Das Wort davor: eng queesch Schréibs duerch d’Massemedien

Yeah! Du hälst sie in den Händen, die funkelnagelneue ultimative Infoladen-Zeitung „Queesch“. Aber was ist das, was Du in den Händen hälst??? Das musst Du wohl selbst rausfinden, ich kann hier nur schreiben, was wir uns dabei gedacht haben :

Es gibt sie noch! Menschen die selbstbestimmt leben wollen und nicht einfach soe hinnehmen, dass menschliche Werte wie Freundschaft und Ehrlichkeit, ständig mit Füssen getreten werden. Menschen die sich mit verschiedenen Themen aus Politik, Gesellschaft und Kultur auseinandersetzen und versuchen Alternativen zu finden. Eine solche Gruppe hat diese Zeitung ins Leben gerufen. Schon oft haben solche Gruppen versucht mit kleinen Zeitungen dieses Wissen und diese Gedanken an andere weiterzugeben. Leider waren das meist wenige SchülerInnen, die also noch ganz so nebenbei ab und zu Prüfungszeit hatten. Der Infoladen bietet jetzt die Möglichkeit, dass aktive Menschen aus verschiedenen Gruppen ein selbstverwaltetes Zeitungsprojekt gemeinsam auf die Beine stellen und kontinuierlich durchziehen können. So können wir von Parteien und Wirtschaft unabhängige Informationen und Gedanken weitergeben, austauschen und zur Debatte stellen. Vor allem ist die „Queesch“ ein Projekt, das sich mit den Menschen entwickelt und offen für neue Menschen und Einflüsse ist. Ein offenes Redaktionsplenum beredet alle wichtigen Punkte der Zeitung. Der Infoladen will die emanzipatorische Entwicklung der Gesellschaft unterstützen und Machtstrukturen und Ausgrenzungen entgegenwirken. Daher wollen wir mit der „Queesch“ keine Plattform für diskriminierendes Gedankengut bieten. Wieweit wir Menschen mit solchen Gedanken ausgrenzen ist dabei eine immer fortwährende Debatte innerhalb des Infoladen’s. Aber auch die Frage, dass wir dieses Projekt mit EU-Geldern finanzieren, obwohl wir die EU stark in Frage stellen, ist eine Debatte die wohl noch weitergehen wird.

Diese zwei Beispiele sollen darstellen, dass der Infoladen ein offenes Projekt mit verschiedenen Meinungen ist und wir keine Gleichschaltung von Ansichten betreiben. Die Debatte geht weiter und hoffentlich mit Dir und dieser Zeitung…..

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Queesch - February 2, 2002 2:24 pm

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autokultur.lu

Ob autokultur.lu, mobiliteit.lu, stau.lu oder www.carfree.infoladen.lu , die Frage ist ganz klar inwiewit das Auto unser Leben und das der Natur beeinflusst, oder sogar zerstört.

In dieser Rubrik will ich regelmässig darauf eingehen. In dieser Ausgabe schneide ich verschiedene Aspekte kurz an, wobei ich in den nächsten im einzelnen ins Detail gehen will.

Aus dem Autoland Luxemburg:

Wir bauen alles was uns in den Kopf kommt!

Das ist der einzige rote Faden der mir in der Verkehrspolitik in Luxemburg aufgefallen. Ein Beispiel: Nach jahrelangem politischem Streit über die Ost- oder Westvariante der Nordstrasse, legt die Strassebauverwaltung letztes Jahr eine Studie vor, die aussagt, dass die Zeschneidung des Grünewalds gar keine Probleme löst, sondern nur noch welche verursacht. Und was macht die Regierung? Sie baut eine halbe Westvariante in Form von aneinandergereihten Umgehungsstrassen! Und bevor der endgültigen Ausarbeitung eines Gesamtkonzeptes will das Bautenministerium noch schnell das Umgehungsstrassen-Puzzle bis in den Süden verlängern.

Vielleicht trifft der rote Faden nicht auf das Transportministerium zu, denn das Strategiepapier für den öffentlichen Transport, „mobiliteit.lu“, ist dem zuständigen Minister Grethen wohl nicht selbst in den Kopf gekommen. Oder hat er realisiert, dass der Verkehrskollaps vor der Tür steht? Doch auch wenn er das realisiert hat und mit dem angekündigten Ausbau des Schienennetzes einen wichtigen Schritt macht, bedeutet das leider noch nicht die Rettung. Denn hier kommt der rote Faden wieder: Denn auch wenn das Transportministerium den Öffentlichen Transport weiter fleissig ausbaut, fährt das Bautenministerium fleissig mit dem Ausbau der Strassen weiter.

Mehr zu den Plänen der Regierung können beim Mouvement Ecologique angefragt werden.

www.emweltzenter.lu und Grengen Telefon: 439030

Wird Esch ein Fahrradparadies?

Seit der Abwanderung der Stahlindustrie und dem kommen des Automobils kommt es nur noch selten vor, dass in Esch FahrradfahrerInnen zu sehen sind. Dem soll abgeholfen werden. Die Gemeinde Esch hat eine Vekehrskonzept in Ausarbeitung gegeben und das Resultat klingt vielversprechend: 2.000 Escher auf dem Rad, wenn die Pläne umgesetzt werden können! Dafür soll ein regelrechtes Radwege-Netz durch Esch gespannt werden um neben den Hauptachsen auch die Quartiere zu verbinden. Daneben soll es aber auch einen Ausbau des Busevrkehrs geben. So wird vorgeschlagen die TICE-Linien umzustrukturieren und durch einen City-Bus die verschiedenen Wohnviertel an das TICE-Netz besser anzubinden. Doch die sache ist anscheinend „noch nicht gegessen“, so Romain Molitor, einer der Planer. Denn es gilt noch die Geschäftsleute und die Autoklientel zu überzeugen. Dafür wünschen sich die Gemeindeverantwortlichen Verbündete… doch die RadfahrerInnen sind ja noch nicht da…oder?

Quelle: WOXX Magazine nr. 626 – www.woxx.lu

Mit der „Lëtzebuerger Vëlos-Initiativ“(LVI) auf Tour und mehr

Die LVI ist ein Verein ohne Gewinnzweck, der seit 1985 das Fahrrad als verkehrsmittel in Luxemburg fördern will. Ob in der Stadt oder auf dem Land, ob als Transportmittel oder zur Freizeitgestaltung: die LVI setzt sich fürs Radfahren in Luxemburg ein wo sie kann.

Mit diesen drei guten Gründen Fahrrad zu fahren, fördert sie vielleicht sogar deine Motivationzum Fahrradfahren:

  1. Fahrradfahren macht nicht nur Spass – es spart auch noch Zeit. Kein Stau, keine Parkplatzsuche, kein Warten auf den Bus, keine langen Fusswege. Das Fahrrad bringt Dich vor die Haustür – individuell und zu jeder Zeit.

  2. Fahrradfahren spart nicht nur Zeit – es spart auch Geld. Mit dem Velo fallen weder benzinkosten noch Fahrgeld an und die Reperaturkosten halten sich ebenfalls in Grenzen.

  3. Fahrrad fahren spart nicht nur Geld – es ist auch gesund. Statt Zeit und Geld fürs Fitness-Center zu verschwenden, mit dem Velo hast du das tägliche Training gratis und dies fördert deine Sauerstoffzufuhr, deine Durchblutung, stärkt Rückenmuskulatur und beugt Herzkrankheiten vor.

Das alles, ohne die Umwelt durch Abgase, Lärm und Energieverbrauch zu belasten!

Du willst auch etwas fürs Fahrrad machen? Öfters mit dem Fahrrad fahren? Und dies alles nicht alleine? Dann melde dich bei der LVI: www.lvi.lu . Hier kannst Du auch ihren Kalender 2002 anfordern und Mitglied werden.

**********extra matt grafik:

Aktion! Crtical Mass – die alternative Fahrradtour

Es geht wieder los, nach der Winterpasue fahren wir wieder jeden letzte Freitag mit dem Fahhrad durch die Stadt und zeigen den Autos, dass der öffentliche Raum nicht nur ihnen gehört. Aufgepasst: Der Treffpunkt ist jetzt erst um 18:00 Uhr am Bahnhof in der Stadt, so können auch arbeitende Menschen mitfahren! Critical Mass ist eine direkte Aktion, keine Demo!

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Weitere Informationen zum Thema Auto findest du im Infoladen in einigen Zeitungen und Büchern sowie auf dem Internet bei:

www.carfree.infoladen.lu; über Aktionen in Luxemburg, Critical Mass und Reclaim The Streets

www.carbusters.cz; von der internationalen Zeitschrift „Car Busters“

*********layoutanmerkung: diesen abschnitt in den einen Rand oder einen Kasten setzen

Die folgenden zwei Texte geben krasse beispiele wie krank die Autogesellschaft bereits ist. Menschen die allzugut wissen was schlecht ist und zu sensibel sind lesen am Besten nicht weiter.

Die Auszüge sind aus der Zeitung „Car Busters“ und die jeweilige ursprüngliche Quelle ist angegeben.

« Autofahren = Liebe »

  • Ein tschechischer Chrysler Händler

Behandle deine Frau wie dein Auto?!

Folgende Anleitung zur Behandlung deiner Frau und deinem Auto sind von der Homepage www.autozena.cz (heisst übersetzt Autowoman).

  • Überprüfe und berühre es oft.

  • Versichere dich, dass dein Schaltknüppel fest ist und nicht feststeckt.

  • Prüfe etwaige Lecks.

  • Beachte, dass du das Obere an heissen Sommertagen abziehen kannst und es gut aussieht.

  • Sei vorsichtig, dass due nicht die Hälfte deines Gehalts an unnötigem Zubehör verschwendest.

  • Leihe es nie an Freunde aus.

  • Long rides can be tiring“ – Lange Fahrten können ermüdend sein. Sei nicht beschämt wenn du in der Mitte eine relaxe Pause einlegst.

  • Es ist immer gut mehr davon für verschiedene Angelegenheiten zu haben.

  • Deutsche Modelle sind solide und verlässlich doch unpassend für häufigen und schnellen Gebrauch.

  • Amerikanische brauchen viel Sprit.

  • Italienische Modelle sind begehrlich doch ihre Gefühle sind manchmal zu laut.

  • Japaner sind Massenprodukte und bekannt, also unattraktiv.

  • Französiche Modelle sind leicht zugänglich aber unbefriedigend.

  • Vemeide schnelle Modelle – ihr Vebrauch ist hoch und sie brauchen die ganze Zeit neue Schuhe/Reifen.

  • Desto jünger desto besser.

  • Pass auf, dass du der einzige Besitzer bist.

************et hängt vun da Plaz of ops de deen heiten matt dra setz….daat heescht du kanns en och eraushuelen

Rede mit deinem Auto

Willst du verzweifelt anderen zeigen wie du dich fühlst? Dann kauf einen Toyota Pod! Denn dieses Auto hat vorne Leuchststreifen, um durch Farben Änderungen in der Laune des Fahrers anzuzeigen. Durch messen des Herzschlags und des Zuckers im Blut kann das Auto Emotionen wie schreien, weinen und Wut ausdrücken. Gemäss der Stimmung wird es auch Musik oder die Klimaanlage anschalten. Die WerbebrOschüre von Toyota wirbt mit einem „Konzept was die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen einem Menschen und seinem Auto aufzeigt.

-MF Dnes, Oktober 23

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Driven to suicide – zum Selbstmord gebracht

Eine junge Selbtsmörderin ist in Seattle von einer Brücke gesprungen nachdem wütende AutofahrerInnen sie durch Bemerkungen wie „Spring Schlampe“ dazu gedrängt haben. Die FahrerInnen, die durch Schreien und Hupen die Frau bedrängt haben, waren in einem Stau gefangen, weil die Polizei verschiedene Spuren gesperrt hatte und während 3 Stunden versucht hat die Frau von ihrem Vorhaben abzubringen. Die Frau wurde nach ihrem Sprung in den Kanal in einem kritischen Zustand mit einem Bruch des Rückgrats sowie Verletzungen an Brust und Magen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei war vom Benehmen der AutofahrerInnen bestürzt. „Sei haben sie wüst beschimpft und gesagt sie soll springen“, so Clem Benton, der Polizeisprecher. Er sagte die Beschimpfungen wären so obszön gewesen, dass er sie nicht wiederholen will.

-Guardian, August 30 2001

***********Layout: dieen abschnitt in einen anderen Kasten oder Spalte, rand – hei kanns de och een eraushuelen.

Nachrichten aus aller Welt

West Papua / Indonesien

Für unser Öl sterben

Ungefähr eine Million Indigene leben in den Bergen und Wäldern der indonesichen Kolonie, West Papua. Ihre Lebensart und ihr Land werden von Öl-, Minen-, und Abholzfirmen bedroht. Die Firmen werden vom indonesischen Militär beschützt, welche mit Waffen aus dem Westen, über 200.000 Indigene – ein Fünftel der Bevölkerung – umgebracht haben. Die Blutspur kann bis in die westliche Tankzapfe verfolgt werden. Jet Petrol/Conoco fährt weiter mit der Ölförderung im Lorentz Nationalpark, eine UNESCO Biosphäre Reservat, welches eine Fläche von zwei Millionen Hektar Wildnis, ber 350 Vogelarten und 8 Stämme umgibt. Die Stämme haben die Ölförderungsanlagen besetzt, doch dann hat das indonesische Militär angefangen lokale EinwohnerInnen zu töten. Seitdem sind Dörfer zerstört, Flüsse verschmutzt und Wälder abgeholzt worden. Die Papuaner glauben, dass ein Boykott im Westen helfen könnte Conoco aus Lorentz rauszuwerfen.

-The Ecologist, Dez./Jan.

Nordamerika

If you Can’t Beat’Em, Pave’Em

Nach jahrelangem Kampf der Polizei, die “Unerwünschten”, also Obdachlose, von der “United Nations Plaza” zu entfernen, plant die Stadt von San Francisco jetzt eine Strasse durch die Mitte des Platzes zu bauen.In anderen Wörtern: lass die Autos machen, was die Polizisten nicht können. „Die Idee ist es den Raum aufzubrechen und so schwerer für Obdachlose zu machen, dass sie grosse Gebiete als ihr Heim deklarieren“, so der beigeordnete Direktor der Verwaltung für öffentliche Arbeiten.

-San Francisco Chronicle, 7.10.2001

Ecuador

Ölverlust verseucht den Amazon

Öl aus einer verlassenen Ölförderungsanlage im im Amazon des Ecuadors ist unkontrolliert in die Natur gelaufen und hat grosse Teile mitten im Amazon versecht. Laut einer internationalen Naturschutzgruppe wurde die Regierung erst nach Monaten spatter informiert.

-Car Busters Bulletin, 31.1.2002

Filed under: Carfree,PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Tags: , — Queesch - 2:19 pm

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NO WAR BUT CLASS WAR

Häufig wird der Begriff der “Friedensbewegung” simplizistisch benutzt. Vergebung statt Rache, Nächstenliebe, notorischer Gewaltverzicht und die Versöhnung von Gegensätzen sollen angeblich die prägenden Momente dieser Bewegung sein.

Unserer Meinung nach aber sollten nicht alle Gegensätze unbedingt versöhnt werden. Wir sind der Überzeugung, Frieden läßt sich nicht erreichen in dem mensch “Appelle” an die Regierungen richtet, in denen die internationalen Kriegsführer um Besonnenheit gebeten werden.

Denn Frieden ist weit mehr als die Abwesenheit von Krieg. Echter Frieden wird nur dort gedeihen, wo militaristische, mackerhafte und autoritäre Strukturen verschwunden sind. Ein solcher genuiner Friede erwächst aus dem Schoße der Freiheit. Das neoliberale Wirtschaftssystem aber, die Hetze um die Innere Sicherheit, die Diskriminierung von nicht-europäischen Menschen usw. , das ist genau das Gegenteil davon. Diese “unsere” Regierung, die solche opressiven Bestrebungen vorantreibt, ist von ihrem Charakter her unfähig einen Frieden zu schließen, wie wir ihn uns wünschen. Und deswegen werden wir auch mit dieser Regierung keinen Frieden schließen.

Niemand wollte angeblich den Krieg – Trotzdem ist er da ! Daß wir nicht lachen…..

Ein Staat, der in Schulen und öffentlichem Raum derart aggressiv für Polizei und Militär wirbt, wie das in Luxemburg [und den meisten anderen NATO-Staaten] gemacht wird, verliert jede Glaubwürdigkeit und Grundlage, um von Frieden und Freiheit überhaupt zu reden. Die Freiheit nämlich, die wir meinen , ist dort zu finden, wo es keine Regierungszwänge, keine Repression und kein militaristisches Gehabe mehr gibt, und keinesfalls dort, wo ebensolche vorherrschen.

Solche Kriege, wie sie jetzt geführt werden, sind Auseinandersetzungen zwischen Eliten und Despoten auf beiden Seiten. Am meisten zu leiden haben natürlich wieder die ärmsten und „einfachen“ Menschen.

Einen chirurgischen sauberen Krieg zu fordern, der keine Kollateralschäden fordert, ist eine Illusion.

Genauso wie es Unsinn ist, in politischen Aussagen darauf zu beharren, dass die “Schuldigen” für die Attentate vom 11/9 bestraft werden müssen. Unsinn ist dies nicht, weil wir irgendeine Sympathie für diese kranken Taten empfinden würden. Aber wir sind der Meinung, Eliten gehören generell abgeschafft, denn sie und ihre politische Unkultur von Herrschaft und Barbarei sind die Ursache für solche Kriege. Und es kann keine fortschrittliche politische Forderung sein, von einer reaktionären Clique die Bestrafung einer anderen reaktionären Clique zu verlangen. Wir sprechen der rassistischen militaristischen US-Regierung, jede Legitimation ab, über Gerechtigkeit und Freiheit zu urteilen. [Die USA haben mit Freiheit ungefähr genausowenig zu tun wie der Millionär Bin-Laden mit den echten Unterdrückten der dritten Welt]

Es kann nicht nur darum gehen, irgendeinen Terrorismus “nur” mit zivilen und “effektiven” Mitteln zu bekämpfen. Worum es geht ist , daß die These “Sozialismus oder Barbarei” aktueller ist denn je, sowohl hier in den Metropolenstaaten wie auch in Afghanistan und dem Rest der Peripherie.

Die Herrschenden dieser Welt erzählen uns immer wieder, es gäbe keine Alternative zum Krieg und zur “Inneren Sicherheit”. Wir hingegen erklären, dass, wenn es zu etwas keine vernünftige Alternative mehr gibt, dann zur sozialen Revolution und einer gewaltfreien und herrschaftslosen Gesellschaft!

In diesem Sinne unterstützen wir am 1 Dezember die Protestaktionen in Luxemburg-Stadt und in Trier Dies kann aber allenfalls ein Anfang sein. Es ist an der Zeit….

Gegen Herrschaft, Sicherheitswahn und elitäre Barbarei!!

Fédération Anarchiste
http://kiss.to/anarchy
federationa@hotmail.com

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Tags: — Queesch - 2:14 pm

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Anti-Globalisierungskampf aus Sicht eines Gefangenen

Da ich ein (30-jähriger anarch. Red-Skin) zur Zeit in Deutschland in Isolationshaft sitze, bekomme ich die Aktivitäten rund um die Anti-Globalisierungskämpfe nur sehr stark gefiltert mit, da ich natürlich weder Internetzugang habe, noch das Recht auf Informationsfreiheit voll genießen kann (meine ein- und ausgehende post ist einer scharfen Zensur durch juristen der Knastleitung ausgesetzt).

Dennoch möchte ich mich an dieser Stelle einmal versuchen, zu Wort zu melden.

Überschattet wird dieser- berechtigte – Kampf von der Ermordung Carlo Gulianis. Am 20.07.01 ist er durch gezielte Schüsse der italienischen Carabinierie getötet worden, weil er es wagte im Rahmen des G8-Gipfels von seinem Demonstrationsrecht Gebrauch zu machen. In den Händen hielt er einen Feuerlöscher, weshalb nun der von Neofaschisten regierte italienische Staat hieraus eine “Notwehr-Situation” konstruierte, um die Execution Gulianis zu rechtfertigen.

Der Kampf gegen den Turbokapitalismus wurde über viele Jahre im Stillen geführt und war im Ergebnis erfolglos. Hie und da wurde Staaten welche unter der Schuldenlast nahezu erdrückt wurden, ein Teil der Schulden erlassen und die Gläubiger klopften sich dabei laut auf die Schultern, angesichts ihrer eigenen “Großherzigkeit”.

Ihren angeblichen finanziellen Verlust holten die Gläubiger jedoch fünfach, zehnfach, hunderfach wieder herein. Einen Aspekt der entsprechenden Strategie kann mensch zur Zeit in Rußland beobachten. Die deutsche Regierung versucht als Speerspitze für die USA, angeblich Schulden zu streichen, verlangt jedoch erpresserisch im Gegenzug, Anteile an Fabriken, Stromkonzernen und am Bodenbesitz der ehemaligen Sowjetunion.

Dem Teil der GlobalisierungsgegnerInnen, der nicht gewillt ist, sich mit nutzlosen und hilflosen Strategien der Globalisierung entgegenzustemmen, wird vorgeworfen “kriminell” zu sein, es macht das Wort vom “Polit-Hooligan” die Runde.

Einige Menschen behaupten gar, diese GenerInnen seinen reaktionär, eben weil sie Gewalt anwenden.

Selbstverständlich beten die Massenmedien diese Unterstellungen dem Lesepublikum tagtäglich vor und die diversen Regierungsvertreter der G8-länder verkünden mit ernster Miene, man werde “mit aller Härte gegen diese Menschen vorgehen.

Was “mit aller Härte” bedeutet, haben wir in Italien nun gesehen und unschwer kann die Ermordung Gulianis als Warnung an alle GlobalisierungsgenerInnen verstanden werden!

Von wem geht eigentlich ursprünglich die Gewalt aus, muß gefragt werden?

Ein Regierungschef, der auf Paramilitärs, SoldatInnen, die allesamt auf das Töten hin gedrillt sind, setzt, der braucht selbst in der Regel keine a k t i v e Gewalt einzusetzen, da als Drohmittel, als psychologische Gewalt schon der Hinweis auf diese Sicherheitskräfte genügt.

Die Regierungschefs, in enger Koordination mit den Wirtschaftsunternehmen üben massivste strukturelle Gewalt aus! Wo ist der qualitative Unterschied, ob ein(e) DemonstrantIn in Genua eine Scheibe einwirft, oder aber ein Pharmakonzern Menschen in Afrika verrecken läßt, weil der Konzernspitze die Gewinne wichtiger sind als Menschenleben?!

Diesen Umstand unterdrücken die Regierungen gerne, sie versuchen die – unterdrückte – Bevölkerung und die aktiven GlobalisierungsgegnerInnen zu spalten, indem sie diese als Schwerverbrecher hinstellen.

Daß es sich hier aber nur um Notwehr gegenüber Regierung & Witrschaft handelt, wird nicht gesagt! Vielmehr wird bei der Bevölkerung Angst erzeugt und eine Entsolidarisierung forciert.

Aus meiner Sicht gehen auch viele sogenannte “friedliche” GlobalisierungsgegnerInnen in diese Falle, indem sie sich lautstark von ihren kämpfenden MitstreiterInnen distanzieren.

In den Zeitungen sehen wir zertrümmerte Fensterscheiben, brennende Autos, ob nun aus Seattle, Nizza, Göteborg oder Genua. Wir sehen vermummte MitstreiterInnen. So wird die Gewalthysterie seitens der Regierungen und Massenmedien gesteigert!

Wann sehen wir den/die MangerIn im feinen, teuren Anzug, der/die per U n t e r s c h r i f t 20 000 Menschen in Südamerika arbeitslos macht, der/die per Unterschrift 50 000 Menschen in Zentralafrika in den Tod schickt, weil Medikamente nur überteuert und damit unbezahlbar verkauft werden?

Keep the fire burning!

Thomas Meyer-Falk

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Queesch - 2:11 pm

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Essay über die Pornographiesucht Samstag, den 29. September 2001

Was hat denn die Fähigkeit zur Stille mit Pornographie zu tun?

Ist das nicht als würde jemand den ersten mit dem zweiten Weltkrieg vergleichen?

Scheinbar weist die audio-visuelle Bildindustrie in der Öffentlichkeit auf sexuelle Probleme des Menschen hin. In „Talkshows“ besprechen Paare ihre Bettsorgen und zahlreiche Aufklärungsfilme der sechziger oder siebziger Jahre werden wegen ihrer dokumentarisch-soziologischen Manier als nicht mehr zeitgemäß bewertet. Doch halt; nicht mehr zeitgemäß?

Wohl nicht mehr lustverherrlichend genug ist wohl gemeint.

Denn in der Tat streben alle Fernsehsender nach Einschaltquoten und versuchen mit psychologischem Management die Zuschauer bei ihren Kleinkinderphantasien zu belassen.

Neben den Fernsehfirmen gibt es nun auch das weltweite Computernetz „Internet“, welches ursprünglich zum Zwecke militärischer Kommunikation vom Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Pentagon, entwickelt wurde.

Spielerisch wie zivile Kinder und Menschen sind, wird ihnen die Flut von geruchlosen LCD-Liebesakten nicht entgangen sein. Nichts gegen die Sorgen einer nackten, alleinerziehenden

Mutter, doch wie sollen so manche junge Frauen und Männer ihre Mitmenschen einfühlsam tolerieren lernen, wenn sie sich für ihre Betonzüge im Gesicht schämen?

Der Schritt sein Gesicht zu verinnerlichen und als Zeuge seines eigenen Lebens zu pflegen bedeutet für jeden Menschen eine verantwortungsvolle Ungeheuerlichkeit.

Doch sind die Ungeheuer oft nur Menschen. Und wo diese Menschen dasjenige erfahren haben, was sie als lebenslange Gewohnheiten prägt, wird wohl allezeit wieder auftauchen.

Jugendliche werden von Fernsehsendern, Radios, Firmen, Sparkassen, Banken und Jugendorganisationen mit Ferienbildern geködert, welche apolitische, lustvolle Beziehungen versprechen.

Die Möglichkeit, daß Beziehungsglück ein sehr kostbares Gut ist, wird bildnerisch nicht dargestellt.

Schüler und Schülerinnen beginnen so das Leben ohne offizielle Pflicht als Teil einer „Peep-Show“ oder einer „Kabaretts“ zu empfinden.

Die Zuhälter schweigen allzu oft in den Fußgängerzonen.

Kein Wunder, wenn die Versuchung seine Liebessehnsucht mitsamt Videokassetten oder CD-Roms und anonymen Koitusschatten zu beruhigen ein nächstliegender Schritt werden kann.

Und, um aus diesem Leerlauf auszubrechen, genügt oft schon das einfachste Wort, welches versucht das Schweigen um die Pornographiesucht zu lösen.

In diesem Sinne: Reden ist Kindheit und Schweigen ist Not.

Alain Schmit

Ich möchte gerne einen Arbeitskreis zum Thema „Pornograhiesucht“ gründen.Es wäre schön, wenn dieser zur Entstehung einer Selbsthilfgruppe beitragen könnte.

Falls Ihr Interesse habt an diesem Projekt mitzuarbeiten, dann meldet euch einfach schriftlich oder telephonisch unter folgender Adresse:

Alain Schmit

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Tags: , — alain - 2:08 pm

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Ein neues Drogengesetz für Luxemburg…

Am 15. März 2001 bekam Luxemburg mit den Stimmen von CSV und DP ein neues Drogengesetz. Im Grunde hat sich nichts wesentliches geändert, der Repression wird nach wie vor Priorität eingeräumt. Strafen für Drogenvergehen wurden allgemein herabgesetzt, im Falle von Cannabiskonsum riskiert Mann/Frau auch kein Gefängnis mehr, sondern nur noch eine “leichte” Geldstrafe, je nach Fall zwischen etwa 250 und 2500 Euro. Das Faktum des Gruppenkonsums wurde abgeschafft und trägt nicht mehr zu einer Erhöhung des Strafmasses bei. Cannabis in Präsenz von Minderjährigen zu konsumieren, kann zusätzlich mit einer Gefängnisstrafe zwischen 8 Tagen und 6 Monaten geahndet werden. Anstatt zumindest den Konsum von Cannabis oder halluzinogenen Pilzen zu entkriminalisieren und allenfalls zu reglementieren, wurden vom Gesetzgeber wiederum nur Strafen in Betracht gezogen. Mit Ausnahme von Cannabisprodukten wird auch absolut kein Unterschied zwischen den verschiedenen Drogen gemacht. Der Konsum anderer illegalisierter Drogen, wie etwa Ecstasy ist ebenfalls mit einer Gefängnisstrafe von 8 Tagen bis 6 Monaten und/oder 250 bis 2500 Euro Strafe behaftet.

Das Gesetz berücksichtigt in keiner Weise die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und geht eindeutig an einem anstrebenswerten Ziel vorbei: eine neue Richtung in der Drogenpolitik einzuschlagen, die auf Prävention, offener und ehrlicher Aufklärung, Förderung der Eigenverantwortung im Umgang mit Drogen und einer breiten Palette an Hilfsmöglichkeiten in kritischen Fällen basiert!

Letztendlich wurde durch das neue Gesetz zwar eine legale Basis für das Methadonprogramm geschaffen, die Möglichkeit zur Einrichtung von Fixerräumen und die ärztlich kontrollierte Heroinabgabe wurden ebenfalls ab 2002 in Betracht gezogen. Die Verwirklichung dieser Projekte scheint jedoch bis auf weiteres verlegt worden zu sein. Großbritannien, die Niederlande und die Schweiz haben längst Studien zur kontrollierten Heroinvergabe durchgeführt. Die – äusserst positiven – Erfahrungen aus dem Ausland gilt es schnellstens auch in Luxemburg in die Praxis umzusetzen, Heroin muss wieder zum verschreibungsfähigen Medikament werden!

Nicht Heroin macht kriminell, sondern der Geldbedarf für den Schwarzmarkt. Viele Abhängige handeln selbst mit Heroin, um ihren eigenen Konsum zu finanzieren. Originalstoffabgabe würde diesen Teufelskreis durchbrechen. Durch Spritzenaustausch und Konsumräume könnten Infektionen und andere Risiken (ungewollte Überdosierungen) vermindert werden. Diese Massnahmen sollten ebenfalls auf Strafvollzugsanstalten ausgeweitet werden! Sie sind nicht gedacht um Süchtige in ihrer Sucht zu unterstützen, wie die Gegener solcher Massnahmen zu sagen pflegen, sondern um die Beschaffungskriminalität einzudämmen, vor allem aber um Menschenleben zu retten.

Ebenfalls ist im vermögenden Luxemburg zu bemängeln, daß es immer noch keine Nachtunterkünfte (Foyers de nuit) für obdachlose Abhängige gibt!

Warum eine Reform der Drogenpolitik?

Ob eine Droge als legal oder illegal eingestuft wird, hat recht wenig mit ihrem Suchtpotential, ihrer schädigenden Wirkung oder ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz zu tun. Die Leidtragenden der Prohibition sind in erster Linie die Konsumenten und Konsumentinnen, während kriminelle Strukturen und riesige unkontrollierbare Schwarzmärkte von der Illegalität profitieren.

Nicht nur verhindert eine repressive Politik einen bewussteren Umgang mit psychoaktiven Stoffen, sondern verursacht zusätzlich neue Probleme. Die Prohibition kostet die Gesellschaft ein Vermögen und richtet weitaus mehr Schaden an als der Konsum der illegalen Drogen selbst (Drogentote, Beschaffungskriminalität, Prostitution, organisiertes Verbrechen, Verbreitung von Krankheiten, Verelendung, Schulverweise, Inhaftierungen, usw.). Die Prohibition drängt vor allem die für soziale Ausgrenzung sensibelsten Personen, Jugendliche und junge Erwachsene an den Rand der Gesellschaft und fördert deren sozialen Abstieg durch die mit der Kriminalisierung verbundenen Sanktionen.

Es ist nicht sinnvoll, Gesetze so durchzusetzen, dass sie im Leben von Menschen mehr Schaden anrichten können, als das Verhalten, von dem diese Gesetze abhalten sollen, besonders wenn es ausser dem Bestraften keinen Geschädigten gibt. Die Niederlande betreiben schon seit 25 Jahren eine tolerantere Drogenpolitik. Neuerdings sind viele Länder, darunter Belgien, die Schweiz, England, Kanada und sogar Tschechien gewollt, andere Wege einzuschlagen. Drogenpolitik soll sich an der gesellschaftlichen Realität orientieren, auf Schadensverminderung und Hilfeleistung ausgerichtet sein und nicht weiter an längst gescheitereten moralischen Vorstellungen festhalten.

Was jeder Einzelne tun kann

Aktivisten, die sich für eine Drogenreform einsetzen gibt es in Luxemburg immer noch recht wenig. Es verstösst jedoch nicht gegen das Gesetz, für eine Änderung von Gesetzen einzutreten. Wenn Du das tust, nimmst Du nur dein im Grundgesetz verbrieftes Recht auf freie Meinungsäusserung wahr. Man muss auch kein Konsument sein, um vernünftigere Drogengesetze zu befürworten. Solange ein großer Teil der Bevölkerung Luxemburgs aber noch Dinge glaubt, wie etwa, dass Haschisch eine Einstiegsdroge sei oder die Kriminalisierung den Konsumenten oder der Gesellschaft nütze, liegt eine Entkriminalisierung oder Legalisierung von Drogen in weiter Ferne. Das Wichtigste ist deshalb einerseits sachliche und seriöse Aufklärung und andererseits Druck auf Politiker auszuüben und die Öffentlichkeit über die realen Fakten der Drogenproblematik aufzuklären.

http://www.drogenpolitik.org

http://www.cannabislegal.de

http://www.mapinc.org/mapde

http://groups.yahoo.com/group/legalsin

http://www.spider.lu/homepages/johnnyth

Johnny Theisen

john_theisen@hotmail.com

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Tags: , — johnny - 2:05 pm

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Solarmobile zu verleihen!

LIFE hat zwei Solarmobile zu verleihen. Das grosse Solarmobil ist ein Anhänger und muss mit einem Minibus gezogen werden. Die Solarpannels haben eine Leistung von 400 Watt. Bei aufgeladenen Batterien kann das Solarmobil maximal 3000 Watt liefern und kann so sogar in der Nacht 4 Stunden lang ein Konzert powern. Desweiteren hat LIFE das kleine Solarmobil, BETmobil genannt, welches in einem kleinen Anhänger, Minibus oder Break transportiert werden kann. Das einzelne Solarpannel hat eine Leistung von 100 Watt und bei aufgeladenen Batterien kann das BETmobil 2 Stunden lang 400 Watt liefern. Beide Solarmobile liefern nomalen Steckdosenstrom (220 V) und können aber auch 12 Volt liefern. Mit den Solarmobils können wir eine Anlage für 200-1000 (Qualität nimmt ab desto mehr) Menschen verleihen. Da wir das grosse Solarmobil noch abbezahlen müssen, brauchen wir auch Geld und verleihen es für 25 € am Tag, 50 € mit der Anlage. Das BETmobil verleihen wir für 10 €, 25 € mit der Anlage. Dies sind keine feste Preise, wenn es für mehrere Tage ist oder einen speziellen Zweck lässt es sich verhandeln.

Machen was du willst und dich so über Wasser halten?

(Wenn du etwas für eine „bessere“ Gesellschaft, Umwelt und Kultur machen willst.)

Die kurze Beschreibung im Titel ist die Idealversion, in der Realität kannst du dem aber mit den verschiedenen Freiwilligendiensten in Luxemburg und Europa ziemlich nahe kommen. Kurz gesagt hast du die Möglichkeit für 6-12 Monate in Luxemburg oder Europa bei einer sozialen, kulturellen oder Umweltorganisation aktiv zu sein und Miete, Essen und Taschengeld zu bekommen. Dies unter anderem beim Infoladen und LIFE sowie LIFE kann dich an Organisationen in ganz Europa vermitteln. Mehr Infos auf www.volunteer.infoladen.lu

Filed under: Carfree,News,PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Queesch - 2:03 pm

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Woomera – Rassistische Flüchtlingspolitik in Australien – Aktionstage

Mitten in der Wüste Südaustraliens liegt das Flüchtlingslager Woomera, das in den letzten Monaten häufiger in den Medien aufgetaucht ist. Hier werden über 900 Flüchtlinge festgehalten – viele aus Afghanistan, Iran, Irak, Palästina – und warten auf eine Entscheidung in ihren Asylverfahren. Die Bedingungen, unter denen sie dort leben müssen, sind unerträglich und haben mehrfach zu Aufständen geführt, zuletzt im Dezember, als mehrere Gebäude im Lager in Brand gesteckt wurden. Es gibt Hungerstreiks, Selbstverstümmelungen und Selbstmorde. Im Januar begann in Woomera ein Hungerstreik, der u.a. deshalb viel Aufmerksamkeit bekam, weil sich mehrere Menschen die Lippen zugenäht hatten und die australische Regierung daraufhin ihrerseits versuchte, die Flüchtlinge als unmenschlich darzustellen.


Aktuelle Informationen zum Grenzcamp und zu Aktionen bei
Indy.Melbourne und bei Indy.Adelaide - teilweise dort auch in deutsch

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Mittwoch, 20. Februar, 7 Uhr morgens…

Firenze. Torino. Bologna. Taranto. Carabinieri (paramilitärische Polizei) stürmt Soziale Zentren – angeblich Indymedia Centers. Die Carabinieri, die zu hunderten im Einsatz waren, traten Türen ein und beschlagnahmten Computer, Videos und weiteres Material. Es handelt sich hierbei um eine landesweite Polizeioperation.
Nicht nur Indymedia ist betroffen: Der Sitz der Basisgewerkschaft
COBAS und die Radiostation Onda Rossa waren ebenfalls Opfer der Aktion. Nebenbei soll das einzige unabhängige Radio Roms auch noch geschlossen werden. Weiterhin gab es eine Durchsuchung des Büros der Vereinigung Demokratischer JuristInnen, dass die Demonstrationen im Juli in Genua begleitet hat.
Ähnlich beunruhigende
Entwicklungen scheint es in Spanien zu geben. Auch hier wurden Zeitungen und Radiostationen verboten.

Weiter Infos sind auf: http://www.indymedia.de/2002/02/16362.html

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Tags: — Queesch - 1:58 pm

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Zürich, den 21.02.2002: Indymedia-Schweiz wegen Strafanzeige und Antisemitisus Vorwürfen geschlossen

Die Aktion Kinder des Holocaust (AKdH) haben einige Indymedia-AktivistInnen, die sie als sogenannte RedakteurInnen ansehen, wegen Verstoss gegen das Antirassismus-Gesetz angeklagt. Indymedia funktioniert aber nicht mit RedakteurInnen sondern basiert auf dem „Open-Publishing“ Prinzip. Grund für die nazeige waren einige Antisemitische Artikel auf Indymedia-Schweiz, welche nicht ganz gelöscht wurden sondern nur in den dafür vorgesehenen „Kübel“ geschmissen wurde. Aus der linken Szene hat sich auch die Gruppe „für einen progressiven Antikapitalismus“ damit befasst und Indymedia stark kritisiert, die Anzeige sogar unterstützt. In dem Konflikt scheint es zwei Hauptstreitpunkte zu geben: verschiedene Positionen über Antiseminitismus und über „Open-Publishing“. Fazit ist, dass dieser Streit der Bewegung sicher schadet als konstruktiv wirkt.

Weitere Infos auf: http://switzerland.indymedia.org

Italien: Polizeirazzai gegen Indymedia

Filed under: PapierQueesch,Queesch Nr. 0 — Queesch - 1:57 pm

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