Das im Dezember besetzte Haus, Can Masdeu, droht nach dem EU-Gipfel die Räumung. Das Haus wurde im Dezember von Aktivisten, u.a. auch Gesine, die in Luxemburg aktiv war, besetzt um eine soziales Zentrum aufzubauen. Im Februar hat das Risingtide und EYFA Meeting (zwei internationale (Klima)Netzwerke) in Can Masdeu stattgefunden. Seither sind immer Menschen aus der ganzen Welt in Can Masdeu, manche länger, manche aber auch nur für einen Tag. Das Haus, wo früher Nonnen aus dem leerstehenden Nachbarspital wohnten, ist seit 42 Jahren leer und liegt eine halbe Stunde vom Zentrum Barcelona’s in einem Berg umgeben von Wald.
Während dem EU-Gipfel hatten sich vier AktivistInnen aus Can Masdeu mit einem Riesenbanner 50 Meter über die St. Grada Familia gehängt. Nach acht Stunden wurden sie festgenommen und zwei Tage lang inhaftiert. Obwohle ein erstes Gericht den Fall von Can Masdeu schon klassiert hatte und sagte, dass das haus schon zu lange leersteht, hat nach dem Gipgel ein anderes Gericht den Räumungsbeschluss gegeben. In Europa läuft jetzt eine Fax-Aktion und in Barcelona bereiten sie sich auf die nach Ostern erwartete Räumung vor….weitrere Infos auf www.barcelona.indymedia.org und www.infoladen.lu
