mit Cannabis und unserer Initiative beschäftigt ist weiterhin zu haben. www.act4cannabis.lu

www.lifeproject.lu

Aktuelles: Waat leeft dann elo?

Momentan macht Pol eine Freiwilligendienst bei LIFE und Gary hilft ihm dabei und kümmert sich um die Verwaltung des Trägervereins. Aktuelle Projekte sind die Friedensbewegung, die Initiative fir eng éierlech Suchtpräventioun, das Natur-Projekt und die Vernetzung sowie damit zusammenhängend eine Tour durch Schulen und Jugendhäuser. Um diese Projekte so richtig mit Leben zu füllen ist dein Engagement mehr als gefragt, denn Pol und Gary gehen in der Bürokratie unter….

Wir planen gerade eine Tour durch die Schulen und Jugendhäuser des Landes… Hier wollen wir über Themen informieren die in der Schule oft zu kurz kommen, die aber enorm wichtig sind, um die Welt mit ihren Problemen wie Umweltkatastrophen, Krieg und Hunger zu verstehen. Wir wollen zeigen, dass jedeR Einzelne mehr als „Bürger“ und „Konsument“ ist und das „wählen“ sich nicht nur auf die Wahl zwischen Parteien und Produkten beschränkt. Als Menschen haben wir mehr Möglichkeiten und diese Macht gilt es auszuschöpfen!

Eines der Ziele dieser Tour ist es auch, ein landesweites Netzwerk von Schülergruppen aufzubauen, ähnlich wie bei der Wette, konkret mit Problemen in der Schule befassen. Energie sparen, Dosenautomaten aus der Schule loswerden, fair gehandelte Schokolade und andere Lebensmittel in den Kantinen einführen,… Die Tour soll mit seinem Solarmobil und seinem Informationsmaterial für die konkreten Aktivitäten sorgen und so können z.B. solargepowerte Konzerte mit Schülerbands organisiert werden und zusammen mit Organisationen wollen wir Workshops und Diskussionsrunden organisieren. Dieses Netzwerk kann dann aber auch zusammen z.B Demos oder andere öffentliche Aktionen organisieren. Einen ersten Schritt Richtung Vernetzung war das Jugendtreffen im Dezember. Hier waren zu Spitzenzeiten 20 Jugendliche, konstant mindestens 12 aktive und/oder interessierte Jugendliche von LIFE, der Jugend fir Fridden a Gerechtegkeet oder ohne „Gruppenzugehörigkeit“ um an Projekten für mehr Umwelt, Kreativität, Fridden und Gerechtigkeit zu arbeiten. Auf dem Treffen haben wir auch entschieden, dass wir so ein Treffen in jeden Ferien wiederholen wollen und dies somit auch Jugendlichen, die während der Schulzeit nicht soviel Zeit haben, die Möglichkeit zu geben sich einzubringen. Das nächste Treffen ist vom 3.-5. April 2003. Du kannst dir das Datum also bereits freihalten und mehr Infos bei uns anfragen!

Falls du in irgendeiner Schule, einem Jugendhaus oder in einer Jugendorganisation bist (oder auch nicht) und du dich gerne für verschiedene Sachen einsetzen möchtest kannst du dich bei uns melden oder dich auf www.lifeproject.lu am Laufenden halten…

Fürs Frühjahr wollen wir eine Reihe von Aktivitäten organisieren um der Natur wieder näher zu kommen und aus diesen Erfahrungen, durch Spaziergänge, Naturphotographie und Besichtigungen von interessanten Projekte wie Kräutergarten usw. wollen wir eine Broschüre und Ausstellung zusammenstellen um das Erlebte auch anderen Jugendlichen näher zu bringen.

No Action – No Future !

$ Finanzierung $: LIFE finanziert sein Aktivitäten hauptsächlich aus staatlichen und europäischen Geldern. Laufende Kosten werden dadurch aber nicht genügend gdeckt und wir wollen auch nicht von diesen geldern abhängig sind. Deshalb sind wir auf Deine Unterstützung durch Spenden angewiesen. Spenden können auf das CCPL IBAN LU09 1111 19514881 0000 der LIFE asbl. überwiesen. Wenn im Vermerk ein konkretes Projekt benannt wird, wird das Geld auch nur zu diesem Zweck verwendet.

Infos und Kontakt: LIFE, 53, Ellergronn, L-3811 Schifflingen, Tel.: 26 53 28 95, Fax: 26 53 28 96, e-mail: life@lifeproject.lu, www.lifeproject.lu

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 2 — Queesch - 2:51 pm

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News & Dates

News

Armée occupé par des jeunes…

20 Jeunes ont occupé, pour quelques heures, le 7.11.02 le Pavillon de l´Armée luxembourgoise sur la Foire de l´Etudiant.. Par cette action la Jeunesse pour la Paix et la Justice a voulu marquer son opposition au racolage militariste que l’armée tente d’effectuer auprès des jeunes. Dans sa propagande, l’armée se présente comme une force de paix bienveillante mais la réalité est très différente. Sous le couvert d’actions «humanitaires», les armées occidentales interviennent en réalité pour défendre des intérêts économiques ou stratégiques qui n’ont rien à voir avec les intérêts vitaux des populations locales. Le budget de l’aide au développement est pour la première fois cette année surpassé par celui de l’armée luxembourgeoise.

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Cannabis-Infoheft

Vor einem Jahr veröffentlichte der “Verein für Drogenpolitik e.V.” (VfD) ein

Informationsheft über Cannabis. Es wurde an alle Abgeordneten des

Bundestages, an Richter, Polizeipräsidenten, Landräte und an Journalisten

verteilt.

Eine zweite, überarbeitete Auflage dieser informativen Broschüre – die sich

vorzüglich für Infostände eignet – liegt jetzt zum Downloaden vor.

Weitergabe und Verbreitung sind ausdrücklich erwünscht.

Cannabisreform in Deutschland – Argumente und Fakten

http://www.cannabislegal.de/infoheft/ci2.htm

http://www.cannabislegal.de/dateien/ci2.doc

http://www.cannabislegal.de/dateien/ci2.pdf

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Wir ziehen um ! ! !
Von der Infostiffchen zur Infostuff

Dem Infoladen-Kollektiv wird die Möglichkeit gegeben einen grösseren Raum
innerhalb der KuFa zu beziehen. Der Saal, welcher sich seitlich des
KuFa-Verwaltungsgebäudes befindet und in dem früher Pferde und Kühe
getränkt und gefüttert wurden, später mit Kindern Theater gespielt wurde,
wird uns in Kürze übergeben werden und es ist dann an uns diesen Raum so
zu gestalten wie wir wollen. Es wäre toll wenn viele von euch beim Umzug,
der voraussichtlich in den Karnevalsferien abläuft, helfen würden. Wir
brauchen allerdings nicht nur Packesel um die ganzen Bücher und etliches
an Mobiliar in den neuen Raum zu befördern sondern eben auch Leute die
gerne Wände bemalen, dekorieren und das ganze Teil einfach gemütlich
einrichten möchten. Unserem Motto treu, soll auch dieser neue
selbstverwaltete Freiraum das werden, was wir alle daraus machen ! Packt
also schon mal euer Malzeug ein und kommt in der zukünftigen Infostuff auf
dem Gelände der Escher KuFa vorbei. Wann’s genau losgeht erfahrt ihr
über’s Internet (www.infoladen.lu). Und wie es sich gehört, werden wir
natürlich die neue Infostuff mit einer kleinen fetten Party
einweihen.Watch out for flyers ! Unsere Events (Infoabende, Vökü,
Filmabende, …) finden nach dem Umzug wieder wie üblich statt.

URGENT & AKTUELL: Einbruch im Infoladen

Um den 18. Januar wurde ein Fenster der Infostiffchen eingeschlagen und aufgestossen. Es hat nicht nach mehr ausgesehen, doch dann stellt sich heraus dass sämtliches Geld aus der Hauptkasse verschwunden ist. Das waren schätzungsweise 100-200 EURO, was den finanzschwachen Infoladen krass trifft. Bitte helfe uns indem du uns Spenden auf unser Konto überweist: Infoladen „Schréibs“ asbl, CCPL IBAN LU24 1111 19489825 0000. Du kannst uns aber auch helfen indem du die Queesch oder T-shirts kauft oder sogar weiterverkaufst, hierzu mehr Details ganz hinten in der Zeitschrift. Please help!

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Die nächste Queesch: Musik & Gesellschaft bereits im April!

Bereits für diese Queesch war eine CD mit 6 Liedern von luxemburgischen Bands wie Actarus, Petrograd, Kitshikers, Balboa, Def Dump und Chief Marts sowie einer digitalen Queesch und der Vorstellung von Organisationen vorgesehen. Dies wurde leider so kurzfristig nichts, so dass die nächste Queesch durch die Zusammenarbeit mit Schalltot und Youthmedia zum Thema Musik, und was Musik als Kunst mit Gesellschaftsfragen zu tun hat, samt der CD herauskommt. Bist du interessiert mitzumachen? Artikel, Photos,..usw. beizusteuern? Dann melde dich bitte, queesch@infoladen oder 26 54 05 23.

Dates

In den Karnevalsferien, also vom 16.2.-22.2.2003 wird der Infoladen umziehen und somit die Möglichkeit haben einen grösseren Raum zu bekommen uns zu gestalten. Dafür sind kreative Kräfte mehr als willkommen um uns bei dieser aufregenden Mission zu helfen. Mehr Infos unter News und in der Infostiffchen: schreibs@infoladen.lu und Telefon: 26552456 oder 26540523

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Am 9. März wird es in Brüssel eine Lichterkette um das Europaparlament geben, um die EU daran zu erinnern, daß die chinesiche Regierung weiterhin die Menschen in Tibet unterdrückt. Vielleicht fahren ein paar Menschen aus Luxemburg mit dem Zug dorthin. Kontakt: life@lifeproject.lu tel.: 26532895

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Vom 13. – 16. März sind europaweite Aktionstage gegen den GATS ( General Agreement of Trade in Services ). Der GATS-Vertrag ist die Fortsetzung des MAI, der durch Demonstrationen in Seattle 1999 verhindert wurde. Die EU Länder, die selbst den GATS vorantreiben (da dieser die Möglichkeit bietet, Entwicklungländer noch effektiver auszubeuten), legen der WTO am 30. März ihre Offerten zur Liberalisierung ihrer eigenen Dienstleistungen an.

Hierzu gehören sowohl das Schulsystem und das Gesundheitssystem aber auch Sektoren wie Energie, Wasser und Transport. Die Verhandlungen werden hinter verschlossenen Türen geführt und nicht einmal die Parlamentarier der betroffenen Länder haben Zugang zu den Informationen. Aufklärung & Aktionen über dieses Thema sind notwendig und dringend. Information: www.gatswatch.org

Kontakt : life@lifeproject.lu tel.: 26532895

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Nach dem schönen Erfolg des letzten Seminars findet das nächste „Jugendtreffen – People of the same sun meeting“ vom 4. – 6. April 2003 statt. Dieses Treffen spricht alle friedensliebende, kreative, ökologische junge Menschen an, die sich für eine andere Welt einsetzen, oder sich einfach informieren und mitdiskutieren wollen.

Anmelden und/oder mitorganisieren: life@lifeproject.lu tel.: 26532895

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Am 3. Mai ist internationaler Cannabistag. 2002 hat die Initiative für eine tolerante Cannabispolitik und ehrliche Suchtprävention mehrere tausend Flugblätter verteilt.

Was unternehmen wir dieses Jahr? Deine Ideen sind gefragt.

www.act4cannabis.lu initiativ@act4cannabis.lu tel.: 26532895

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International :

Der G8 Gipfel findet dieses Jahr vom 1.-3. Juli in Evian statt. Die Stadt Evian wird während dieser Zeit „Zone interdite“ sein. Es ist allerdings ein großer Gegengipfel geplant, an dem sich wahrscheinlich auch das FORUM SOCIAL LUXEMBOURGEOIS beteiligen wird.

Die Regierungschefs der G8-Staaten sind verantwortlich für die Ausplünderung der Welt durch die Multis und Großbanken, für die zunehmende Umweltzerstörung und für die wachsende Kluft zwischen dem Reichtum einiger Weniger und der Verschärfung von Armut, Hunger und Elend für viele in allen Ländern der Erde. Der G8 hat keine demokratische Legimität, so stop it.

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Im Sommer wollen wir vom 10. – 17. Juli 2003 ein kleines alternatives Camp in Luxemburg organisieren. Dieses Camp spricht alle friedensliebende, kreative, ökologische junge Menschen an, die sich für eine andere Welt einsetzen, oder sich einfach informieren und mitdiskutieren wollen.

Anmelden und/oder mitorganisieren: life@lifeproject.lu tel.: 26532895

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Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 2 — Queesch - 2:48 pm

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This is not a love song

Ein Exkurs zu Nation, Israel, Palästina und unseren linken GenossInnen

Im folgenden behandeln wir nun ein in die Mode gekommenes Thema. Leider ist es auch aktuell. Der folgende Text wurde in leicht gekürzter Form bereits in der woxx vom 13/12/02 veröffentlicht. Wir würden uns über Reaktionen und Diskussionen freuen.

Der Text beginnt mit dem theoretischen Hintergrundes des Konzeptes „Nation“, untersucht danach dessen Verbreitung in der Linken und setzt dies schlussendlich in Relation zu der heutigen Debatte um die Nahostsolidarität.

a) Nationen und Nationalismus

Der Nationalismus ist ein Produkt des 19 Jahrhunderts. Zuvor bezeichnete der begriff ”Nation” einfach nur ein bestimmtes Territorium in Abgrenzung zu einem anderen. So schrieben die Enzyklopädisten noch 1765 über die Nation : ”Une quantité considérable de peuples qui habite une certaine étendue de pays, renfermée dans de certaines limites, qui obéit au même gouvernement.”i In diesem Verständnis ist Nation nur ein Begriff zur Umschreibung, nicht mehr als ein Hilfsmittel zur Gliederung politischer Landkarten.

Mit der französischen und der amerikanischen Revolution wird der Begriff der Nation ideologisch aufgeladen, wird zum Prinzip moderner Herrschaft. Früher war es der absolute Monarch, der in seiner Person Staat und Gott war. Jetzt wurde die souveräne Nation und ihr ”Wille” zum neuen Paradigma für Staat, Gesetz und Regierung. Nation als politische Willensgemeinschaft. Nation ist hier übergeordnetes ”Wir”, das die Legitimationsgrundlage des Staates und der Demokratie bildet. Etwas reaktionärer dachte mensch in Deutschland, wo Nation nicht entlang solcher aufklärerischer Linien definiert wurde. Im politisch total zersplitterten Deutschland herrschte das Konzept der ”Kulturnation” vor, das vor allem einige Eliten ins Leben gerufen hatten und demnach ”Volkstum” und Kultur die konstituierenden Merkmale von Nation sind. Wie wir wissen, dauerte es bis 1871, daß Deutschland in Folge der preußischen Bestrebungen auch politisch als Nation entstand. In der heute verbreiteten Konzeption des Nationalstaates werden die völkischen und politisch-organisatorischen Ebenen übereinandergelegt. Die Trennung zwischen Kultur- und (angeblich fortschrittlicher) Willensnation und weitere Feinheiten des Nationenkonzeptes und Begriffes sind an dieser Stelle aber nicht weiter relevant. Grundlegend wird immer die gleiche Funktion erfüllt, nämlich eine physisch nicht vorhandene Gemeinschaftlichkeit zu imaginieren, entlang tatsächlicher oder vermeintlicher Linien, sei dies nun Sprache, Religion, genetische Merkmale usw…

Nationalismus ist also keineswegs ein ”Erwachen” oder „Wachsen“ von Nationen: mensch erfindet Nationen, wo es sie vorher nicht gab. Nation ist keineswegs etwas naturwüchsiges oder zwangsläufiges, sondern wird hergestellt. Die moderne Nation ist so einerseits ein Produkt der Aufklärung, und andererseits selbst letztlich nur etwas methaphyisch-Imaginäres. In ”Die Erfindung der Nation” vergleicht Benedict Anderson am Beispiel der Ehrenmäler für ”unbekannte Soldaten” Nation und Religion : ”So entleert von bestimmbaren menschlichen Überresten oder unsterblichen Seelen diese Gräber auch sind, so übervoll sind sie von gespenstischen nationalen Vorstellungen.ii Nation wird zum säkularisierten Mythos, der die ”Volksgemeinschaft” auch ohne Gott zusammenschweißt und aufwertet, und ist als solches darauf angewiesen, sich beständig zu zelebrieren (zu keinem anderen Zweck dient hierzulande etwa die Monarchie) , und durch normierende Institutionen wie Familie, Schule, Militär usw. in die Köpfe der Menschen einzuprägen und als soziale Tatsache zu reproduzieren. Dies ist soweit alles keine neue Erkenntnis. Doch haben seltsamerweise selbst prominente soziale Denker und Politiker über den hypothetischen positiven Eigenschaften der Nation ihren zutiefst autoritären und repressiven Grundcharakter übersehen bez. mitgetragen. Denn die Nation ist nicht nur durch einzelne ihre Akte (Krieg, Überwachung usw.) autoritär und repressiv, sondern dieser Charakter ist in ihr selber angelegt. Denn Kennedy hatte hatte in diesem Sinne ganz recht mit seinem Spruch „frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern frage, was Du für Dein Land tun kannst” : kein Mensch braucht zu seinem Glück Nation und Vaterland, aber die Nation braucht, um zu existieren, Menschen die sich ihr Untertan machen . Und nicht zuletzt ist die Nation als kollektive (Zwangs)Identität eines ”Volkes” auch immer ein Exklusionsprojekt. Eingrenzung ist immer auch Ausgrenzung, und im Falle der Nation eine sehr gefährliche. Was mit gespenstischen nationalen Vorstellungen in Heldengräbern angefangen hat, endete nur zu oft mit sehr physischen Leichenhaufen in Massengräbern.

b) Die Internationale erkämpft das Menschenrecht …

Nach all dieser Kritik stellt sich die Frage, wie brauchbar Nationalstaatskonzeptionen heutzutage noch sind im Hinblick auf Emanzipation und Freiheit, und wie die Linke dazu denkt. Zur Position der Linken wollen wir zuerst zwei Beispiele aus der Geschichte geben:

In der marxistischen Lehre wird der Nationalstaat zuerst mal positiv gesehen. Lenin schreibt 1914 in ”Über das Recht der Nationen auf Selbstbestimmung” iii, daß ein Staat von ”bunter nationaler Zusammensetzung” etwas ”Rückständiges” sei, und dem Normalzustand der Moderne zuwiderläuft. Nationalstaaten sind für ihn zwar nicht toll, aber ok, weil normales Stadium auf dem Weg zum Kommunismus. Der Weg zum Kommunismus verläuft im Marxismus bekanntlich entlang ökonomischer Linien, den Nationalstaat an sich anzugreifen verschwenden die meisten MarxistInnen recht wenig Platz.

In der auf Lenins Analyse vom ”Imperialismus als höchsten Stadium des Kapitalismus” aufbauenden Theorie des revolutionären Antiimperialismus wird Nationalismus im 20sten Jahrhundert erneut aufgewertet. Diese Theorie, die bis Anfang der 90er in verschiedenen Versionen auch zB. von der RAF und den sog. Internationalisten in der Tradition zB. Che Guevaras vertreten wurde, ist Nationalismus in der dritten Welt insofern revolutionär als er sich als ”nationaler Befreiungskampf” gegen den Imperialismus richtet, und damit einen Bruch im globalen Kapitalismus bewirkt bez. vertieft. Die Befreiungskriege der dritten Welt fungieren hier gewissermaßen als Brennpunkt des globalen antikapitalistischen Kampfes, die Befreiungsbewegungen sind entsprechend schnell als revolutionäres Subjekt ausgemacht. So schrieb die RAF 1972 eine Lobeshymne auf die Geiselnahme israelischer Sportler durch ein palästinensisches Kommando, dem darin eine besonders hohe “Sensibilität für historische und politische Zusammenhänge” bescheinigt wurde, während Israel vorgeworfen wird, in direkter Kontinuität mit dem NS-Regime zu stehen, und schlussendlich die deutsche Linke aufgefordert wird an dieser Aktion ihre “politische Identität” iv wiederzufinden. Auch, wenn wir diesen temporären geistigen Totalschaden der RAF mal beiseite lassen , erscheint ganz allgemein die Begeisterung, mit der zB. die FNL in Vietnam oder eben die PLO in Palästina unterstützt wurde, heute blauäugig und kurzsichtig. Über Nationalismus hat sich niemand Gedanken gemacht, er hatte ja vermeintlich seine objektiv emanzipatorische historische Rolle und sein hässlicher Nachgeschmack wurde durch ein paar mehr oder weniger platte Internationalismusphrasen übertüncht. Das soll niemandem unbedingt zum Vorwurf gemacht werden, denn damals erschien ein solches Verständnis von ”gutem” antiimperialistischen und ”bösem” imperialistischen Nationalismus wahrscheinlich vielen sehr plausibel.

Anhand dieser Beispiele läßt sich das linke Dilemma von Heute erkennen. Einerseits eine internationalistische Theorie und andererseits die Tatsache, daß , wie Anderson es schildert, ”sich seit dem zweiten Weltkrieg jede erfolgreiche Revolution in nationalen Begriffen definiert – und sich damit gleichzeitig fest in einem sozialen und territorialen Raum verankert hat, der ein Erbe der vorrevolutionären Vergangenheit ist”

Die taktische Liebäugelei mit dem Nationalstaat hat der Linken indes kaum etwas gebracht. Von vielen ”nationalen Befreiungsbewegungen” ist nur die Nation bez., der Nationalismus übrig, und die Befreiung auf der Strecke geblieben. Das haben zB, PKK, IRA, FNL und auch PLO alle gemeinsam, so verschieden ihr sonstiger Werdegang auch war. Nationen und Nationalismus sind organisatorische und ideologische Elemente der Herrschenden und von rechtsreaktionären Kräften, und als solche eine vergiftete Hoffnung für Linke. Auch die modische Rede von der Globalisierung macht aus dem Nationalstaat und dem ethnisch verstandenen ”Volk” noch keinen linken Bezugspunkt. Widersprüche und Unterdrückung lassen sich nicht auf Beziehungen zwischen ”Völkern” oder Nationalstaaten hochrechnen. Nation und Volk, trotzdem oder gerade weil sie die direkte Lebenswelt vieler Individuen prägen, bleiben ein fragwürdiges Konstrukt, das subsumiert und kontrolliert, andere ausschließt, und als oft reaktionäres Identifikationsprojekt dient. Die Rede vom ”Selbstbestimmungsrecht der Nationen” bez. der ”Völker” , die manche Linke pflegen, bleibt so auch zu Zeiten von Imperialismus (oder Modewort heute : Empire) und ”Globalisierung” letztenendes nichts anderes als eine erneute Verneinung des Selbstbestimmungsrechts der Individuen.

c) Papa, zeig mir jemanden zum solidarisieren !

Und hier kommen wir wieder bei unserer initialen Thematik, Israel und Palästina und die Linke.

1) Israel : Der Staat Israel ist verstrickt im Widerspruch zwischen einerseits dem berechtigten Gedanken, daß nach Auschwitz, und solange die Welt unter dem Paradigma des Nationalismus lebt, ein eigener Staat notwendig ist um existieren zu können, und der Tatsache andererseits, daß Nationalstaatsbildung, insbesondere in der Art wie sie geschah, so nicht ihren Zweck , nämlich Schutz und Sicherheit für Juden zu gewährleisten, erfüllen kann und konnte. Wie Hannah Arendt schreibt, der ”Gedanke, daß ein Volk ohne Land ein Land ohne Volk braucht, nahm die Köpfe der zionistischen Führer derart in Beschlag, daß sie schlicht die einheimische Bevölkerung übersahen” v. Oder, wie es einer der Gründungsväter Israels selbst etwas weniger euphemistisch ausdrückte, daß das Schicksal von ”einigen hunderttausend Negern” eine ”bedeutungslose Angelegenheit” sei.vi Die Israelische Nation ist in sich selbst fragmentiert und gespalten , was seine skurrilsten Formen darin annimmt wenn zB. ”antizionistische Rabbis” israelische Fahnen verbrennen weil ihrem Glauben nach kein weltlicher Staat die rettende Aufgabe des Messias selbst in die Hand nehmen soll. In dieser Fragmentierung die dem Idealtypus von Nation als Einheit eigentlich entgegenläuft, definiert sich Israel vor allem negativ. Keineswegs ist jüdische Identität – Alltagskultur – identisch mit israelischen Identiät – politische Kultur eines bestimmten Staates. Moshe Zuckermann geht soweit zu behaupten, daß wenn die ”Sicherheitsfrage” als zusammenschweißendes Element wegfällt, Israel wahrscheinlich im Bürgerkrieg landen würde. Für ihn ist dieser innere Widerspruch Israels eigentliches strukturelles Problem : will Israel ein Staat der Juden sein, ist er nicht demokratisch, will er demokratisch sein, kann er kein Staat der Juden sein, was das zionistische Staatsfundament in Frage stellt.vii In Beiden Fällen ist die Nationalstaatenbildung auf dieser Basis keine annehmbare emanzipatorische Lösung, und von daher auch keine Referenz für linke Politik. Israel mag eine Zuflucht für Opfer sein, als Staat ist es – wie so ziehmlich jeder Staat – auch Verbrecher. So hat auch die Parole ”Solidarität mit Israel”, die seit neuestem v.a. in Deutschland in vermeintlich antifaschistischen Kreisen umhergeistert, keinen unbedingt fortschrittlichen Gehalt ! So richtig Adornos Satz ”Hitler hat den Menschen … einen neuen kategorischen Imperativ aufgezwungen: ihr Denken und Handeln so auszurichten, daß Auschwitz sich nicht wiederhole, nichts Ähnliches gescheheviii bleibt , den Konflikt Israel-Palästina zur Schicksalsfrage der Menschheit zu erklären und den Staat Israel dabei zum Träger der Freiheit zu stilisieren, der einen Freibrief zum Krieg erhalten sollte, ist ahistorische Verzerrung und dogmatisch. So kann mensch vielleicht provozieren und Mißstände in der palästinafixierten klassischen Linken aufdecken, landet aber immer aufs neue in einer politischen Sackgasse.

2) Palästina : Es besteht kein Zweifel daran, daß die Menschen in den besetzten Gebieten in einer an Apartheid grenzenden Art und Weise unterdrückt werden, und daß das nicht so sein sollte. Der Mainstream des palästinensischen Widerstandes aber ist heute weit entfernt von allem linken Gedankengut. Und es sind prinzipiell Zweifel angebracht, ob der Nationalismus in diesem Kampf eine Perspektive bietet, ob die Gründung eines palästinensischen Staates ein politisch sinnvolles Ziel ist. Auch Palästina definiert sich negativ , eine Nation und ein Nationalbewusstsein der Araber in Palästina gab es bekanntlich nicht und wurde erst im Zuge des antiisraelischen Kampfes konstruiert. Nationalstaatsbildung ist heute ein politischer Atavismus. Ein palästinensischer Staat wäre wahrscheinlich nur einer mehr in der Riege der instabilen, militaristischen undemokratischen Armutsregionen der dritten Welt. Arafat und seine Akolyten müßten sich fragen, wofür sie eigentlich kämpften, wenn nicht für eine der größten Nichtigkeiten in der Geschichte der Menschen. In Ihrem Fall würde der Nationalstaat nicht mal mehr wie in Europa seine klassische Funktion als Fundament eines modernen eigenständigen kapitalistischen Systems erfüllen. Oder wie es Zuckermann provokativ fragt, die Fähigkeit, ”endlich eigene Briefmarken kleben zu dürfen” als Errungenschaft eines jahrzehntelangen blutigen Kampf ? Und daß neben der – durchaus nicht linken Fatah Arafats ix – heute nicht mehr etwa die marxistischen Gruppen wie PFLP und DFLP die palästinensische Bewegung kennzeichnen, sondern immer größere Teile dieser ”Befreiungsbewegung” fundamentalistisch und unverhüllt antisemitisch sind, also nicht nur einem immanent autoritären Konzept nachhängen sondern selbst offen oppressiv-autoritär und auf mörderische Art ausgrenzend auftreten, kommt eben noch dazu und wirft die Frage auf, was das wohl für ein Staat wäre, der da entstünde. Eine Linke, die allzu leichtfertig damit umgeht unter dem bloßen Hinweis, sie fände diese Tendenzen ja auch nicht gut, läuft Gefahr zum Geburtshelfer einer Kreatur zu werden, die nun wirklich auch dem letzten Rest von fortschrittlichen Grundsätzen entgegenläuft.

Wir können die Menschen verstehen, die in den besetzten Gebieten leben und gegen die als Besatzungsmacht auftretenden Israelis ankämpfen, auch wenn wir ihre Mittel und ihre politische Haltung nicht gutheissen können. Was wir aber nicht verstehen und entschuldigen können, ist die Übernahme solcher Haltungen durch europäische Linke, und, auch da wo solche Positionen nicht ganz übernommen werden, die Hartnäckigkeit mit der sich manche trotzdem an diesem Konflikt als Thema festbeissen und sich dabei aber so gar keine Gedanken machen über andere Aspekte wie die die wir bisher angesprochen haben. Auch hier in Luxemburg. Denn was wir hier finden, ist , um es vereinfacht zu zeichnen, eine politische Chimäre. Einerseits zB. klassische mehr oder weniger ”linke” Solidaritätsbewegung, hierzulande teilweise etwa von dem rezent gegründeten ”Comite pour une paix juste au proche Orient” betrieben, die noch immer der alten Rhetorik aufsitzt, reduktionistischem Materialismus frönt, Boykottaufrufe startend vom Selbstbestimmungsrecht der Völker fabuliert und einem politischen Konzept nachhängt, das bereits zur Genüge kritisiert wurde. Umsomehr erscheint diese Praxis eben zweifelhaft, als sich alle auf die Palästina-Frage stürzen, als gebe es für sie kein größeres Problem , und dabei die Kritik des eigenen Staates vergessen oder sie darauf reduzieren ihm mangelnde Unterstützung des palästinensischen ”Volkes” vorzuwerfen. Die Tatsache der Unterdrückung eines ”Volkes” kann allein diese Einseitigkeit nicht rechtfertigen. Paradoxerweise ist es wahrscheinlich, daß die Kritik weniger laut wäre, wenn Israel eine ”naturgewachsene”, komplett undemokratische nichtjüdische x-beliebige Despotie der Region wäre, wie etwa der Irak. Auf der anderen Seite der politischen Chimäre (in der Praxis sind die Grenzen fließend) findet sich jenes, was üblicherweise als Friedensbewegung bezeichnet wird beziehungsweise sich selbst als solche definiert, und die ihrerseits bei einer rein moralischen und legalistischen Analyse stehenbleibt. Um es überspitzt darzustellen : als Problem wird hier meistens ausgemacht, daß es böse Menschen mit Schießgewehren gibt , dann werden die diversen Artikel von Völkerrecht und Menschenrechtskonvention aufgezählt, gegen die die bösen Menschen verstoßen, und daß sie sich doch bitte an das Gesetzt halten sollten und alle nett werden und, um Hellen Lovejoy zu zitieren, ”endlich jemand einmal an die Kinder denkt”. Die Friedensbewegung ist somit nicht mehr als das schlechte Gewissen der Nation, anstatt letztere in Frage zu stellen. Sie bleibt zwingend ohnmächtig sich darüber hinaus politisch zu artikulieren und zu verhalten. So bleibt sie nicht zuletzt unfähig, eine geeignete Antwort zu finden auf die gesellschaftlichen Verhältnisse im allgemeinen wie übrigens auch auf den Antisemitismus (auch in ihren eigenen Reihen) im besonderen. Den modernen Antisemitismus auf die banale Ebene einer Diskriminierung religiöse Minderheiten zu reduzieren, heißt blind zu sein für seine Gefährlichkeit die keineswegs allein im Fundamentalismus einiger Spinner liegt, und für seine historische Realität, und auf die bis heute anhaltende Unfähigkeit angesichts derselben ”bislang nicht in Frage gestellte Grundannahmen über den Lauf der Welt und über das menschliche Verhalten zu überdenken”x, wie es bereits Hannah Arendt forderte der mensch nun kaum übertriebenen Linksextremismus vorwerfen kann. Der auch in der Friedensbewegung verbreitete Kult der Vernunft bleibt hilflos angesichts seiner Verkehrung ins Sinnlose durch eine Geschichte, in der alle Vernunft nur in grössere Unvernunft umgeschlagen ist.

d) Da steh ich nun …

Damit wir uns richtig verstehen : wir wollen nicht in eurozentristischer Art den Menschen im Trikont die einzig politisch korrekte Linie vorschreiben. Aber Freiheit, die für uns einen Sinn ergeben soll, kommt nicht darum herum, sich ausserhalb nationaler Begriffe und staatlicher Strukturen zu defininieren, und dies nicht nur als Lippenbekenntnis.

Wir wollen und können keine Lösungen für Nahost ausbreiten. Aber wir wollen die Linke hierzulande aufstacheln, von manchen ihrer liebgewonnen Positionen mal abzurücken, ohne dass wir ihnen neue auftischen. Die Mainstream-Linke wird notwendigerweise ein frustrierter Haufen bleiben, der sich im Kreis dreht und wie die sprichwörtliche Zikade aus Goethes Faust immer nur auf ihre eigene Beschränktheit zurückfällt, wenn sie nicht endlich ihren Horizont erweitert und ihr bisheriges Verständnis von Geschichte und Politik, von Kampf und Befreiung verändert. Oder um mit einem Zitat der Punkband Slime abzuschliessen. “Fahnen werden gehisst, heute für Freiheit, und morgen Faschist. Aber noch nie gab es eine zu sehen, unter der Menschen aufrecht gehen”

Fédération Anarchiste

http://kiss.to/anarchy

i Zitiert nach der Encarta 99

ii Anderson, Benedict. ” Die Erfindung der Nation – Zur Karriere eines folgenreichen Konzeptes”

iii LENIN, Ausgewählte Werke in Zwei Bänden. Moskau 1946. Band I. S.670ff

iv “Zur Aktion des schwarzen September in München” in “RAF- Texte und Materialien zur Geschichte der RAF”

v Hannah Arendt, ”Israel, Palästina und der Antisemitismus”

vi So der erste Präsident Israels, Chaim Weizmann, zitiert nach Noam Chomsky ”Offene Wunde Nahost – Israel, die Palästinenser und die US-Politik”

vii Moshe Zuckermann, ”Strukturprobleme des Israel-Palästina Konfliktes”, dokumentiert u.a. in der Zeitschrift ”Phase2”, Ausgabe 03

viii Adorno, T.W. Negative Dialektik.

ix Arafat meinte schon 1969, dass eine Trennung zwischen “links und rechts” unsinnig ist, wenn es um die Befreiung der “Heimat” geht. Was an solchen Positionen noch Anknüpfungspunkt für linke Politik sein soll, bleibt schleierhaft. Vgl. “Zwischen Ölzweig und Kalaschnikow – Geschichte und Politik der palästinensischen Linken”, S.74

x Hannah Arendt, ”Die vollendete Sinnlosigkeit” in ”Nach Auschwitz”.

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Das „GELD DER ZUKUNFT“ wird im „Tauschkrees Lëtzebuerg“ erprobt (SEL / LETS Luxembourg).

Der „Tauschkrees Lëtzebuerg“ (alias Tauschsystem Kordall) mit Sitz im Infoladen in Esch/Alzette ist die luxemburgische Version, der immer zahlreicheren in Europa entstehenden Tauschringe oder Tauschsysteme (unter dem Namen SEL im französchsprachigen Raum bekannt und unter LETS im englischsprachigen Raum).

Die Statuten sagen Folgendes über die Ziele des Tauschkreises: « L’association a pour objet de promouvoir les valeurs d’amitié et de solidarité au travers d’échanges de savoirs , de savoir-faire, de produits ou de biens et ceci sans utiliser de l’argent, sans profits ni intérêts en jeu. En créant les conditions d’un réseau de communication et de rapports équilibrés elle entend favoriser une prise de conscience de la dimension humaine sous-jacente à tout échange. Ces échanges ont nécessairement un but non lucratif et sont effectués de gré à gré entre les adhérents de l’association selon les demandes et les offres de chacun. Les conditions de mise en œuvre et leur coordination font l’objet d’une charte et d’un règlement intérieur. »

Wie hat man sich das alles konkret vorzustellen ? Die Talente, Fähigkeiten und Sachen die man hat, kann man sinnvoll einsetzen und sich selbst und anderen zum Nutzen bringen. Durch Tauschen hilft man sich gegenseitig. Als Mitglied im Tauschkrees kann man anhand der regelmässig erscheinenden Tausch-„Zeitung“ aus den Angeboten und Nachfragen aller Mitglieder frei auswählen. Zum Beispiel Marcel flickt das Rad von Nicole, die Anne Schreibarbeiten am Computer erledigt und dafür einige alte Schallplatten von Raymond erhält. Es findet also kein gegenseitiges Tauschen statt, sondern es wird immer im System getauscht. Mit der fiktiven Verechnungseinheit des „Kär“, wird ein Tausch auf einem Tauschschein festgehalten. Dieser wird an die Zentrale weitergeleitet, wo die Konten der Mitglieder verwaltet werden. Dass kein Mensch nichts zu bieten hat beweisen die zahlreichen Experimente im Ausland, so auch etwa in Metz, Trier oder Saarbrücken. Eigeninitiative, Selbsthilfe, Kommunikation und soziale Kontakte werden gefördert, vor allem bei den regelmässig stattfindenden „flohmarktähnlichen“ Tauschbörsen. Weitere Details und Links zu der Welt der Tauschringe findet man im Internet unter www.tauschkrees.lu.


Was sind mögliche
Vorteile eines Tauschrings: Die regionale Ökonomie kann gefördert werden , Energiekosten werden eingespart, Selbstbewußtsein wird gefördert, die Solidarität der Menschen wird gefördert, der Isolation und Vereinsamung wird vorgebeugt, die lokale Gemeinschaft und persönliche Kontakte werden gefördert, die exponentiell steigende Verschuldungsproblematik infolge des Zinssystems wird eliminiert, die Abhängigkeit vom Geld wird gemildert, Tauschringe fördern Kreativität, weil Gebrauchsgegenstände repariert und die Abfallmenge nicht erhöht wird, können Tauschringe auch ein Beitrag zum Umweltschutz leisten, Tauschringe sind Hilfe zur Selbsthilfe insbesondere bei Arbeitslosigkeit, Tauschringe befähigen sozial schwache Personen Leistungen in Anspruch zu nehmen für die sonst kein Geld da wäre.

Das Tauschen im Kollektiv bietet nicht nur persönliche Vorteile, sondern hat darüber hinaus eine wichtige gesellschaftliche zukunftsweisende Funktion. Das profitorientierte Geld wird durch lokal und regional funktionierende solidarische Komplementärwährungen ergänzt. Immer mehr Menschen werden durch fehlende Nachfrage vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt und in die Abhängigkeit der Sozialhilfe und Sozialsysteme gedrängt. Zudem konzentriert sich heutzutage auf Grund des Zinseszinsmechanismus immer mehr Geldvermögen in den Händen von immer weniger Menschen. In diesem Zusammenhang verwies der Vortragende auf zwei aufschlussreiche unbedingt empehlenswerte Bücher die kürzlich erschienen, nämlich „das Geld-Syndrom“ von Helmut Creutz und das „Geld der Zukunft“ von Bernard Lietaer. Als Kehrseite wächst die Verschuldung von immer mehr Menschen in schwindelerregende Höhen. Die Verschuldung wiederum, wie auch das anlagesuchende Kapital, üben einen immensen Wachstumsdruck auf unsere Volkswirtschaft aus, der zur Produktion überflüssiger Produkte sowie zur Naturzerstörung beiträgt.

Die meisten Politiker verweisen zur Lösung dieser Probleme auf ein marktwirtschaftliches Konkurrenzmodell, welches die Probleme verschärft und zur Entsolidarisierung der Gesellschaft beiträgt. Letztlich ist eine Änderung unserer Geldverfassung unumgänglich, wenn wir nicht in eine alles verschärfende politische Krise geraten wollen. Diese Fragen werden jedoch heutzutage nur in Randzirkeln der Gesellschaft diskutiert. Die wachsende nationale und fremdenfeindliche Sichtweise allerorten scheint ein deutlicher Beleg für unproduktive und unsoziale “Lösungsversuche” der ansteigenden ökonomischen Probleme zu sein.

In dieser Situation entdecken immer mehr Menschen Tauschringe und Leihgemeinschaften als eine Möglichkeit, den wachsenden wirtschaftlichen und sozialen Problemen eine konkrete Handlungsalternative entgegenzusetzen. Ein Tauschring fördert den geregelten Tausch von Gütern und Dienstleistungen zwischen Menschen im Rahmen einer Verrechnungseinheit durch eine zentrale Tauschvermittlungsstelle. Er beseitigt die Abhängigkeit von Geldkapital und führt zu einem reflektierterem Umgang mit Geld.

Zinsen sind ganz aus dem Spiel, was sehr wichtig erscheint, denn wieviel Leute wissen, dass heute durchschnittlich 40 Prozent Zinsen in den Endverbraucherpreisen enthalten sind ? Das erklärt sich dadurch, dass die meisten an einem Produkt direkt oder indirekt beteiligten Firmen auf der Basis von geliehenem Kapital arbeiten. Sie können die fälligen Zinsen natürlich nur dadurch zurückbezahlen, dass sie diese in den Preisen verrechnen. Und die erwähnten 40 % entstehen durch die entstehende Akkumulation dieser Zinsenbeträge bis hin zu den Endpreisen . Profitieren, und dies ohne dafür zu arbeiten, tun diejenigen die so wohlhabend sind, dass sie sich leisten können ihr Geld gegen Zinsen und Zinseszinsen zu verleihen, und je ärmer man ist desto mehr trägt man zu dieser Umverteilung des Geldes bei. Bürger der Mittelschicht erhalten durch Zinsen auf ihren Guthaben oder andere Bankgeschäfte zumindest einen Teil, der in den Preisen enthaltenen Zinsen zurück, aber wirklich profitieren tut nur eine kleine Minderheit.

Im Falle von Interesse oder Fragen besteht die Möglichkeit auf einer der im Infoladen in nächster Zeit regelmässig „Tauschbörsen“ vorbeizuschauen oder ein email zu schicken an info@tauschkrees.lu .

Alfred

Mais qu’est-ce qu’ils font dans ces Systèmes d’Echange Local?!

Carine a réalisé le plan d’aménagement du jardin d’Alfred qui a fait les courses d’Amélie qui joue du violoncelle et donne des cours à Pascale qui mets à disposition son nettoyeur vapeur à Gary qui propose ses confitures à qui voudra les déguster. Tout cela pour quelques “grains” symbole de leurs échanges…

Nés dans un contexte de nécessité économique (montée du chômage des années 80 : Angleterre, France, Allemagne), les SEL se développent au fur et à mesure des tensions et incertitudes de nos sociétés libérales. Réaction ou adaptation, ces réseaux sont autant de moyens qui permettent au “maillon ” que nous sommes de se re-situer dans notre propre environnement.

Oui, réaction à l’idée d’une échelle sociale jaugée à l’aulne de l’argent, où la “Solidarité” procède de la charité des nantis à l’égard des plus démunis (encore une manière de s’acheter un coin de Paradis, mais est-il aussi à vendre, celui-là ?), où le loisir est une récompense (qui exige souvent quelque substantiels sacrifices: leurs coûts!) évidement vécue comme une frustration pour ceux qui n’y ont pas accès. Réaction aussi à ce gigantesque lavage de cerveau de cette nouvelle science (alchimie) qu’est le Marketing, qui nous rend consommateurs et non plus acteurs !

A l’heure de la Globalisation, comment comprendre et agir sur le lointain si l’on se sent soi-même dépassé et sans capacité d’agir sur son environnement ?!

Le Sel comme caractère adaptatif

Alors…quoi de plus sain que de tenter de se réconcilier avec soi-même : Quels sont mes savoir-faire? Que puis-je mettre à disposition pour d’autres ? Quels sont mes besoins, mes projets pour lesquels je peux solliciter ici et maintenant l’autre ? Conséquemment, cette démarche suppose une ouverture à l’autre, confiante. Il s’agit donc de travailler et développer une attitude de vie complètement laissée à l’abandon dans les échelles de valeurs de nos sociétés où priment les objectifs de rentabilité et de sécurité. Comme toute activité qui nécessite de la volonté c’est difficile à mettre en place, ce n’est jamais acquis, et nécessite de l’énergie pour durer. Mais quelle chaleur, quel bien-être, quels petits bouts de bonheur, quel simple sentiment d’exister, quelle force intérieure ça donne !

Rendez-vous sur Tauschkrees.lu pour plus d’informations et contacts.

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deemno weis de den Layout mechs soll deen heiten quadrat gleichbergechtegt ennert deenen zwee Artikelen stoen. Ech haat daer och d’Läschte Keier schwuarz weiss PHOTOEN vum Adrien gin nee ? hues de dei nach ?

————————————-

Info&contact : Tauschkrees Lëtzebuerg, 8, rue Bommert, L-3392 Roedgen, tél. 37 19 27

info@tauschkrees.lu & www.tauschkrees.lu

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 2 — alfred - 2:43 pm

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Globalisierung und Regionalisierung der Weltwirtschaft

Aufstieg, Charakter und Probleme der aktuellen Wirtschaftsordnung

Im Folgenden der zweite Teil des Textes zur wirtschaftlichen Globalisierung und Regionalisierung. Den ersten Teil ist in der vorigen Queesch-Ausgabe zu finden sowie auf www.infoladen.lu Nachdem es im ersten Teil um Begriffe sowie Ursachen und Akteure der Globalisierung ging, werden hier nun Formen der Globalisierung und der Regionalisierung thematisiert. In der nächsten Queesch wird die Verbindung zwischen Globalisierung und Regionalisierung behandelt, um mit einem Ausblick auf Gefahren und Probleme abzuschliessen.

(Fortsetzung von Punkt 2, Globalisierung ) :

Formen der Globalisierung

Der wirtschaftliche Globalisierungsprozeß läßt sich grob differenzieren in die Globalisierung der verschiedenen Bereiche Produktion (1) , Handel (2) und Finanzsystem (3)

(1) Die Organisation der Produktion ist heute komplexer und „ungreifbarer“ als in früheren Episoden der Internationalisierung. Die Wirtschaft hat, wie wir gesehen haben, die noch in den 70er Jahren vorherrschenden Modelle einer starren zentralistischen und fordistischen Produktionsstruktur hinter sich gelassen. Sie ist zunehmend intensiver, vernetzter und „flexibler“i im Weltmaßstab organisiert. Was aktuelle globalisierte Wirtschaftsstrukturen ausmacht, ist ihre Fähigkeit, die verschiedenen wirtschaftlichen Aktivitäten geographisch global aufzusplitten, wieder zusammenzuführen (und vice versa), und dabei Profite zu erzielen:

Over the past three deacades, global corporations have moved away from this model [=das fordistische, d.A.] to one where plants are built wherever in the world the overall effiencies and production costs seem the most favourable. The products of plants from a number of different countries are then brought together in still another country for final assembly of a finished good . [...] Associated with these processes is a move away from hierarchical firm structures to flexible production organised through subcontracting and other network relationships“ (Colemann, Underhill 1998, S.5)

Ein sehr bekanntes Beispiel für die räumliche Auswirkungen dieser wirtschaftlichen Strukturänderungen sind die sog. Maquiladoras in Nordamerika. An der Grenze zwischen USA und Mexiko gibt es so eine ganze Reihe von „Twin-Cities“ : In Mexiko werden dank minimaler Löhne die arbeitsintensiven , in den USA die kapital und technologie-intensiven Produktionsschritte durchgeführt. Ganze Unternehmensgeflechte siedeln sich so beiderseits der Grenze an. Diese „Ungreifbarkeit“ der Produktion erschwert natürlich die gewerkschaftliche Organisation und die Einflussnahme auf Mittel und Ziele der Produktion.

(2) Die Produktion hat wie eben gesehen zwar ihre Struktur qualitativ verändert, ist aber im Grunde quantitativ nicht überwältigend gestiegen. Die Wachstumsraten der Weltproduktion erreichten in den 90er Jahren vielmehr den tiefsten Stand der Nachkriegszeit. Der globale Welthandel seinerseits wächst noch immer doppelt so schnell wie die Produktion, trotzdem aber langsamer als etwa in den 50ern und 60ern. Produkte werden zwar weiterhin immer weniger in räumlicher Nähe zu ihrem Herstellungsort verkauft und gebraucht , und die vielfältigen Freihandelszonen illustrieren dies auch ; Insgesamt verzeichnet auch der Welthandel jedoch keineswegs riesige Sprünge. Wirklich stark angewachsen ist der Handel nur in den Regionen der Triade. Andere Regionen bleiben ausgeschlossen. Zwei Drittel des Welthandels werden mittlerweile zwischen Industrieländer abgewickelt, während zB. der Anteil Afrikas – 1989 immerhin noch 6% – mittlerweile nur noch um die 0.3% beträgt. Die Welthandelsorganisation, die sich Mitte der 90er aus dem seit 1947 bestehenden GATT entwickelt hat, sollte durch verstärkten Multilateralismus, einheitliche bindende Regelungen und konsequente Handelsliberalisierung „Verbesserungen“ (sic!) in dem chaotischen Welthandel bringen. Die Praxis der WTO hat, wie auch die nicht zuletzt auch an inneren Widersprüchen gescheiterte WTO-Millenium Round 1999 in Seattle, gezeigt, daß die WTO und ihre Rezepte wenigstens im Moment noch weit davon entfernt sind, die Polarisationen und Disparitäten im Welthandel aufheben zu können und zu wollen.

(3) Am stärksten entgrenzt sind die Finanzmärkte. Bei ihnen kann als einzige wirklich von einer tatsächlichen, empirisch überprüfbaren neuartigen Globalisierung gesprochen werden, denn die virtuelle Nähe hat in diesem ohnehin immateriellen Bereich sicherlich die größten Veränderungen gebracht. Grenzen sind total irrelevant für diese informatisierten Finanzmärkte. Geschwindigkeit und Ausmaß der Geldströme haben sich vervielfältigt, und überragen die reale Wirtschaft um ein vielfaches. Die Märkte für Kapital und Währungen führen mittlerweile so quasi ein Eigenleben, ohne Beziehung zu den tatsächlichen Verhältnissen. 1997 dienten nur ca. 5% der globalen Devisengeschäfte der Abwicklung von Transaktionen mit Bezug zur physischen Wirtschaft. Auf diesen rein virtuellen Märkten finden sich dazu häufig sogenannte „selbsterfüllende Prophezeiungen“, d.h. die Kurse gehorchen keinen vernünftigen Grundlagen mehr sondern nur noch den „Stimmungen“ und Spekulationen, die sie in die eine oder andere Richtung treiben….

Seitdem die USA 1973 das regulierende Bretton-Woods System, das die Konvertibilität des Dollars in Gold und geregelte Wechselkurse garantierte, unilateral aufgehoben haben, haben sich Spekulationen und Kursschwankungen immer schneller gehäuft und verknüpft. Die Asienkrise 1997 mit u.a. dem Zusammenbruch des thailändischen Baht illustrieren diese Problematik der „entfesselten“ globalen Finanzmärkte.

3 Regionalisierung

Arten und Formen

Grob lassen sich zwei Arten der supranationalen Regionenbildung feststellen. Zum einen eine Blockbildung de jure , wo eine politische Integration der wirtschaftlichen vorangeht und letztere mit Verträgen festschreibt. Dies war der Fall für zB. den europäischen Wirtschaftsraum. Daneben finden sich auch Regionen, wie der südostasiatische Raum, wo eine de facto Regionenbildung vorliegt, die durch wirtschaftliche Eigendynamik entstanden ist.

Nach dem erreichten Grad an Integration lassen sich klassischerweise fünf Formen wirtschaftlicher Regionalisierung unterscheiden.

  1. Präferenzzonen(teilweise Zollsenkungen und Handelsabkommen für ausgewählte Güter),

  2. Freihandelszonen (Beseitigung von Zöllen und andern Handelshemmnissen),

  3. Zollunionen (gemeinsame Zollpolitik für die Mitglieder einer Freihandelszone),

  4. Gemeinsamer Markt (Aufheben aller Beschränkungen für die zwischenstaatliche Mobilität von Gütern, Dienstleistungen und Produktionsfaktoren )

  5. WirtschaftsUnion (Harmonisierung der verschiedenen nationalen Wirtschaften zB. durch gemeinsame Geld-, Konjunktur-, und Sozialpolitik usw.)

Die Triade

Unter diesen „globalen Regionen“ gibt es heute drei dominierende. Dies sind der nordamerikanische (1) , der europäische(2) und der (süd)-ostasiatische(3) Wirtschaftsraum. Gemeinsam werden sie die „Triade“ genannt :

(1) NAFTA

Der nordamerikanische Wirtschaftsraum umfaßt insbesondere die Wirtschaft der USA, die nach den Krisen der 70er Ende der 90er erneut eine beachtliche wirtschaftliche Stärke erreicht hatte, allerdings seit kurzem wieder am schwächeln ist.

Daneben machen die zwei anderen NAFTA Staaten Mexiko und Kanada das Restgefüge dieses Nordamerikanischen Wirtschaftsraumes aus. Die NAFTA-Freihandelszone an sich trat 1994 zwischen ebendiesen drei Staaten in Kraft, und schuf so einen regionalen Wirtschaftsraum mit fast 390 Millionen Verbrauchern. Dabei sind allerdings deutliche Unterschiede festzustellen zwischen den beiden hochentwickelten Staaten des Nordens , die bereits in den 80ern das CUSTA-Abkommen geschlossen hatten, und Mexiko, das wirtschaftlich viel schwächer ist. So war 1996 das Pro-Kopf-Einkommen in Mexiko rund 10mal niedriger als in den USA

Das NAFTA Projekt soll bis 2005 ergänzt werden durch die FTAA (Free Trade Area of the Americas), welches den gesamten amerikanischen Kontinent in einen Wirtschaftsraum integrieren soll.

(2) EU

Am 9 Mai 1950 verkündete der französische Außenminister Robert Schuman seinen Plan, Europa „friedlich“ zu einigen. Ein Jahr gründeten Frankreich, BRD, Italien und Benelux die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Im Laufe der 60er und 70er entwickelten sich auch die politischen Institutionen wie zB. das europäische Parlament (das allerdings kein Parlament mit gesetzgeberischer Kraft war und zum Teil –zB, in der Landwirtschaftspolitik- noch immer nicht ist). Nach und nach liefen auch die meisten Konkurrenten des EFTA (european free trade agreement) Staaten zur EU über. In den 90er Jahren war die Wirtschafts und Währungsunion das Hauptprojekt der EU.

So entstand ein regionaler Wirtschaftsblock mit 380 Millionen Bürgern, der sich im Gegensatz zu den meisten andern Integrationsräumen einen gewichtigen politischen Überbau erschaffen hat. Die wirtschaftliche Situation der EU ist allerdings problematisch und bewegt sich im Spannungsverhältnis zwischen zunehmend antisozialer Liberalisierung, und dem Dirigismus und Produktivismus eines bürokratischen Altherrenverein .

(3) (Süd)Ostasien

(Süd)Ostasien ist wohl der extravaganteste Pol der Triade. Motor des asiatischen Aufschwungs war Japan, das nach dem zweiten Weltkrieg unaufhaltsam der USA mehr und mehr Konkurrenz machte, bis zu dem Punkt wo US-amerikanische Firmen wie General Motors, um ihre wirtschaftliche Vormachtstärkung zu behalten, sich mit japanischen Firmen zusammentun mußten. Jedoch ist auch das japanische Wirtschaftswundermodel, ein autoritärer Kapitalismus in dem der Staat nicht nur antizyklisch „korrigiert“ sondern als gestaltender Akteur mitauftritt, in den letzten Jahren in die Krise geraten. Die japanischen Leitzinsen tendieren mittlerweile gegen null, ohne große Effekte.

Die andern führenden Staaten des (Süd)Ostasiatischen Wirtschaftsraumes sind vor allem die 4 Newly Industrialised Countries von Südkorea, Taiwan, Hongkong und dem Stadtstaat Singapur –auch bekannt als die „4 Tiger“- , dahinter warten Malaysia, Thailand, Indonesien, die Philippinen und die „sozialistischen“ (sic!) Länder auf ihre Chance.

Entsprechend gibt es eine Arbeitsteilung zwischen dem technisch-wissenschaftlich führenden Japan, das weniger anspruchsvolle Produktion den NIC überläßt, die wiederum auf die arbeitsintensiven älteren Produktionslinien zugunsten der restlichen Ländern verzichten.

Der südostasiatische Wirtschaftsraum hatte über lange Zeit mehr als doppelt so hohe Wachstumsraten als die atlantischen Industriestaaten. Die Asienkrise 1997 , und die Probleme der weniger entwickelten Ländern, ihren Rückstand aufzuholen und die sozialen Mißstände zu beseitigen, haben aber gezeigt, daß auch der vielgepriesene und scheinbar besondere „asiatische“ Kapitalismus keineswegs besser als der Ordinäre ist

Dabei ist die Region, deren Erfolg u.a. auf hoher Exportorientierung beruhte, der am wenigsten integrierte Pol der Triade. Außer dem wenig verbindlichen ASEAN Abkommen gibt es so bisher keine nennenswerte de jure Integration.

i „Flexibel“ und „Flexibilisierung“ ist wohl eins der euphemistischsten Modewörter schlechthin der 90er…

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Expulsons l’injustice, pas les réfugiés !

Un mardi matin à 6 heures quelque part au Luxembourg : des policiers font irruption dans un centre d’asile. Les vingt-trois hommes, femmes et enfants auront une heure pour ramasser le plus nécessaire. Quant aux treize enfants, dont quatre sont nés au Luxembourg, ils n’auront même pas l’occasion de dire adieu à leurs camarades d’école. Après trois heures de vol les  réfugiés expulsés se retrouvent sans maison et sans travail en plein hiver dans un pays  dévasté par une décennie de guerres et de massacres.
Les expulsions tant redoutées ont commencé…

Depuis ce jour, 1500 réfugiés vivent jour et nuit avec la peur au ventre. Venus chez nous avec le seul espoir de vivre en paix, des familles entières, avec souvent de petits enfants, scolarisés au Luxembourg et parlant parfaitement le luxembourgeois, sont sous la menace permanente d’ expulsions forcées vers le Monténégro, une région encore extrêmement instable, surtout avant un hiver qui s’annonce rude.

Contrairement à ce que dit Frieden, le ministre de la « justice »,  personne ne fuit son pays sans raison. Les pays riches comme le Luxembourg ont une obligation de solidarité avec les populations qui fuient la misère et la guerre. Hier, des dizaines de milliers de Luxembourgeois fuyaient vers l’étranger, soit en 1900, à cause de la pauvreté, soit en 1940 pour fuir les persécutions nazis. Aujourd’hui nous avons l’obligation morale d’accueillir les nouvelles populations martyres.

Mais au lieu de mener une politique d’asile généreuse, Luc « cœur de pierre » Frieden traite les réfugiés d’une manière inhumaine, comme si ces personnes étaient des simples chiffres statistiques et non des êtres humains rêvant d’un avenir meilleur pour leurs enfants. Bien qu’il y ait une forte demande d’embauche de la part du secteur des restaurants ou du bâtiment, Frieden dénie aux réfugiés tout droit au travail, les forçant ainsi au chômage, à la misère . Entre-temps, nombreux sont ceux qui souffrent de dépressions et d’autres maladies psychiques.

Nous refusons cette politique inhumaine et illégitime ! Aucun être humain n’est illégal !

Nous exigeons :

    L’arrêt immédiat des expulsions :
Aucune expulsion n’est humaine.

    Le droit au travail:
Tout demandeur d’asile doit pouvoir mener une vie décente en s’intégrant dans la société. Pour cela, le droit au travail est indispensable.

    La régularisation de tous les sans papiers se trouvant actuellement sur le territoire luxembourgeois :
Aucun être humain n’est illégal. Obliger des gens à rester dans la clandestinité, c’est les réduire à la misère et à une exploitation inhumaine.
Un mardi matin à 6 heures quelque part au Luxembourg : des policiers font irruption dans un centre d’asile. Les vingt-trois hommes, femmes et enfants auront une heure pour ramasser le plus nécessaire. Quant aux treize enfants, dont quatre sont nés au Luxembourg, ils n’auront même pas l’occasion de dire adieu à leurs camarades d’école. Après trois heures de vol les  réfugiés expulsés se retrouvent sans maison et sans travail en plein hiver dans un pays  dévasté par une décennie de guerres et de massacres.
Les expulsions tant redoutées ont commencé…

Depuis ce jour, 1500 réfugiés vivent jour et nuit avec la peur au ventre. Venus chez nous avec le seul espoir de vivre en paix, des familles entières, avec souvent de petits enfants, scolarisés au Luxembourg et parlant parfaitement le luxembourgeois, sont sous la menace permanente d’ expulsions forcées vers le Monténégro, une région encore extrêmement instable, surtout avant un hiver qui s’annonce rude.

Contrairement à ce que dit Frieden, le ministre de la « justice »,  personne ne fuit son pays sans raison. Les pays riches comme le Luxembourg ont une obligation de solidarité avec les populations qui fuient la misère et la guerre. Hier, des dizaines de milliers de Luxembourgeois fuyaient vers l’étranger, soit en 1900, à cause de la pauvreté, soit en 1940 pour fuir les persécutions nazis. Aujourd’hui nous avons l’obligation morale d’accueillir les nouvelles populations martyres.

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La TRIPARTITION / TRIARTICULATION , l’ARGENT et la DEMOCRATIE DIRECTE les CLEFS de la SOCIETE FUTURE ?

À l’instar du corps humain où différents systèmes (système respiratoire, circulation sanguine, système nerveux, etc.) sont autonomes mais fonctionnent comme un tout, dans la société également, des secteurs autonomes peuvent se développer avec leurs propres “organes” de manière égale et complémentaire. Dans cet ordre social, l’argent doit alors avoir une fonction axée sur l’utilité et non sur le profit. Car dans la société actuelle fondée sur la répartition des tâches ­– dans laquelle l’on ne peut plus identifier clairement qui intervient dans la fabrication d’un produit à laquelle ont participé directement ou indirectement d’innombrables personnes ­­– il ne peut plus y avoir de lien direct entre les revenus et le travail. D’où la nécessité de modifier de manière urgente le système financier en vigueur. Les capacités humaines ne sont pas des marchandises commercialisables.

Pour enfin réaliser les idéaux de la révolution française, à savoir « liberté, égalité, fraternité » et les vivre au quotidien, il faudra les mettre en pratique dans le secteur adéquat de la société. La tripartition ou la triarticualtion distingue trois secteurs :

La culture (domaine de l’esprit): La liberté pourra se réaliser sous la forme d’initiatives autonomes de la société civile dans les domaines de la culture et de la formation (religion, éducation, formation, sciences, recherche, art, etc.). Le développement du potentiel créatif de chaque individu pourra s’y développer librement et tous y gagneront.

Le secteur du droit : C’est le domaine privilégié de ce que doit représenter l’état, qui doit s’abstenir de vouloir dominer la culture ou de vouloir s’imposer dans le domaine de l’économie. L’égalité trouve sa place dans le domaine des droits. La démocratie directe pourra en complément de la démocratie parlementaire être le moteur d’une société allant dans la direction esquissée.

L’économie : La solidarité (fraternité) devra se réaliser dans le domaine de la satisfaction des besoins psychiques et physiques de tous les êtres humains.

L’institut pour la démocratie directe et la triarticulation (www.mtk.lu/ideeinstitut) ainsi que l’initiative MTK-IDEE (www.mtk.lu/idee) s’engagent avec tous les intéressés à progresser d’une façon créative dans la direction esquissée en utilsant la démocratie participative comme clef vers un futur réalisant au mieux les droits et la dignité humaine de tous (réunions hebdomadaires : www.mtk.lu/termine ).

Soziale Dreigliederung, ein reformiertes Geldwesen und Basisdemokratie sind die Hauptanliegen vom Institut für direkte Demokratie und soziale Dreigliederung (www.mtk.lu/ideeinstitut) und von MTK-IDEE (www.mtk.lu/idee) für eine menschenwürdigere Gesellschaft für alle. Soziale Dreigliederung heisst die Ideale der Französischen Revolution in dem adequaten autonomen Bereich der Gesellschaft umzusetzen wo er hingehört : Freiheit im Bereich des Kulturellen (Kreativität), Gleichheit im Bereich des Rechtswesens / Staat (Demokratie) und Geschwisterlichkeit / Solidarität im Bereich der Wirtschaft (Bedürfnissbefriedigung). An diesen Zielen in Zusammenhang mit einer persönlichen Entwicklung zu arbeiten, sind alle Interessenten aufgerufen (Wöchentliche Treffen : www.mtk.lu/termine). « Wir werden erst dann eine wirkliche Demokratie haben, wenn wir sie mit dem Ich-Bewusstsein, mit dem spirituellen Kern des Menschen verbinden .» (Johannes Stüttgen, Meisterschüler von Joseph Beuys : « Jeder Mensch ist ein Künstler ! »)

alfred

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 2 — alfred - 2:23 pm

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YouthUtopie

Als Youthmedia noch klein war hatte es einen grossen Traum. Es träumte davon allen Künstlern aus Luxemburg zu helfen ihre Kunst zu schaffen und sie anschliessend sovielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Jeder von uns geförderter Künstler, der eine Kunstaustellung oder Kunstverkauf machen würde, würde damit wiederrum Youthmedia helfen viele neue Künstler zu unsterstützen. Das Ziel ist nicht den Superkünstler zu entdecken und diesen exzessiv bis zu seinem Tod zu fördern, sondern Youthmedia soll eine Art Kooperative werden die jeh mehr Gewinn sie macht desto mehr/besser wird sie Künstler fördern. Diese Künstler leben Zuhause, in Wohngemeinschaften oder im Ausland und treffen sich regelmässig um Ideen auszutauschen, Events gemeinsam zu planen oder an Youthmedia zu arbeiten. Youthmedia wird versuchen die Künstler zu fördern indem es Austellungsmöglichkeiten bietet, ihnen Infrastrukturen zur verfügung stellt, sie bei ihrer Werbung unterstützt wie z.b. Flyer, Poster, CDs, Internetangebote produzieren …, und ihnen Austausch möglichkeiten mit anderen Künstlern bietet. Später könnte Youthmedia ein Haus (Dorf ) kaufen um Künstlern Räumlichkeiten zum Ausstellen zu bieten, eine Kunst-Medienbibliothek, Internetzugänge und Büros für Youthmedia oder Räume für Kunstseminare und Kunstgallerien. Weitere Ideen für Projekte wären z.B.: Ein Bus kaufen um das ganze Jahr durch eine mobile Kunst-Medienaustellung zu machen. Reisen ins Ausland organisieren oder Künstler aus dem Ausland einladen um andere Kulturen und deren Kunstvorstellung kennenzulernen.

Da Youthmedia jetzt erwachsen ist und gemerkt hat, dass dieser Traum nicht ohne viele finazielle Mittel zu verwirklichen ist. Deshalb widmet sich Youthmedia ebenfalls verstärkt seinem kleineren Traum, qualitative und innovative Mediengestaltung für Jugend-Organsiationen / Vereine / Projekte zu produzieren. Die Künstler die bei uns mitarbeiten sind so begabt, dass sie ihr Können nicht in einem grossen Konzern ersticken lassen wollen, sondern möchten bei jedem Auftrag totale künstlerische Freiheit geniessen können damit jeder Auftrag ihnen ermöglicht an ihre Grenzen zu gehen. Nur Namen wie Cactus können sich die Phantasie Preise der wenigen Web, Print und Multimediadesign Firmen aus Luxemburg zahlen, dabei werden die wichtigen Ideen die unsere Welt bewegen und von Judendorganisationen stammen meist mit Kopierern verbreitet. Deshalb versucht Youthmedia für/mit diesen Organisationen Brochüren, CDs oder Internetplattformen zu produzieren und verechnet ihnen diese entsprechend ihren finanziellen Möglichkeiten.

Youthweb:

Youthweb ist die Web-Abteilung vun Youthmedia. Diese Gruppe von Jugendlichen die Medien und besonders das Internet nutzen wollen um Kommunikation und Information unabhängig von grossen Medienkonzernen oder kommerziellen Sponsoren zu ermöglichen und zu fördern.Die verschiedenen Beteiligten sind in einzelnen Bereichen aufgeteilt und arbeiten meistens zu Hause, dies ist sehr interessant, da es jedem Einzelnen die Möglichkeit gibt, für sich Arbeitszeiten festzulegen, wie es am besten für ihn möglich ist. So ist jemand Programmierer, ein anderer Grafiker und eine andere wiederrum Photografin, oder Redakteurin… Durch das Internet verbunden, können diese Leute ihr Können bündeln um gemeinsam Ideen zu entwerfen und auszudrücken.

Youthmedia baut die Plattform auf die nötig ist damit sich diese Leute treffen können und hilft ihnen Text, Grafik, Sound zu einem Ganzen zusammenzubauen. So arbeiten Graphiker, Photographen, Maler und Designer Hand in Hand um eine Zeitung oder eine Website zu gestalten. Viele Party/Shop-Seiten nutzen Jugendliche aus um kommerzielle Ziele zu verfolgen, deshalb möchten wir mit Jugendlichen und Jugendorganisationen, Websites schaffen die Judendliche als Instrument für das Publizieren von Informationen und den Austausch von Ideen nutzen können.

Das Internet bietet einfach die Möglichkeit von einer interaktiven Plattform, in der jeder unterschiedlich aktiv werden kann. Deshalb wollen wir Websites schaffen die interessante und wertvolle Informationen bieten, und wo sich jeder dran beteiligen kann. Beim Fernsehen sind die Jugendlichen nur Verbraucher. Bei unseren Websites erlaubt die Interaktivität jedem Besucher sich aktiv am Aufbau der Website(s) zu beteiligen.

Box French Text

Qu’il s’agisse du marché Grand Public B2C ou du marché des professionnels B2B, Internet fait à présent partie de notre quotidien et est devenu un média incontournable. Malheureusement les sites commerciaux ont vite pris le dessu et polluent maintenant internet. Youthmedia veut y remedier et créer des sites bon marché d’une qualité irréprochable. Pour que enfin Internet devienne ce pourquoi il a été crée c’est à dire un puissant outil de diffusion de medias (video, son, image, text, …) et pour faciliter la communication interne (intranet) et externe (internet) des organisations de la grande region (Saar-Lor-Lux).

Youthweb

The Youthmedia Internet Portals

Als ein Portal-Website wird www.youthweb.lu versuchen einen Mittelweg zwischen „populär“ und „politisch“ zu finden. Hier können Jugendliche das finden, was sie interessiert, dies aber ohne kommerziellen Hintergedanken und nicht nur für politisch interessierte Jugendliche. Z.B. Informationen über: wie gestalte ich meine Freizeit, was bietet Luxembourg Jugendlichen und allgemeine Informationen über Jugendaktivismus. Weiter kam die Idee auf eine Datenbank zu schaffen in der wir alle Jugend-Vereine/Organisationen eintragen. Dies würde den Jugendlichen ermöglichen sich während ihrer Freizeit bei solchen Organisationen zubeteiligen. Die Seite wird von Youthmedia verwaltet, jedoch bestimmen die Nutzer selbst welche Angebote verstärkt auftreten sollen.

Für immer mehr Jugendliche ist Schule ein Synonym für Langweile und Stress. Mit act4school wollen wir zeigen, dass Schule auch Spass machen kann, es sei denn mann gibt sich selbst etwas Mühe um die Schule, die Fächer oder sein Lernverhalten lustiger zu gestalten. Act4school soll all diese Vorschläge sammlen und Tools zum einfachen/besseren Lernen bieten. Weiterhin soll www.act4school.lu die Suche nach brauchbaren Informationen für Jugendlichen über Weiterbildung, Bücher, Schulen, … verkürzen und vereinfachen. Ausderm soll dies eine Austausch Plattform werden, wo Schüler Schülern helfen. Im Chat oder im Forum können gemeinsam Fragen gelöst werden. Durch die anwachsende Kommunity soll schnell eine Datenbank an guten Schularbeiten, Referaten, Examens Fragen, Prüfungen, Fragebogen, … entstehen. Um die Orientierung auf einer neuen Schule oder Klasse zu vereinfachen sollen über jedes Fach sowie jede Schule detailierte Informationen weiter helfen.

In vielen Familien ist Sex noch immer ein tabu Thema, für viele Jugendliche ist es schwehr darüber zu reden. www.act4sex.lu soll informationen über Krankheiten, Verhütung, Spass & Lust, sowie über Beziehungen bieten. www.act4sex.lu richtet sich eben an alle ob Jung oder Alt für die das Thema Sex nicht Taboo ist. Die Sexulalität ist bis Heute eine der Unvollständigsten Wissenschaften. Erst dieses Jahrhundert fing die intensive Forschung der Menschlichen Sexulität an. Diesen Informationsrückstand wollen wir mit act4sex aufholen um den Leuten Fakten zu bieten über ein Thema das zu lange Taboo war.

www.yoohoo.lu soll Jugendlichen den Umgang mit dem Internet vereinfachen indem es ihnen klar und deutlich erklärt wie ein Browser funktioniert oder wie das WorldWideWeb aufgebaut ist. Diese Website ist für Neulinge sowie für HTML-Gurus da, die eine reiche Sammlung an Ideen, Graphiken, Tips und Online Hilfen zum Thema WebMaster und WebUser suchen.

Wenn du dich an der Aufbauphase einer dieser Websites beteiligen möchstest oder weitere informationen über unserer Angebote erhalten willst dann melde dich doch einfach bei youthmedia: info@youthmedia.lu oder besuch uns auf www.youthmedia.lu.

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 2 — Tags: — Queesch - 1:54 pm

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